Das Buchhörnchennest

Buchen musst du suchen … Zeugs, Bücher, Videospiele und sonst so

Am letzten Freitag hat der FCR 01 Duisburg Frauenfussballgeschichte geschrieben. Oder viel mehr die Fans des FCR Duisburgs und die Stadt Duisburg. Der FCR hat mehr Vereinsgeschichte geschrieben. Aber das ist eine andere Sache. Da waren nämlich beim UEFA Womens Cup Finale Rückspiel in Duisburg 28.112 Zuschauer im Stadion, was Rekord im europäischen Vereinsfussball ist. Und ich hab geholfen. Yeah. Okay, mit 28.111 Zuschauern wäre es immer noch ein Rekord gewesen, aber Kleinvieh macht auch Mist.

Und die 28.112 Zuschauer hat man auch gut gehört. Auch wenn das Spiel nicht unbedingt … großer Fussball war und auch das einzigste Tor des FCR nicht unbedingt bravorös war, so feierten die Fans auf den Rängen auch als ob ein Tor das andere gejagt hätte. Was wohl daran liegt, dass das im Hinspiel auch so war und so fühlte sich das 1:1 auch irgendwie wie ein grandioser Sieg an. Und daran dass einfach die Fans in der fast vollen MSV Arena Lust auf feiern hatten. Und das haben wir dann auch gemacht. Total positiv fand ich das scheinbar viele Fans vom MSV da waren und die Manschaft mit unterstützt hatten. Das merkte man schon im Bus dass da viele Leute waren die sonst wenig mit Frauenfussball zu tuen hatten, aber von der Stimmung und dem Spiel (selbst wenns nicht so guuuuut war) total begeistert waren. Vielleicht hat der Frauenfussball, insbesondere der FCR, ja langfristig ein paar Fans mehr gewonnen die auch mal ihren Weg ins PCC Stadion finden. Fänd ich prima. So gute Stimmung hätte man ja gerne öfters.

Aber das aller wichtigste …. WIR SIND UEFA WOMENS CUP Sieger … nein, also ich nicht, aber der FCR 01 Duisburg. Das erste mal in seiner Vereinsgeschichte was gut ist, wenn sie haben ja auch das erste mal überhaupt am UEFA Womens Cup teilgenommen. Muss einem erst einmal jemand nachmachen, also dem FCR. Aber hier in Deutschland ist man ja auch gleich Papst und so weiter …. da kann ich das als Fan des FCR Duisburgs mit ruhigem Gewissen schreiben. Find ich.

Schön fand ich auch dass die Manschaft des FCR nach dem Spiel nochmal schön ein wenig im Stadion gefeiert hat und versucht hat Ihren Fans auch ein wenig dadurch zu … danken … oder so. Fand ich schön. Und dann umta … umta … umta …tätäterä (ich übernehme keine Verantwortung für die korrekte Rechtschreibung dieses Gesanges) gesungen hat.

Auf DFB.TV gibts noch ein paar nette Szenen nach dem Spiel in den Umkleiden was ganz lustig zu sehen ist.
Ansonsten ist nächsten Samstag schon der nächste Pokal in Reichweite, dann stehen die Duisburger Mädels nämlich im DFB Pokal Finale, was sie gegen Turbine Potsdam bestreiten dürfen. Da heißt es dann Daumen drücken von zuhaus aus.

Also ich weiß ja nicht wer es am letzten Samstag gesehen hat oder wenigstens gelesen, aber der FCR Duisburg hat in der Hinrunde des UEFA Womens Cup in Russland gewonnen. Und zwar mit schönen 6:0. Das heißt, wenn die Gegnermanschaft Zvezda-2005 den Pokal doch noch mit nach Hause nehmen möchte, müssten sie mindestens 7 Tore mehr erzielen in diesem Spiel als Duisburg, was wohl schwierig werden dürfte. Was soviel heißt dass die Damen vom FCR 01 Duisburg, wenn sie nicht total patzen, aber so richtig, morgen, also am Freitag in der MSV Arena in Duisburg den Pokal dabehalten dürfen. Erste UEFA Cup Teilnahme und gleich gewonnen, dass ist doch was, oder? Und ich bin dabei. Ich freu mich da auch schon wie eine Schneekönigin drauf. Wobei ich zugeben muss dass es ja nicht so furchtbar spannend ist, das Spiel meine. Und man in der MSV Arena vermutlich auch nicht so den guten und direkten Blick wie im PCC-Stadion hat. Aber nun gut. Dafür sind schon über 22.000 Karten verkauft. Bei einem normalen Spiel des FCR sind da normalerweise nicht mal ein zehntel der Zuschauer anwesend. Wow. Also da wird mit Sicherheit gut Stimmung sein. Zumal man trotz des großen Vorsprungs natürlich gewillt ist eine gute sportliche Leistung zu zeigen (via). Und man sieht seine Lieblingsmannschaft wieder live spielen. Toll. Hab ich erwähnt dass ich mich freue? Also ich freu mich. Das wird bestimmt toll.

Ich habe, nachdem ich auf meinem PC erfolgreich Ubuntu „Jaunty Jackalope“ installiert hatte beschlossen, dass auch mein Laptop eine Neuinstallation vertragen könnte. Allerdings nicht mit Ubuntu. Mein Laptop ist nämlich schon etwas älteren Datums. Nicht soooo alt, aber alt genug scheinbar, dass er Ubuntu ganz schön ins schwitzen bringen kann. OpenOffice.org auf zu haben und gleichzeitig mit Firefox im Internet zu surfen ist da schon manchmal durchaus ein echter Akt. Also habe ich beschlossen es mal mit Xubuntu zu probieren. Jetzt werden viele bestimmt denken Xubuntu und Ubuntu hört sich ja fast gleich an, abgesehen vom X natürlich. Und damit hat man auch recht. Die beiden sind sehr ähnlich. Xubuntu hat im Prinzip nur eine andere Desktop-Umgebung, also statt GNOME wie bei Ubuntu benutzt Xubuntu Xfce die weniger Hardwareressourcen benötigt.

Und das klappt wirklich ganz gut. Auf mich macht Xubuntu einen schnelleren und stabileren Eindruck als Ubuntu. Ich muss zugebene, ich hab noch nicht versucht viele Anwendungen gleichzeitig nebeneinander laufen zu lassen, aber bisher hat er wenig gehackt … etwas was er vorher bei Ubuntu öfters gemacht hat. Xubuntu sieht auch ein wenig anders aus als der große GNOME-Bruder. Allgemein wirkt es etwas … pragmatischer in der Grafik. Okay, schlecht ausgedrückt, aber es ist halt nicht so auf schön getrimmt sondern eher auf zweckdienlich und schnell. Xubuntu ist im Hintergrund und allgemein eher bläulich, im Gegensatz zu dem orangenen Ubuntu. Auch einige Programme der Standartinstallation sind anders, zum Beispiel wird das eher größere OpenOffice.org durch Abiword und andere Programme ersetzt. Man kann die anderen Programme natürlich trotzdem nachinstallieren, aber dann bräuchte man wohl kein Xubuntu.

Ich bin sehr zufrieden damit, fürs kurze surfen und Texte schreiben am Laptop reicht es alle mal und ich hoffe einfach dass der Eindruck des stabilen Systems bestehen bleibt.

Neulich habe ich mal ein paar meiner Bücher durchgeguckt und bin auf einen größeren Stapel alter Frauenkrimis vom Argument Verlag (Ariadne Krimi) gestoßen. Da hab ich früher, und eigentlich auch heute noch, gerne mal einen Krimi gelesen. Einige (oder die meisten eher) der Bücher sind wirklich gut. Oft eher kurz, aber gut. Die meisten der Stoner McTavish Bücher sind zum Beispiel bei Argument (Ariadne) erschienen. Das wollt ich aber gar nicht erzählen. Erzählen wollte ich dass ich die Bücher mal durchgeguckt habe und festgestellt, dass ich noch nicht alle gelesen hatte. Ich hatte sie damals mal so im Paket ersteigert und nur einen Bruchteil gelesen. Das wollte ich natürlich ändern, zumal ich eh mal wieder Lust auf einen Krimi hatte nach der letzten unerträglichen Schnulze dem letzten Liebesroman die ich gelesen hatte (und über die ich auch mal bloggen möchte).
Also, wie gesagt, die ersten Bücher durchgeguckt und dann schon bald das erste Buch in der Hand gehabt was in die Kategorie unter „hört sich gut an, unbedingt bald lesen“ fällt. Das Buch geschrieben hat eine Dame mit dem Namen Lisa Pei und das Buch selbst heißt „Die letzte Stunde“. Erschienen und gedruckt ist der Krimi in dem Jahr 1995 und laut Rückentext das Krimi-Erstlingswerk der Autorin. Beruflich ist die gute Frau Grundschullehrerin und wenn man sich nochmal den Titel anguckt „Die letzte Stunde“, kann man ja schon mal raten wo das ganze ungefähr spielt. Genau … in einer Grundschule.

Inhaltlich, ohne was zu verraten, geht es um folgendes: In der Kölner Grundschule herrscht dicke Luft und das liegt nicht an den Kindern. Der Direktor der Schule wird anonym bedroht und da er am ehesten als kollerig und autoritär zu beschreiben ist, ist das Mitleid begrenzt. Daran ändert auch die neue , leicht auf Krawall gebürstete Kollegin nichts, die auf ihre eigene Art versucht das Lehrerkollegium wach zurütteln. Und irgendwie scheint da auch noch mehr zu sein …

Was sich eher harmlos liest und beginnt auch recht harmlos. Ich hoffe ich verrate nicht zu viel wenn ich sage dass es so natürlich nicht bleibt. Ich muss gestehen ich habe das Buch auch wirklich verschlungen und innerhalb von zwei Tagen durch gehabt. Das ist zugeben bei 287 Seiten kein Kunststück, zeigt aber dass das Buch doch durch seine Spannung in meiner Prioritätenliste relativ weit nach oben gerutscht war. Es liest sich recht gut, auch wenn es manchmal etwas schwierig ist, nachzuvollziehen um welche Person es gerade geht. Manchmal ist einem klar dass das auch durchaus so gewollt ist, manchmal weiß man das nicht so. Allgemein fand ich den Schreibstil aber sehr gut, passend zur Geschichte irgendwie.
Ich fand das Buch selbst zu keiner Zeit langweilig, ja, eigentlich hat es mich sogar nach dem lesen noch beschäftigt. Die Handlung barg doch, zumindestens für mich, ein paar Überraschungen, wenn auch manche Teile eher vorhersehbar waren, aber die Überraschungsmomente waren auf jeden Fall da. Die dazugehörigen amourösen Gefühle sind natürlich auch mit von der Party, bei wem und ob das auch zu was führt möchte ich jetzt nicht sagen, aber das sei doch mal nebenbei erwähnt. Insgesamt präsentiert sich das Buch aber eher … düster … wer was lustiges und heiteres sucht, sollte sich vielleicht etwas anderes suchen. Ich würde sogar soweit gehen dass einem der Inhalt durchaus schwer im Magen liegen kann.

Ich kann das Buch auf alle Fälle weiter empfehlen, vorausgesetzt man mag Krimis die etwas vom klassischen Muster abweichen, eher inhaltlich schwerere Kost sind und halt auch Frauenkrimis sind.

Leider gibts das Buch nicht mehr so im Handel, aber man bekommt es relativ günstig gebraucht im Internet. Lisa Pei hat auch ein paar andere Bücher geschrieben, die ich mir demnächst mal angucken möchte, z.B. ihren aktuellsten Roman „Annas Umweg„.

Ende April ist die neue Version der beliebten Linux Distribution Ubuntu rausgekommen mit dem (für mich mal wieder etwas schwierig zu merkenden) Namen „Jaunty Jackalope“. Da Ubuntu ja auch das Betriebssystem meiner Wahl ist, habe ich vor einigen Tagen dann auch gleich mit geupdatet. Weil meine Festplatte vorher noch nicht so sinnhaft partitioniert worden war und ich eh einige Programme unter „Intrepid Ibex“ laufen hatte die ich gar nicht mehr benötigte und in Zeiten von externen Riesenfestplatten Datensicherung eh kein schwieriges Thema mehr ist, habe ich mich dazu entschlossen gehabt das System nicht einfach nur zu updaten sondern komplett neu auf den Rechner zu spielen. Also gesagt, getan, schön alles gesichert, Ubuntu ISO auf CD gebrannt und mit der Installation angefangen. Die Installation ging auch wirklich fix und wie immer recht Problemlos. Wie bei Ubuntu üblich, kaum installiert schon so gut wie fertig, konnte ich dann auch gleich mit dem arbeiten anfangen.

Als erstes viel positiv auf dass der Network Manager nun mein WPA2 WLAN erkannte und sich darüber auch einloggen ließ. Vielleicht hat das schon in der Version zuvor geklappt, das weiß ich so erstmal nicht, aber jetzt funktioniert es jedenfalls. Bei den Vorversionen habe ich immer WICD benutzt, das war auch wirklich ganz gut, hatte aber bisher den Nachteil das es das UMTS Modem (sprich: Handy) nicht erkannt und genutzt hat. So klappt nun mit dem Network Manager wieder beides. Find ich prima.

Auch aufgefallen ist, dass sich die neue Version wieder grafisch verändert hat, was inbsesondere bei dem doch ziemlich dunklen Login-Bildschirm auffällt. Etwas gewöhnungsbedürftig, gefällt mir aber ansich ganz gut muss ich sagen.

Nicht so ganz auffällig, aber es soll wohl so sein, ist der schnellere Systemstart. Muss ich demnächst mal wirklich ein bisschen mehr drauf achten.

Nach der Grundinstallation habe ich dann so meine Standartprogramme nachinstalliert, unter anderem das Spiel Battle of Wesnoth, was nicht fehlen darf, den Twitterclient Twitux (ja, ich hab noch keine AIR-freie bessere Variante entdeckt) und den VLC-Player. Letzteres funktioniert leider noch nicht so wie es soll, was so viel heißt wie, keine Videowiedergabe funktioniert. Aber vielleicht löst sich dass ja noch auf. Ein paar Programme fehlen natürlich noch die ich demnächst dann noch installieren muss, aber ansonsten ist das System jetzt so gut wie bereit. Durch den größeren Festplattenspeicher habe ich auch das Gefühl alles läuft ein wenig flüssiger, aber vielleicht täuscht das auch erstmal nur. Und es ist natürlich auch schön die ganzen Programme mit geupdatet zu haben (OpenOffice.org und so weiter).

Mühsam ernährt sich ja bekanntlich das (Buch-)Eichhörnchen und so ergeht es mir auch beim joggen. Es geht voran, aber langsam. Manchmal kann ich mich ganz gut motivieren, manchmal fällt es mir wirklich unendlich schwer die Joggingschuhe anzuziehen und nochmal nach draußen zu gehen zum joggen. Manchmal zwinge ich mich dann dazu … und manchmal nicht. An dem nicht muss ich definitiv noch arbeiten.

Derzeit jogge ich also nach meinem Joggingplan von fettrechner.de, bei dem ich doch ziemlich hinterherhinke, 6 Minuten, gehe 1 Minute und mache das ganze 48 Minuten lang. Ich fand das hörte sich ganz schön anstrengend an. Ich muss aber zugeben dass ich überrascht war dass es doch ganz gut klappt. 6 Minuten joggen am Stück sind doch nicht so schwer. Mit der Zeit tue ich mich manchmal etwas schwer, 48 Minuten ist für jemand so untrainierten wie mich halt kein Pappenstiehl, aber, geschafft habe ich es dennoch immer. Sports Tracker zeigt mir an dass ich für 48 Minuten etwa 6,5 Kilometer nach diesem Konzept schaffe was mich schonmal positiv stimmt. Mir aber auch zeigt dass ich da noch etwas höher muss.

Fazit: Ich bin stolz auf mich dass ich mein Ziel weiter verfolge und bin optimistisch dass ich Juni beim Volkslauf mitmachen kann. Auch wenn ich natürlich noch nicht bei meinem Soll bin. Deswegen muss ich mich weiter motivieren auch wirklich immer schön weiter nach Plan zu laufen damit dass alles noch so klappt. Also, mehr Motivation und immer schön weiter laufen.

Am Samstag war ich im PCC Stadion in Duisburg, bei dem ersten Spiel des DFB Pokal Halbfinale der Frauen, dem Spiel FCR 01 Duisburg gegen den Vfl Wolfsburg (ja, ich weiß der Satz ist etwas verschachtelt). Bei strahlendem Sonnenschein, guter Stimmung, einem nicht ganz vollen Stadion und scheinbar jeder Menge Frauenfussballprominenz gab es ein wirklich schönes Spiel zu bewundern. Fand ich jedenfalls. So aus FCR Sicht war das jedenfalls so.
Das Spiel war nicht nur schön, sondern auch recht spannend, immerhin war es ja auch das DFB Pokal Halbfinale. Inka Grings war aufgrund einer Verletzung leider nicht mit dabei, dafür fehlten aber doch weniger als gedacht (beides via womensoccer.de). Kapitänin war Linda Bresonik, die, wie ich fand, das auch recht ordentlich gemacht hatte. Die erste Hälfte war dann auch recht ausgeglichen wie das Zwischenergebnis von 1:1 (24. Minute Maes für Duisburg, 26. Minute Thompson für Wolfsburg) auch zeigte. In der 2. Halbzeit legte dann der FCR etwas nach, Wolfsburg eher nicht und so kam zu guter letzt ein 3:1 raus (Tore durch Hegering und Maes). Das zur Kurzfassung. Wer es genauer lesen möchte finden bei womensoccer.de einen guten und ausführlicheren Bericht oder beim Frauenfussballblog des FCR 01 Bloggers, der auch viele viele schöne Fotos beim Spiel gemacht hat.Wer das ganze auch sehen möchte, findet übrigens bei DFB-TV auch eine schöne Zusammenfassung und ein paar Stimmen zum Spiel.

Das heißt also der FCR hat nun das zweite Finale erreicht. Neben dem UEFA-Pokal Finale spielen sie nun auch im DFB Pokal FInale. Letzteres wird live vermutlich schwer zu sehen sein, da die Karten ja doch recht begehrt sind. Im DFB Pokal wird übrigens gegen Potsdam gespielt, die sich gestern gegen Wattenscheid durchsetzen konnten (die übrigens auch beim FCR Spiel gegen Wolfsburg zugesehen haben).
Im UEFA Pokal Finale spielt der FCR dann gegen den russischen Verein Zvezda-2005, allerdings nicht im PCC Stadion, sondern in der großen MSV Arena, am 22. Mai 2009 (via womensoccer.de). Und da freu ich mich drauf. Immerhin kann ich dann auch mein im Fanshop erworbenes ‚Yes We Can‘ T-Shirt austragen. Ja, Finale …. ohhh ohhh … Finale ….. jaja, ich hör ja schon auf.

Ich fahre ganz gerne Bus. Ich fand die öffentlichen Verkehrsmittel noch nie so schlimm, aber dank moderner Technik habe ich einen Vorteil den ich sonst vielleicht nicht hätte. Ich kann während ich im Bus sitze meine E-Mails abholen, meine Feeds lesen, nochmal kurz twittern oder schauen ob ich bei meinem Stammonlinehändler noch ein Schnäppchen finde. Auch wenn ich Nachmittags im Cafè sitze und mir der Kaffee besonders gut schmeckt kann ich das mal eben schnell twittern. Oder im Kaufladen schauen ob ich das was ich vor mir habe nicht im Internet günstiger bekomme. All das ermöglicht mir das mobile Internet. Und um das geht es auch in der Blogparade von Mobiles-Internet123 zum Thema „Mobile Internetnutzung unter Bloggern“.
Dort möchte man wissen, ob Blogger auch etwas mit dem mobilen Internet anfangen können. Folgende Fragen werden dazu gestellt:

Nutzt ihr das mobile Internet über EDGE oder UMTS?
Das ist leicht. Ja! Also ich habe ein UMTS fähiges Handy und nutze das auch recht intensiv.

In welchem Netz und mit welchem Provider/Tarif surft ihr? – Wie seht ihr das Preis-/Leistungs-Verhältnis?
Ich bin bei O2 und steige demnächst wieder auf das Paket M mit 200 MB Traffic um. Ich hatte vorher auch schon das Paket S mit 30 MB im Monat. Das ist für 5 Euro recht günstig zu haben und wenn man nicht sehr intensiv surft und eventuell auch die Bilder unterdrückt geht das schon ganz gut. Ich nutze das mobile Internet aber etwas intensiver und fühle mich da mit 200 MB für 10 Euro etwas wohler, da man da nicht so sehr drauf achten muss wohin und wie viel man surft. Eine Flatrate für 25 Euro im Monat gibt es auch, die sich aber nur lohnt wenn man wirklich viel mobil surft oder zuhause auch kein DSL hat. Da ist der Preis dann zwar etwas höher als normales DSL, dafür kann man es natürlich auch überall nutzen.

Wie geht ihr unterwegs online, mit dem Handy, einem Netbook oder Laptop?
Meistens mit dem Handy. Netbook hab ich nicht und mein Laptop ist so ne alte Gurke, das ich nicht so oft nutze.

Seht ihr das Internet über die Handymasten als wirkliche Alternative zum normalen Breitband-Anschluss?
Mmmmh wenn man Wert auf Geschwindigkeit legt find ich derzeit noch nicht, aber vielleicht bin ich da auch nicht im richtigen Gebiet oder die Zeit wird noch kommen.

Was ich zugegebenermaßen nicht mache ist wirklich bloggen. Ich schalte zwar auch unterwegs Kommentare frei und twittere viel, aber längere Beiträge möchte ich eigentlich nicht so gerne auf meinem kleinen Handy schreiben, auch wenn mir das durch die Software meines Handys möglich ist.

Die Blogparade läuft noch bis zum Ende des Aprils. Und, seit ihr unterwegs online?

Eigentlich habe ich die Sendung mehr aus Langeweile und ein klein wenig aus Neugierde aufgenommen. Die Neugierde kam daher dass Sarah Shahi, bekannt als Carmen aus „The L-Word“ in der Serie mitspielt und dass die Serie nicht schlecht seien soll. Ich war ja eigentlich nie ein großer Fan von Sarah Shahi oder der Figur der Carmen aber naja … langeweile eben. Und worum es in der Serie ging, wusste ich auch nicht … nur dass es wieder eine Art Krimiserie ist. Wovon ich rede? Von „Life„, der neuen US-Krimiserie auf Vox.

Ich habe die Serie also aufgenommen ohne irgendeine Inhaltsangabe vorher gelesen zu haben. Ich muss zugeben ich dachte auch mal dass die Serie irgendwie in der Vergangenheit spielt weil ich mal ein Foto von Sarah Shahi gesehen hatte, in dem sie doch sehr …. 70er Jahre ausgesehen hatte. Um das mal so auszudrücken. Also durch die Lederjacke und so. Dem ist aber nicht so, die Serie spielt in der Gegenwart.

Lange rede, kurzer Sinn, worum es eigentlich zu gehen scheint: Detektive Charlie Crews (gespielt von Damian Lewis) wurde vor 12 Jahren für einen dreifach Mord verurteilt den er nicht begangen hat. Nach 12 Jahren kommt er raus und arbeitet wieder bei der Polizei. Dabei ist er immer wieder von Technik der Gegenwart (Freisprecheinrichtungen in Mobiltelefonen, GPS etc.) überrascht und isst pausenlos Obst. Seine Partnerin (wieder willen) Detective Dani Reese (gespielt von Sarah Shahi) scheint aber auch Probleme zu haben. Gemeinsam lösen die beiden ihre Fälle, wobei Charlie immer recht … eigenartige Methoden an den Tag legen die aber dann irgendwie klappen. Ich würde nicht sagen dass es vorhersehbar ist, aber schon nach 3 Folgen erkennt man ein bestimmtes Muster. Ähnlich wie bei Cold Case. Anders als bei Cold Case wird man aber noch von einer Haupthandlung begleitet und zwar den Mord vor zwölf Jahren zu dem immer wieder Interviews mit Beteidigten (z.B. der Ex-Frau oder den damalig ermittelnden Detective) eingespielt werden und auch für Charlie selbst die Geschichte nicht abgeschlossen ist. Neben Charlie und Dani gibt es natürlich noch andere Charaktere wie z.B. dem Verwalter von Charlies Geld (das er wohl für die unbegründete Haftstrafe von 12 Jahren bekommen hat), einem ehemaligen Gefängnisinsassen der über Charlies Garage wohnt, einer Anwältin, einer Vorgesetzten die nur darauf wartet Charlie wieder loszuwerden und ein paar anderen Gestalten.

Alles in allem finde ich die Serie durchaus spannend und ich freue mich immer auf die nächste Folge. Gerade die Hintergrundstory macht es noch einmal besonders spannend. Sarah Shahi steht die Rolle der etwas mürrischen Kriminalpolizistin ganzt gut finde ich und Damian Lewis hat in der Rolle so was angenehm … abwesend/verträumtes, was irgendwie gut zu Detectiv Crews passt. Tatsächlich hat man oft das Gefühl dass er die Leute einfach nur anguckt um zu wissen wie sie ticken.
Die neue Rolle von Sarah Shahi hat auch wenig mit ihrer vorherigen in „The L-Word“ gemein. Afterellen.com findet auch viel zu wenig. Trotzdem, nette Serie mit einem guten Ansatz. Also ich würd sie definitv weiter empfehlen, vorausgesetzt man steht auf amerikanische Krimiserien.

Ich jogge dieses Jahr wieder. Bzw. ich fange wieder richtig an. So von vorne. Weil letztes Jahr hat das ja nicht so richtig geklappt. Eigentlich wollte ich gar nicht wieder joggen, aber irgendwie ja … also um ehrlich zu sein … ich habe in völlig geistiger Umnachtung (ich hab da bestimmt irgend ein schlimmes Medikament genommen … ich glaube es war Vitamin C + Zink Brausetabletten … übles Zeug scheinbar) … also in vollkommen weggetreten Zustand habe ich wohl zugestimmt, bei einem regionalen abendlichen Volkslauf, der etwas mehr als 7 (!) Kilometer (!) geht (in Worten SIEBEN KILOMETER), mitzumachen. Und weil man bei einer früheren Anmeldung ein paar Euro sparen kann und die geistige Umnachtung scheinbar dafür lange genug angehalten hat bin ich da auch angemeldet. Sieben Kilometer! Ja, ich wiederhole mich gerne. Und ja, ich weiß dass ist für die meisten auch ein Klacks.

Naja, da es ja ansich auch ganz gesund ist wenn ich mich mal ein bisschen mehr bewege und ich eh nie die Motivation finden werde eine andere Sportart zu wählen habe ich also mir wieder den Jogginplan von fettrechner.de rausgesucht mir vernünftige und völlig überteuerte Joggingschuhe gekauft und habe, zeitmäßig nicht ganz dem Plan entsprechend, losgejoggt. Wie das beim Joggen so ist gibt es da gute und auch schlechte Tage. Manchmal jogge ich und merke gar nicht wenn die Gehpausen anstehen. Und an Tagen wie gestern muss ich andauernd auf die Uhr gucken und frage mich jedesmal „WAS!? Nur 20 Sekunden weiter. Ich muss noch 2 Minuten weiterlaufen???!?!?“ Ja, so ungefähr. Leider bin ich da auch nicht sonderlich zielstrebig. Ich bin so der Typ „Ach ne, heute ist das Wetter schlecht“ oder „Och, irgendwie tun meine Füße so komisch weh, zu lange in unbequemen Schuhen gegangen, jetzt will ich nicht laufen“. Außerdem habe ich eh nie Zeit. Aber ab und zu schaffe ich es dann doch. Und jetzt wo es deutlich später dunkel wird schaffe ich es ja vielleicht auch mal wieder etwas mehr. Damit das im Juni auch mit den 7 Kilometern klappt. Sieben Kilometer!

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