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Archiv: Calzona

a. Die Gruppen für die Frauenfußball WM 2011 sind ausgelost worden und heute wurden auch die Anstoßzeiten bekannt gegeben. So weiß man jetzt auch, wer in der Vorrunde in welcher Stadt wann spielt und gegen wen die deutsche Nationalelf antreten darf. Ich finde mit Frankreich, Kanada und Nigeria haben sie aber ein gutes Los gezogen. Ich freue mich auf alle Fälle.

b. Ich höre aktuell „Warten auf Oho“ von Robert Rankin als Hörbuch. Lustig, sehr sehr lustig. Der Sprecher Oliver Rohrbeck macht seinen Job mehr als fantastisch. Wirklich tolles Hörbuch.

c. Nadine Angerer, die Nummer 1 im Tor der Deutschen Fußballerinnen, hat in einem Interview mit der Zeit auf eine Art und Weise mit einem imaginären Schulterzucken erklärt dass sie beiden Geschlechtern nicht abgeneigt sei und dieses ganze Outing im Fußball Thema eher albern findet. Ja. Ich freue mich ja eigentlich nur dass der Gaydar aktuell ganz gut funktioniert. Irgendwas muss ja laufen. Nationaltorhüterin scheint jedenfalls ein Job zu sein wo das Coming Out kein großes Thema seien muss, denn Uschi Holl hatte sich im Sommer ja auch öffentlich mit ihrer Freundin verpartnert. (via eurout)

d. Ich spiele immer noch Dragon Quest IX. Mittlerweile bewege ich mich aber auf das Story Finale zu. Aber selbst danach gibt es ja noch unzählige, wirklich unzählige von Neben- und Zusatzmissionen und ja, für ein Handheldspiel hat das wirklich unendlich Content. Ich liebe dieses Spiel.

e. Aber irgendwann muss auch mal gut sein, denn Micky Epic ist ja mittlerweile schon draußen und ich weiß gar nicht wann ich das spielen soll. Sieht aber toll aus und macht bisher auf alle Fälle viel Spaß.

f. Ich war immer noch nicht den neuen Harry Potter Film gesehen, dafür habe ich mir aber schon den wirklich sehr schönen Soundtrack geholt. Komponiert von Alexandre Desplat und entsprechend der Stimmung des Buches auch sehr düster. Düsterer als seine Vorgänger, aber auch gewohnt Harry Potter. Mir gefällt er, wobei ich den Feuerkelch-Soundtrack von Patrick Doyle bisher eigentlich immer noch am besten fand.

g. Ich sollte echt noch einmal Zeit zum backen finden. Überall lese ich nur von Backkünstlern.

h. Grey’s Anatomy ist ja drüben in Amerika in die wohlverdiente Winterpause gegangen. Es gab aber in der letzten Folge wohl doch noch eine schöne „Tür-Szene“ zwischen Callie und Arizona. Schön. Ich mags im Fernsehen ja etwas komplizierter und dramatischer, besonders wenn es mal realistisch ist. Bin gespannt wie es weiter geht. (via Rosalie&Co)

i. Ich weiß immer noch nicht was ich schenken soll. Keinen Plan, ich bin so unkreativ dieses Jahr. So sehr unkreativ.

Trotz der Serienwinterpause bemühe ich mich mal die Calzona Recaps zu der sechsten Staffel von Grey’s Anatomy zu vervollständigen. Callie Torres und Arizona Robbins (aka Calzona) haben zwar in Folge 6.06 „I Saw What I Saw“ wenig miteinander zu tun gehabt, aber dafür sah man sie dann wieder gemeinsam in Folge 6.07 „Give Peace A Chance“. Über die ich jetzt beide schreiben möchte. Bei letzteren führte übrigens Chandra Wilson (spielt in der Serie Dr. Miranda Bailey) regie.

**ACHTUNG SPOILER**
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[spoiler]
Die sechste Folge der sechsten Staffel von Grey’s Anatomy scheint eine Art Detektiv Spiel zu sein in dem der Chief versucht rauszukriegen wer daran Schuld ist dass die Patientin gestorben ist. Hört sich spannend an. Dummerweise habe ich schon gelesen wer es ist und wieso und auch die Konsequenzen habe ich nachgelesen, deswegen verliert das ganze natürlich auch ein wenig an Spannung. Aber keine Angst, ich verrate es nicht.
Callie und Arizona begegnen sich dabei auch nicht. Callie spielt in der Suche eine eher untergeordnete Rolle und auch Arizona hat mit der (erwachsenen) Patientin nichts direkt zu tun. Sie hat allerdings, als kleine Nebengeschichte, einen jugendlichen Patienten mit schweren Verbrennungen. Während sie und Mark Sloan den Patienten behandeln, soll Lexie Grey den jungen Patienten ablenken, Geschichten übers Collage erzählen und so. Nur kann Lexie das nicht. Der Anblick des leidenen Menschen ist ihr zu viel, sie bricht in Tränen aus und verlässt vorerst den Raum. Sie kommt aber nicht wie angekündigt zurück. sondern kümmert sich um ein kleines Kind, als Arizona sie entdeckt. Und Arizona die ja von Haus aus als Kinderärztin eine Engelsgeduld hat und zumeist freundlich wirkt, ist stinksauer. So richtig sauer. Sie setzt Lexie Grey erst einmal auf den Pott (sprich: Sie weißt sie zurecht) und schreit sie an, sagt ihr DER Junge hätte Grund das nicht ertragen zu können und nicht Lexie und Lexie habe sich zusammenzureißen oder jemand anderen zu finden der ihren Job tut. Lexie reißt sich dann auch zusammen und kommt zurück in den Behandlungsraum.
Das war dann auch eine der wenigen Folgen wo Arizona wirklich sauer wirkte und dann auch nicht eher kühl und gefasst wie sonst gesprochen hat, sondern auch mal ausreißen konnte. Kratzt ein bisschen an dem Sonnenscheinimage, aber eigentlich steht ihr der Makel ganz gut finde ich. Man muss auch mal ausrasten können. Und Lexie scheint es ja nicht geschadet zu haben.


Folge sieben der aktuellen Season war wohl eine große McDreamy Folge (aka Dr. Derek Shepard, aka Meredith Post-it Mann) in der der Chefhirnchirurg vom Dienst eine große OP vor sich hatte. Wir sehen Callie und Arizona das erste mal, als Callie auf Mark, Derek und Cristina stößt, nachdem sie gehört hat das Isaac (der Erkrankte und offenbar Angestellter im Krankenhaus) einen Tumor hat. Cristina zeigt ihr das Röntgenbild. Wenig später kommt Arizona und schaut es sich auch an. Noch ein wenig später folgen auch Lexie und Owen. Alle scheinen besorgt und Derek scheint aber noch zu überlegen ob er überhaupt den eigentlich inoperablen Tumor operieren möchte. Während alle da sitzen und sich aufgeregt unterhaltend das aktuelle CT Bild von Isaac anschauen, kommt der Chief rein und fragt wieso keiner am Tisch steht oder wenigstens bei einem Patieten ist und schickt alle wieder raus.

Derek scheint sich dann tatsächlich für die OP entschieden zu haben, was der Chief wohl nicht will. Callie und Arizona kommen gemeinsam an und sprechen mit ihm darüber, dass er das hinter dem Rücken ihres Chefs tuen will. Derek will sich erklären, aber Arizona will das gar nicht hören, getreu dem Motto ‚Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß‘ oder so ähnlich.

Noch später sieht man die beiden zusammen mit Mark vor dem OP stehen wo Derek operiert. Scheinbar steht der Wunderchirurg schon seit 10 Stunden am Tisch und richtig gut siehts wohl trotzdem nicht aus. Hierbei fällt auf dass Arizona und Mark sich scheinbar immer ein klein wenig zu … sticheln scheinen, was irgendwie niedlich ist. Wie vorher schon erwähnt will das der Chief aber gar nicht und der kommt gerade um die Ecke und geht an den dreien vorbei in den OP.

Anscheinend muss der OP nun immer von anderen bewacht werden, denn wir sehen Owen Hunt auf den Chief treffen. Der fragt wieso er nicht, wie geplant operiere und Owen erzählt er hätte mit Dr. Torres getauscht, die dann auch just in diesem Moment um die Ecke biegt und offenkundig nicht im OP steht. Der Chief düst wieder Richtung OP. Callie will wissen wer denn die Tür bewacht, doch bevor Owen antworten kann, sieht sie es schon selbst was sie mit ‚Oh my god‘ kommentiert. Es ist Arizona, die ja bekanntermaßen ein Problem mit Auroritäten hat. Diese jedoch überrascht indem sie sich schützend vor die Tür stellt und dem Chief sagt, das Dr. Shepard gerade die wichtige OP hat und er sich konzentrieren muss und er könne da jetzt wirklich nicht rein. So in der Richtung. Der Chief zieht dann auch tatsächlich ab. Callie ist ganz begeistert und sagt ihrer Freundin dass sie eigentlich mit was anderem gerechnet hat. Besagte Freundin ist völlig fertig und lehnt sich erstmal schluchzend an Callies Schulter. Das war scheinbar die erwartete Reaktion.

Zum Schluss, es ist scheinbar mitten in der Nacht, sehen wir Arizona und Callie gemeinsam mit Owen und Cristina im Zuschauerraum des OPs sitzen. Die OP ist fast fertig, nun muss der Chirurg nur noch den letzten Schnitt machen. Dummerweise hat er dafür zwei Möglichkeiten und wie man sich das in einer guten alten Bombenentschärfungsszene vorstellt, ist bei der einen alles gut und bei der anderen war alles für die Katz. Derek versucht es auch mit Ene Mene Muh und alles starrt gebannt auf den Tisch. Naja fast alle, Arizona ist das kurzfristig zu viel Spannung und sie muss wegsehen. Niedlich ist dabei dass Callie und Arizona dabei Händchen halten und Callie auch kurz ihren Arm um Arizona legt. Niedlich eben. Freut mich dass man sich doch etwas mühe gibt die beiden wie ein Paar aussehen zu lassen. Und das macht es, obwohl es inhaltlich ja keine besonders große Calzona Folge war, doch zu einer, aus diesem Gesichtspunkt heraus betrachtet, einer recht schönen Folge auf die ich mich auch schon freue wenn sie endlich hierzulande ausgestrahlt wird.

Wir lernen also:
– Arizona kann auch mal ausflippen
– Der Ausgang großer OPs in Serien wird scheinbar auch mal vom Zufall bestimmt
– Arizona kann auch mal über ihren Schatten, bzw. über ihr Autoritätsproblem springen
– Die beiden sind immer noch sooooo süß
– Mark und Arizona sticheln ein bisschen … woran das wohl liegen mag?

Zur Folge 6.05 und 6.06 gibt es auch nette englischssprachige Mini-Caps auf afterellen.com.


Recaps zu weiteren Folgen von Grey’s Anatomy
Staffel 5 Teil I – Callica
Staffel 5 Teil II – Calzona
Folgen 6.01 bis 6.04
6.05 “Invasion
[/Spoiler]

Drüben, auf der anderen Seite des großen Teiches läuft seit Herbst ja bereits die 6te Staffel von Grey’s Anatomy. Mittlerweile wurde die 10. Folge ausgestrahlt und nun ist dort drüben wohl erst einmal Winterpause. Zeit genug für mich die vergangenen Folgen im Hinblick auf Callie Torres und Arizona Robbins (aka Calzona) kurz vorzustellen, soweit ich das denn aus Reviews und Clips kann. Folge 6.01 bis 6.04 hatte ich ja bereits letzte Woche vorgestellt, nun beschäftige ich mich Folge 6.05 „Invasion„. In der Folge sehen wir auch etwas mehr von Callie, sowie einen alten Bekannten der Orthopädin. Aber lest selbst.

**ACHTUNG SPOILER**
(Zum weiter lesen bitte auf „Show“ klicken“)

[spoiler]
Callie ist wieder zurück im Seattle Grace und wird von ihren neuen/alten Kollegen als Oberärztin begrüßt. Sie ist scheint gut gelaunt zu sein und arbeitet sich scheinbar in der Notaufnahme durch die Patienten. Während sie auf einen Zettel schreibt was Ärzte scheinbar so auf Zettel schreiben, kommt Bailey auf sie zu und fragt, ob sie der Gentleman im Warteraum gefunden habe. Callie ist etwas irritiert, denkt sich aber scheinbar nix dabei bis Bailey erwähnt, dass der Mann ihr Vater seien könnte. Callie blickt in den Warteraum und ihr Gesichtsausdruck wandelt sich schlagartig.
Wir erinnern uns, Callies Vater war Ende der 5. Staffel zu besuch gewesen und hatte die Neuigkeit mit Arizona nicht sehr gut aufgenommen. Um nicht zu sagen, er hatte sie so schlecht aufgenommen, dass er seine Tochter kurzfristig den Treuhandfond sperrte und seitdem wohl zwischen Familie Torres und Tochter Torres Funkstille herscht.

Im Wartezimmer geht Callie zu ihrem Vater. Sie wirkt verunsichert und fragt was er hier tut. Ihr Vater erzählt dass er sie vermisst und das sie früher alle Probleme gemeinsam gelöst hätten. Die Betonung liegt ein bisschen zu sehr auf dem Lösen von Konflikten, aber das ignoriert Callie erst einmal. Sie wirkt gerührt und erleichtert und umarmt ihren Vater. Die Rührung und die Erleichterung halten jedoch nicht lange, über die Schulter ihres Vaters macht sie eine weitere ihr bekannte Person aus, Father Kevin, ein Priester. Callie löst sich enttäuscht und wütend von ihrem Vater und macht einen doch recht lauten Abgang in dem Sie mehrmals und auch einmal sehr gut hörbar betont, dass ihr Vater nicht das „gay“ wegbeten kann. Sehr eindrucksvoll. Wenn das Personal im Krankenhaus nicht vorher gewusst hat das Callie lesbisch ist, weiß es spätestens jetzt jeder.

In irgend einem Medizinbedarfslager des Krankenhauses beschwert sich Callie dann bei Arizona darüber dass ihr Vater samt Priester aufgetaucht. Arizona hingegen wirkt weniger aufgebracht, sie sieht dass eher locker (und ist scheint eher genervt darüber zu sein dass Callie sich darüber so aufregt). Sie schlägt Callie vor doch mal mit ihrem Vater darüber zu sprechen, ihr Vater braucht vielleicht einfach etwas Zeit um über den Schock hinweg zu kommen. Callie ist etwas irritiert und fragt ob Arizona denn damals bei ihrer Familie kein Verständnis erwartet hätte. Arizona jedoch findet, das man die Situationen schlecht vergleich kann, da sie vorher nie interesse an Jungs gezeigt hat (sie konnte also schon immer die Blätter sehen), Callie jedoch sogar mal verheiratet war. Zum Schluss, als Arizona den Raum mit dem scheinbar gewünschten Medizinbedarf verlässt, ruft Callie ihr noch nach, dass sie sie hasst, was Arizona nur mit „Weil ich recht habe und weil ich toll bin“ kommentiert. Süß die beiden, gelle?
Also ich bin da eher Callies Ansicht, natürlich sollte man Ihm einen Moment des Schocks gönnen, aber Treuhandfonds sperren als Druckmittel und Priester einfliegen find ich doch ein wenig zu viel des guten. Da darf man sich ruhig einmal gepflegt aufregen. Und ihr Vater weiß es ja auch nicht erst seit einer Woche.

Callie beherzigt aber den Rat von Arizona und setzt sich mit ihrem Vater und Father Kevin zusammen. Sie bekundet ihr Verständnis, dass es erstmal eine ungewohnte Situation für ihn seien muss, sagt aber auch im gleichen Atemzug wie enttäuscht Sie ist dass er sie nicht so lieben kann wie sie ist. Ihr Vater wiederum sagt er mache sich sorgen. Das Wort Hölle fällt. Father Kevin versucht zu vermitteln und sieht sich scheinbar mehr als Moderator, denn als Prediger, er wird aber ignoriert. Vater Torres fragt sich was er falsch gemacht hat was verständlicherweise Callie wieder fassungslos stimmt. Das scheint für Vater Torres der geeignete Moment zu sein eine Liste mit gegen Homosexualität gerichtete Bibelzitate aus der Jackentasche zu holen und so schnell es geht vorzulesen. Will er wirklich das „gay“ wegbeten? Man hat ja ein bisschen den Eindruck.
Die Zitaten sind natürlich die Klassiker wie die Sünde von Sodom und Gomorah, das Greul aus dem dritten Buch Moses und die Stelle aus dem ersten Römerbrief. Callie ist schockiert und auch Father Kevin findet das eher unangebracht. Callie wiederum fängt nun an Bibelstellen zu rezitieren (wenn sie auch als Quellenangabe immer nur Jesus sagt, anstatt das genaue Buch zu nennen). Die Aufforderung Jesu einander zu lieben ( ich meine aus dem Johannesevangelium), wer ohne Sünde ist und dann Steine werfen soll, sowie ein paar Zeilen der Seligpreisung aus der Bergpredigt (Matthäus Evangelium). Zum Schluss sagt Callie noch das Jesus beschämt über das Verhalten ihres Vaters wäre und verlässt sichtlich mitgenommen den Raum.
Ich fand ansich eine schöne Szene, auch wenn das Thema natürlich sehr traurig ist, aber sie zeigt doch wie gut man aus verschiedenen Perspektiven die Bibel gebrauchen kann. Ich fand Callies Abgang auch sehr passend und ja, ich fand es schön dass Callie dann auch mit ihrem Glauben argumentieren durfte.

Später sieht man dann Callie weinend auf einer Couch sitzen. Das man von seinem Vater Worte wie Sünde und Hölle hören muss, muss man natürlich auch erst einmal verkraften. Arizona kommt herein und tröstet ihre Freundin. Süße Szene, wenn auch wiederum sehr traurig.

Arizona trifft auf Callies Vater. Dieser ist nicht gewillt sich mit Arizona zu unterhalten und so beginnt sie einfach einen Monolog zu halten. Sie erzählt dass sie nicht nach dem US Staat benannt wurde, sondern nach einem Kriegsschiff. Auf der USS Arizona hatte ihr Großvater gedient und bei einem Angriff 19 Menschen das Leben gerettet bevor er starb. Arizonas Vater richtete sein Leben nach dem Andenken an diese Tat, trat in die Marine ein und erzog so er auch seine Familie. Aus der 5. Staffel wissen wir ja auch dass Arizonas Bruder auch Soldat war. Und als Arizonas Vater erfuhr dass seine Tochter lesbisch ist fragte er sie nur ob sie immer noch die wäre zu dem er sie erzogen hatte, nämlich Land und Familie zu lieben. Und sie erzählt ihm das sie seine Tochter liebt und die Sachen die sie liebt beschützt, auch wenn Callie das ansich nicht braucht, weil sie schon so ein toller Mensch ist (ein Mensch den er ja großgezogen hat).
Jetzt kann ich mein Kind ja doch nicht mehr mit gutem Gewissen mit dem Namen Thüringen oder Bayern taufen. Wobei Kriegsschiffe als Namensgrund wohl auch eher ungewöhnlich sind.

Vorm Krankenhaus, auf dem Weg zum schwarzen allesfressenden Loch Parkplatz trifft Callie wieder auf ihren Vater. Fehlende Begeisterung währe untertrieben. Sie hat scheinbar mit ihm abgeschlossen. Doch Papa Torres hält seine Tochter auf und fängt irgendwas von Brücken und klettern und auffangen zu reden, scheinbar eine Metapher dafür dass er sie immer beschützen will. Nach ein bisschen herumdrucksen fragt er seine Tochter dann, ob Callies Mutter trotzdem noch eine Chance auf eine Hochzeit hätte (mit Arizona) oder auf Enkelkinder. Callie kann sich das durchaus vorstellen. Er fragt ob Arizona sie glücklich mache, was Callie auch strahlend bejaht. Es wird wieder umarmt. Papa Torres fragt dann zur Sicherheit nochmal nach ob Arizona nicht auch noch Vegetarierin ist, da kann Callie ihn aber beruhigen. Ende gut, alles gut.

Wir lernten also:
– Arizona wurde nach einem Kriegsschiff benannt
– Arizona stammt aus einer Patriotenfamilie
– Callie und Familie beherschen die Bibel
– Arizona war schon immer lesbisch
– Es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht

Ich fand das etwas merkwürdig dass Papa Torres erst alle Geschütze auffährt (Geldhahn zu, kein Kontakt, Priester) und dann doch recht einfach einlenkt. Irgendwie passten mir da die Bibelzitate nicht richtig rein. Zuerst redet er von Sünde und dann ist nach einer kleinen Anspache doch alles okay, wenn Mama Torres noch ne Hochzeit bekommt. Natürlich ist es einfacher jemanden einfach Bibelverse vorlesen zu lassen, aber in der schnelle der Klärung fand ich das etwas übers Bein gebrochen. Es gibt ja auch viele die solche Probleme durchaus mit ihren Eltern und sonstigen Familienangehörigen haben und da löst sich das ja leider nicht immer so schnell. Wobei, es ist halt ne Serie, ne Krankenhausserie, von da an find ichs okay. Ich freu mich ja das Callie dieses Thema auch abhaken konnte und ich fands süß wie sich Arizona um ihre Freundin gekümmert hat. Hab ich mal erwähnt dass die beiden süß sind?

Schöne (englischsprachige) Reviews zur Folge gibts übrigens auf afterellen.com oder bei Enchanting Women.
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Ich hatte mir ja vorgenommen auch in Zukunft mehr über Arizona Robbins (gespielt von The L-Word Gastdarstellerin Jessica Chapsaw) und Callie Torres (dargestellt von Tony Award Winnerin Sara Ramirez), kurz Calzona, aus der Serie Grey’s Anatomy zu schreiben. Nun ist ja seit einigen Wochen auch die 6. Staffel in den USA angelaufen und darüber würde ich gerne, soweit ich den Inhalt aus Reviews und Youtube Clips entnehmen kann, schreiben.

Ich beginne daher einfach mal mit den Folgen 6.01 bis 6.04 der neuen Staffel. Damit ich mal voran komme. Da das ganze natürlich voller Spoiler ist warne ich gleich davor. Wer also noch nichts wissen will, bitte nicht weiterlesen. Wer es gerne wissen möchte, dem wünsche ich viel Spaß beim lesen.

**ACHTUNG SPOILER**

[spoiler]
Da in den ersten 4 Episoden der neuen Staffel scheinbar nicht sehr viel und auch nichts bahnbrechendens passiert und die Ereignisse auch teilweise zusammen hängen, will ich dieses mal eine großere Zusammenfassung geben. In den ersten vier Folgen geht es um:

  • Callies Verarbeitung über den Tod eines ihr nahestehenden Mitmenschens
  • Callies berufliche Perspektive / Veränderung
  • Callies und Arizonas Beziehung zueinander
  • Berufliche und private Überschneidungen
  • Callies Verhältnis zu Mark bzw. umgekehrt

Beginnen tut die Staffel und damit die erste Folge eigentlich mit dem Tod von einem der Hauptcharaktere. Trotz Spoilerwarnung traue ich mich schon fast nicht es zu sagen, aber George stirbt. George war ja in dem Leben von Callie nicht irgendwer. Demzufolge ist Callie natürlich auch sehr mitgenommen von den Tod ihres Ex-Mannes. Wenn ich die Reviews richtig gedeutet habe, dann ist sie tatsächlich auch diejenige mit der fast schon emotionalsten Reaktion. Ihr bleibt also fast bildlich die Luft weg. Die Mutter von George bittet sie dann die Entscheidung zur Organfrage zu beantworten. Sie sprich mit Arizona darüber die, a) erklärt dass ihr Donuts zur Trauerverarbeitung helfen und b) sie auch mal der wichtigste Mensch in dem Leben von George war. Callie erkennt bei letzterer Aussage, dass dies nicht ganz der Wahrheit entspricht und übergibt die Entscheidungsgewalt dann der wahren Herzdame ihres Ex-Mannes: Izzie. Das Thema wird auch recht gut verarbeitet, immerhin war er ja auch ein Hauptcharakter, aber zu mindestens für Callie spielt das Thema nicht mehr allzu oft eine Rolle.

Auch beruflich ging es bei Callie gleich hoch her. Sie wollte Oberärztin werden und fragt bezüglich ihrer Anfrage beim Chef an. Dummerweise ist der Job schon besetzt. Callie weiß aber dass Sie besser ist als der derzeitige Oberarzt und dass die Leute zu ihr kommen. Das nützt ihr auch nix, es gibt keinen Job als Oberärztin zu vergeben. Wenn im Seattle Grace sie niemand als Oberärztin haben will, so geht sie eben woanders hin. Also kündigt sie kurzerhand, auf eine Weise die man nur an den Tag legen sollte, wenn man weiß, das man sich nie wieder sieht (Umzug auf einen anderer Kontinent etc.). Sie findet dann auch schnell eine neue, scheinbar gewünschte Stelle im Nachbarkrankenhaus, dem Mercy West. Und wie ich ja fast schon angedeutet habe: Man sieht sich immer zweimal im Leben und wie das in solchen Serien so ist, das Seattle Grace fusioniert mit dem Mercy West. Da der Job im Mercy West so natürlich wieder eher fragwürdig ist, macht sie sich erneut auf Arbeitssuche.

Das leitet über zu einer weiteren Feststellung. Im Verlauf der Jobsuche bewirbt sich Callie scheinbar in Cleveland (oder war es Portland, jedenfalls woanders). In diesem Gespräch bezeichnet sie eher beiläufig Arizona als „girlfriend“. Arizona greift dieses später auf und will wissen, ob sie denn nun ein echtes Paar sind, bzw. ob Callie sie wirklich als ihre Freundin sieht, denn wenn ja, so möchte sie nicht dass Callie wegzieht, da sie keine Fernbeziehung mag. So muss sich eine etwas verwirrte Callie (die ziemlich verständlich die Frage nach der Freundin bejaht) dann aufraffen und den Chef fragen.

Dabei eiert sie Anfangs auch etwas rum, so sehr, das Arizona, die ja täglich Kinder leiden sieht, dann doch ziemlich genervt ist. Callie kriegt dann auch tatsächlich wieder ihren Job zurück (logisch wenn sie weiter bei der Serie bleibt) und ist auch nun Oberärztin. So sind, was ich ganz nett finde, auch Callie und Arizona beruflich auf einer Höhe. Das war bei Callie und Erica ja nicht unbedingt der Fall. Da hat man ja streckenweise schon die Mentorenfunktion von Erica bemerkt.

Noch während Callie im Mercy West war, gab es eine weitere berufliche Überschneidung zwischen den beiden. Und zwar hatte eine Arizona einen Patienten mit starken Schmerzen. Zur genauen Diagnose der Ursache brauchte sie ein ziemlich teures Röntgenbild. Der Chef wollte das nicht und da Arizona, wie sich dann herausstellte, ein „authority issue“ (ich übersetze das mal sehr frei mit „Problem mit Auroritätspersonen“) hat, konnte sie sich dann nicht durchsetzen. Also hat sie den Patienten zu Callie geschickt, die da dann doch ziemlich überrascht war, als die Mutter da stand und meinte Arizona hätte sie geschickt. Callie war dann auch recht sauer, Arizona war (was ziemlich süß aussah) auch deswegen etwas nervös, aber letztendlich hatte es Callie doch gemacht und irgendwie ist der Junge dann wohl auch wieder gesund geworden.

Zu guter letzt war natürlich auch noch Mark da. Mark hatte auch Callie in der Zeit ihrer Trauer geholfen. Und so ganz nebenbei scheint er in die Wohnung neben Cristina und Callie gezogen zu sein. Das sorgte dann für zwei nette Szenen und zwar einmal als Callie sich vor Mark umzog, als es um die Frage für das richtige Kleid fürs Bewerbungsgespräch ging und einmal, als Callie in die Dusche ging, wo sich gerade Mark aufhielt. Nette Szenen deshalb weil jedes mal Marks blutjunge Freundin Lexie Grey fassungslos daneben stand. Da sie ja auch wusste dass Mark und Callie über einen längeren Zeitraum mal was mit einander hatten, war sie doch ein wenig besorgt und fragte Callie wie „gay“ sie eigentlich sei. Callie hat sich allerdings nicht selbst auf einer Skala von 1 bis 10 einordnen wollen (das Wort bisexuell wird ja auch ungern bis eher gar nicht verwandt). Sie erzählte Lexie, dass Mark wohl nicht mehr auf ihre Brüste starrte, was wohl ein Zeichen dafür ist, dass er kein Interesse mehr für sie hat. Das beantwortet natürlich nicht die Frage, schien aber Lexie zu beruhigen.

Wir halten also für die ersten vier Folgen fest:
– Calzona sind nun offiziell ein Paar
– Mark und Callie lassen wenigstens temporär mal die Finger voneinander
– Callie ist nun auch Oberärztin
– Arizona hat ein ernsthaftes „autorithy issue“

Süß war übrigens auch dass Arizona Callie mit ihrem richtigen Namen, also Calliope, angesprochen hat. Ich mag die beiden ja. Auch wenn ich Erica Hahn immer noch besser fand. Aber Calzona sind wirklich ein süßes Pärchen. Ich hoffe ja dass das noch ein paar Folgen, ach was, Staffeln hält.
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Ich möchte mich mal wieder einer meiner favorisierten TV-Serien widmen. Grey’s Anatomy. Das letzte mal hatte ich ja über meinen Lieblingscharakter Dr. Erica Hahn (Brooke Smith) und Dr. Callie Torres (Sara Ramirez) bzw. über den Abgang von Erica Hahn geschrieben. Mittlerweile habe ich den Weggang meines Lieblingscharakters zwar nicht überwunden, aber mich doch damit abgefunden. Die Serie geht halt ohne sie weiter und entweder ich schaue weiter oder nicht. Ich hab mich ja fürs weiter gucken entschieden. Und dafür mich nicht mehr darüber zu ärgern dass Brooke Smith nicht mehr mitspielt – weil sonst darf ichs halt nicht gucken. Und da möchte ich auch ansetzen, nämlich an dem After-Erica Leben von Callie und ihrer Begegnung und Beziehung mit Arizona Robbins (Jessica Capshaw). Da ich erst einmal nur über die 5. Staffel schreiben werde und diese bereits in Deutschland ausgestrahlt wurde, benutze ich dieses mal nicht die Spoilertags. Diese setze ich dann erst für die 6. Staffel ein über die ich dann natürlich demnächst auch gern ein paar Worte verlieren würde.

Aber erstmal zurück zu Erica. Die war weg. Verschwunden in den unendlichen weiten des Parkplatzes und ab da war sie nimmer mehr gesehen. Eine Folge später war sie dann einfach nicht mehr da. Naja gut, es wurde gesagt sie habe gekündigt. Das löste bei Cristina Yang, der ehrgeizigen Assistenzärztin die nie richtig warm mit Dr. Hahn geworden war, erst einmal Freude aus, bis sie die Nachfolgerin von Dr. Hahn traf. Callies Nerven lagen indes blank. Mark (der plastische Chirurg mit dem sie auch schon das ein oder andere mal die Matratze geteilt hatte) versuchte sie zu trösten und Cristina ging zum ersten mal auf dass Callie und Erica wohl mehr als Freunde waren. Was irgendwie ganz süß war.

Danach hat sie dann erst einmal trübsal geblasen, bzw. ein wenig längeren Blickkontakt mit einer Anfängerin (also eine Ärztin im ersten Jahr) ausprobiert. Ihr Kollege und bester Freund Mark hingegen beließ es bei einer anderen Anfängerin nicht beim Blickkontakt. So wurde aus ihren Buddy und Lexie Grey (der Name ist nicht zufällig, denn sie ist die kleine Schwester von der Hauptfigur Meredith Grey) schnell etwas ernsteres was Callie dann noch mehr betrübte weil sie sich noch einsamer fühlte als ohnehin schon.

Das war der Zeitpunkt in dem Arizona Robbins in ihr Leben trat. Wer den Namen vorher noch nie in der Serie gehört hatte kann beruht sein, die gute spielte auch erst seit ein paar Folgen mit. Arizona war die neue Kinderchirurgin des Klinikums. Blond, strahlend, kinderlieb (logisch bei ihrem Fach), kommunikativ, liebenswert und irgendwie ein bisschen quirlig hatte sie bisher vor allem mit Miranda Bailey (eine Art Mentorin der jungen Ärzte) zu tun.

In der Damentoilette der Stammkneipe aller Ärzte des Krankenhauses traf sie auf Callie die gerade wieder depremiert war. Sie stellte sich ihr vor und sagte sie habe schon viel von Callie gehört weil die Leute über sie reden und dass es eigentlich was gutes ist was sie da sagen und dass es Menschen gibt denen Sie nicht unwichtig ist. Und dass wenn sie nicht mehr depremiert ist die Leute schlange stehen werden. Als Callie, nicht sonderlich aufgeheitert, dann wissen wolle wer denn da bitte stehen würde, küsste sie Callie. Einfach so. Wir fügen also ein großes SPONTAN auf der Liste von Arizona Robbins Eigenschaften hinzu. Und liebenswert unterstreichen wir dick.

Im Verlauf der nächsten Folgen erfahren wir dass das Callie wohl ein wenig wach gerüttelt hat. Sie scheint sich für Arizona zu interessieren, die aber erst einmal einen Rückzieher macht als sie erfährt dass Erica ihre erste Freundin war. Und dabei hatte sie noch nicht einmal Callies Panikattacken miterlebt. Callie wiederum ist, wie auch ich, der Meinung dass das gar keine Rolle spielt.
Arizona sah dass dann doch auch ein und so kam es dass die beiden dann doch noch ein Date hatten. Relativ ungewöhnlich, und damit meine ich dass ich positiv überrascht bin, fand ich dass Arizona tatsächlich von Anfang an als lesbisch dargestellt wird und im Gegensatz zu Callie auch wirklich nur Frauen präveriert hat. Zu dem Thema finde ich übrigens dass man Callie ruhig das Wort „Bisexuell“ hätte zugestehen können, denn immerhin ist sie ja auch mal verheiratet gewesen.

Bei dem Date blieb es dann auch nicht, die beiden schienen langsam gefallen aneinander zu finden und sahen sich wohl öfter. Das war dann auch so der Ist-Stand als Callies Vater auftauchte. Der war nicht sonderlich einverstanden mit der neuen Wahl seiner Tochter. So richtig gar nicht. In die Richtigung „Auf gar keinen Fall“ was bei Mr. Torres, der wohl sehr wohlhabend ist, auch hieß „Nicht mit meinem Geld“ und so kappte er Callie erstmal den Geldhahn bzw. die Leitung zum Trust Fond.
Hier war dann Callie mit der bitteren Tatsache konfrontiert dass ihre Familie nicht notwendigerweise akzeptieren muss was sie selbst glücklich macht. Etwas was ja leider auch für viele Schwulen und Lesben Realität ist. Und ich denke die Idee mit dem Druckmittel Geld ist auch nicht weit her geholt. Callie hat dann die schwere Entscheidung getroffen und weiter zu Arizona gehalten was ein Nein zu dem Geld (und damit ihrem bisherigen Lebenstil) aber vor allem auch zu ihrer Familie war. Das hört sich vielleicht sinnig an, dass man zu der Person die man sich selbst aussucht und für die man Gefühle hegt steht und sich nicht von den Wünschen anderer leiten lässt, andererseits ist das halt auch ein sehr schwerer Gang.

Schwere Gänge machen einen nicht gerade umgänglicher und so war Callie auch nicht unbedingt ein fröhlicher Sonnenschein und durch den Mangel an Geld bzw. die Tatsache dass sie das Arizona so erstmal nicht klar gemacht hat, gab es auch etwas Spannung zwischen den beiden. Ich finde hier kommt dann auch der Punkt wo man eine weitere herausragende Eigenschaft von Arizona festhalten muss. Sie hackt nach, kommt immer wieder auf ein Thema zurück und geht Problemen nicht aus dem Weg. So habe ich das jedenfalls empfunden. Als Callie recht schlecht gelaunt war und die Begründung Arizona nicht schlüssig war, hat sie halt, statt ihren Missmut nun an anderen auszulassen (wie es Erica damals getan hatte) versucht wieder mit Callie zu reden bis sie dann rausbekam, was Callie eigentlich bedrückte. Die Energie und Geduld muss man erst einmal am Anfang einer Beziehung aufbringen.

Zum Ende der Staffel, wo es um den anstehenden Militäreinsatz von Callies Ex-Mann George ging, und Callie und Arizona da unterschiedlicher Meinungen waren, suchte auch Arizona wieder das Gespräch und erklärte sich und ihren Standpunkt genauer, den Callie so im ersten Moment nicht hinterfragt hatte. Das spricht für mich wiederum dafür dass Arizona doch eher überlegt an die Sache ran geht, bereit ist zu kommunizieren und auch permanent das Gespräch sucht. Was sie im Vergleich zu der eher introvertierten Erica natürlich in diesem Punkt zu einer besseren Partnerin für Callie macht.

Alles in allem finde ich Arizona ausgesprochen sympatisch und habe von vielen anderen gehört dass es Ihnen ähnlich geht. Deswegen war ich auch recht froh, dass Jessica Capshaw von ihren ursprünglichen vorgesehenen 3 Folgen, letztendlich in den Hauptcast mit aufgenommen wurde. Arizona ist halt ein Charakter den man gerne sieht. Letztendlich muss ich aber sagen dass ich Erica immer noch interessanter fand. Sie hatte halt mehr Ecken mehr Kanten, hatte die Bürde sich in einer eher Männer dominierten Welt durchsetzen zu müssen und es war halt schwieriger Erica ins Herz zu schließen als Arizona. Ich fand Sie auch im Bezug auf Callie irgendwie interessanter, da sie ja eh ein Mensch war der nicht so mit anderen konnte. Also ich persönlich wäre lieber mit jemanden wie Arizona zusammen, spannender finde ich aber jemanden wie Erica in einer Beziehung zu sehen. Ich habe mich auch oft gefragt was Erica wohl in einigen Situationen getan hat, z.B. bei Callies Vater, wo Arizona ja eher passiv war und letztendlich auch Mark helfen musste, was auch zeigte wie jung, zaghaft und vorsichtig die Verbindung (Beziehung konnte man es ja noch gar nicht richtig nennen) der beiden noch war. Wäre Erica genauso gewesen? Oder hätte sie Callies Vater die Meinung gegeigt. Ich schätze mal auch sie wäre eher passiv gewesen, wobei Erica als Erscheinung ja schon autoritärer war.

Letztendlich bin ich aber froh dass Callie wieder jemanden gefunden hat und dann auch noch eine so liebeswerte Person wie Arizona. Ich hoffe sie haben noch viele gemeinsame Folgen miteinander und viel viel Screentime. Oder seht ihr das anders?

Wer sich die bisher gelaufenen Szenen mit Calzona (so werden die beiden genannt) anschauen will der kann das am besten bei youtube tun und wer es lieber nachliest, dem empfehle ich z.B. die Mini-Caps von afterellen.com.

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