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Archiv: Serie

Trotz der Serienwinterpause bemühe ich mich mal die Calzona Recaps zu der sechsten Staffel von Grey’s Anatomy zu vervollständigen. Callie Torres und Arizona Robbins (aka Calzona) haben zwar in Folge 6.06 “I Saw What I Saw” wenig miteinander zu tun gehabt, aber dafür sah man sie dann wieder gemeinsam in Folge 6.07 “Give Peace A Chance”. Über die ich jetzt beide schreiben möchte. Bei letzteren führte übrigens Chandra Wilson (spielt in der Serie Dr. Miranda Bailey) regie.

**ACHTUNG SPOILER**
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Show ▼

Eigentlich habe ich die Sendung mehr aus Langeweile und ein klein wenig aus Neugierde aufgenommen. Die Neugierde kam daher dass Sarah Shahi, bekannt als Carmen aus “The L-Word” in der Serie mitspielt und dass die Serie nicht schlecht seien soll. Ich war ja eigentlich nie ein großer Fan von Sarah Shahi oder der Figur der Carmen aber naja … langeweile eben. Und worum es in der Serie ging, wusste ich auch nicht … nur dass es wieder eine Art Krimiserie ist. Wovon ich rede? Von “Life“, der neuen US-Krimiserie auf Vox.

Ich habe die Serie also aufgenommen ohne irgendeine Inhaltsangabe vorher gelesen zu haben. Ich muss zugeben ich dachte auch mal dass die Serie irgendwie in der Vergangenheit spielt weil ich mal ein Foto von Sarah Shahi gesehen hatte, in dem sie doch sehr …. 70er Jahre ausgesehen hatte. Um das mal so auszudrücken. Also durch die Lederjacke und so. Dem ist aber nicht so, die Serie spielt in der Gegenwart.

Lange rede, kurzer Sinn, worum es eigentlich zu gehen scheint: Detektive Charlie Crews (gespielt von Damian Lewis) wurde vor 12 Jahren für einen dreifach Mord verurteilt den er nicht begangen hat. Nach 12 Jahren kommt er raus und arbeitet wieder bei der Polizei. Dabei ist er immer wieder von Technik der Gegenwart (Freisprecheinrichtungen in Mobiltelefonen, GPS etc.) überrascht und isst pausenlos Obst. Seine Partnerin (wieder willen) Detective Dani Reese (gespielt von Sarah Shahi) scheint aber auch Probleme zu haben. Gemeinsam lösen die beiden ihre Fälle, wobei Charlie immer recht … eigenartige Methoden an den Tag legen die aber dann irgendwie klappen. Ich würde nicht sagen dass es vorhersehbar ist, aber schon nach 3 Folgen erkennt man ein bestimmtes Muster. Ähnlich wie bei Cold Case. Anders als bei Cold Case wird man aber noch von einer Haupthandlung begleitet und zwar den Mord vor zwölf Jahren zu dem immer wieder Interviews mit Beteidigten (z.B. der Ex-Frau oder den damalig ermittelnden Detective) eingespielt werden und auch für Charlie selbst die Geschichte nicht abgeschlossen ist. Neben Charlie und Dani gibt es natürlich noch andere Charaktere wie z.B. dem Verwalter von Charlies Geld (das er wohl für die unbegründete Haftstrafe von 12 Jahren bekommen hat), einem ehemaligen Gefängnisinsassen der über Charlies Garage wohnt, einer Anwältin, einer Vorgesetzten die nur darauf wartet Charlie wieder loszuwerden und ein paar anderen Gestalten.

Alles in allem finde ich die Serie durchaus spannend und ich freue mich immer auf die nächste Folge. Gerade die Hintergrundstory macht es noch einmal besonders spannend. Sarah Shahi steht die Rolle der etwas mürrischen Kriminalpolizistin ganzt gut finde ich und Damian Lewis hat in der Rolle so was angenehm … abwesend/verträumtes, was irgendwie gut zu Detectiv Crews passt. Tatsächlich hat man oft das Gefühl dass er die Leute einfach nur anguckt um zu wissen wie sie ticken.
Die neue Rolle von Sarah Shahi hat auch wenig mit ihrer vorherigen in “The L-Word” gemein. Afterellen.com findet auch viel zu wenig. Trotzdem, nette Serie mit einem guten Ansatz. Also ich würd sie definitv weiter empfehlen, vorausgesetzt man steht auf amerikanische Krimiserien.

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