Das Buchhörnchennest

Buchen musst du suchen … Zeugs, Bücher, Videospiele und sonst so

2010 18 Jan.

Wettergemecker

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Ich muss ja zugeben, ich gehöre zu den Menschen die selten mit dem Wetter wirklich zufrieden ist. Im Sommer ist es mir oft zu heiß … oder nicht warm genug. Regen mag ich nicht. Wobei, ganz ohne ist auch doof, dann muss man immer die Balkonblumen gießen. Aber dann soll es natürlich nur Nachts regnen wenn ich schlafe, aber nur wenn ich auch wirklich drinnen schlafe etc.

Die letzten Wochen hat mir das Wetter natürlich auch nicht gefallen. Okay, der Schnee sieht wunderschön aus, gerade in dem Park nebenan, wo er noch relativ unberührt wirkt, sieht das extrem idyllisch, fast wie im Bilderbuch aus. Aber es ist so kalt …. Und ich fahr auch nicht gerne, bzw. eher gar nicht, bei Schnee und Glätte Fahrrad. Also muss ich Bus fahren, was bei Glätte aber auch nicht so der Hit ist. Und auch viel länger dauert.

Und gerade jetzt gefällt mir das Wetter am allerwenigsten. Zwar wünscht man sich ja dass es taut, aber irgendwie doch bitte unauffällig. Nicht so nass und kalt. Vor ner halben Stunde war ich draußen bei der Packstation …. neee …. jetzt nieselt es auch noch während man durch den breiigen Schneematsch wattet und man sich fragt wieso in der Gegend scheinbar genügend Streusalz vorhanden war, dass man damit nicht geizen musste. Jedenfalls kann ich mir die Streualznot bei den Massen die auf der Straße liegen bzw. jetzt im Flur nicht so ganz vorstellen.

Neulich sitze ich in der Bahn und spiele Monster Hunter Freedom Unite auf der PSP. Die Musik von Monster Hunter ist ganz ordentlich und man möchte das Spielgeschehen ja auch gerne mit Soundeffekten untermalt haben. Da ich davon ausgehe, dass nur ich das so sehe habe ich immer Kopfhörer auf. Ich beschalle mich (und zwar nur mich) also selbst und konzentriere mich darauf nicht von den Monstern gefressen zu werden, was mir eher dürftig gelingt. Der Zug hält an, eine Menge Menschen steigen ein, darunter auch zwei Erwachsene und ein Kind die scheinbar miteinander verbunden sind und von denen ich mal ausgehe dass es eine Familie ist. Das Kind ist ein Mädchen und könnte ungefähr 12 Jahre alt sein. Die Familie setzt sich auf ihre reservierten Plätze und das Mädchen schnappt sich den Laptop der Mutter. Weiter verfolge ich das ganze nicht, es nährt sich erneut ein großes Monster was es zu fangen gilt.
Etwa eine halbe Stunde später habe ich Lust etwas zu lesen. Das Monster hat zum Wiederholten male eher mich erwischt als umgekehrt und irgendwie könnte ich auf ein paar Seiten Roman. Ich mache also das Gerät und damit die Beschallung aus, schnappe mein Buch und will lesen. Da fällt mir wieder das Kind und der Laptop ins Auge, bzw. eher ins Gehör und etwas ich zuvor immer nur im Hintergrund wahrgenommen habe. Denn das Mädchen schaut sich eine KiKa Sendung an, in zwar nicht ohrenbetäubend lauter, aber durchaus vernehmbarer Lautstärke. Quasi als Hörbuch für alle anderen. Ich kann also nicht nur der Handlung meines Buches folgen, sondern auch der der Kindersendung. Na prima. Wollt ich aber gar nicht.
Und da frage ich mich: Hatte ich schon immer eine eklatante Konzentrationsschwäche? Gibt es keine Kopfhörer mehr zu erwerben? Oder ist das Tragen generell extrem schädlich und ich sollte mir da auch Gedanken machen? Also ich meine, natürlich ist das nicht gut wenn, wenn man dauernd Hörer trägt oder die Lautstärke dann zu laut aufdreht, aber man kann die Geräusche ja auch so einstellen dass man etwas hört und trotzdem keinen bleibenden Hörschaden davon trägt. Und ja, ich weiß das kleine Kinder das auch nicht sollen, aber wir reden ja auch von kleinen Kindern. Zumindestens gehe ich davon aus dass die Kinder die ich sonst mit Kopfhörern in der Bahn sehe mal erstmal keinen bleibenden Schaden haben. Und das Kind war ja nun nicht mehr 5 und sollte somit gelernt haben Lautstärken richtig einzustellen. Und wie lernt ein Kind dass es noch andere Menschen auf der Welt gibt und dass man Rücksicht nehmen sollte? Dadurch dass es andere mit Kopfhörern sieht?
Ich würde mich eigentlich als Bahnfahrerin nicht als besonders empfindlich einstufen und so richtig stören tut es mich auch letztendlich nicht, eine gewisse Geräuschkulisse ist ja immer da, aber ich finds ja trotzdem irgendwie schick wenn man ein wenig rücksichtsvoll ist und seine Umgebung nicht unfreiwillig an seinem Unterhaltungsprogramm teilnehmen lässt. Schon so rein aus pädagogischen Gesichtspunkten. Oder? Ansonsten, vielleicht freut sich ja auch jemand über die Geräusche wenn ich mal wieder vom Monster angegriffen werde (oder irgendwann mal andersrum).
Viel Spass macht das übrigens auch in der Bahn zu fahren und gerade für eine Prüfung zu lernen während der Jugendliche vor einem laut den DS an hat.

2010 11 Jan.

Computer Ärgerlichkeiten

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Ich hab zwei Computer. Ein PC-System zuhause unterm Schreibtisch an dem ich in der Regel am meisten arbeiten. Und einen kleinen alten Laptop. Auf dem alten Laptop läuft, das hab ich auch schon einmal gebloggt, Xubuntu. Auf dem normalen PC ist Ubuntu drauf. Bin ich auch zufrieden mit. Also mit den Betriebsystemen. Mit den Rechnern leider nicht. Es fing an dass mein PC immer langsamer wurde … und langsamer. Gut, okay, macht man weniger Programme auf. Musik hört man wieder über CD Anlage oder iPod. Konnte ich mit leben. Spielen unter Linux tue ich ja eh selten bis gar nicht. Neuinstallation des Systems hat übrigens wenig gebracht. Dann ging irgendwann das WLAN nicht mehr. Und es lag nicht am Router. Toll, nehme ich also ein LAN-Kabel, geht ja auch, sieht doof aus auf dem Flur, aber hey. Zwischendurch, kurz vor Weihnachten, ging er dann auch mal gar nicht an. Und manchmal ist er noch langsamer als langsam.
Der alte Laptop indes stürzt ständig ab, eigentlich so gut wie immer. Das ist nervig. Jetzt kommt er auch mit dem WLAN Netz meiner Eltern nicht klar, das heißt, da bringt er mir auch wenig. Und langsam ist er ja sowieso.

Alles nervig, nix geht so wie es will. Und wenn man sich mit etwas abgefunden hat oder auch mal etwas beheben konnte, zack, kommt das nächste Problem. Nervig. Aber naja, bald krieg ich ja hoffentlich einen neuen PC. Dann wird alles hoffentlich anders. Also anders im Sinne von schnell, belastbar, zuverlässig und störungsfrei.

2010 10 Jan.

Ab jetzt Mobil

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Ich surfe ja gerne auf dem Handy und da ist mir schon bei dem ein oder anderen Blog aufgefallen, dass er so ne nette Applikation hat, auf der man den Blog auf dem Handy als abgespeckte Mobil-Fassung sehen kann. Also kein nerviges hin und her gescrolle mehr.

Das finde ich gut, das wollt ich auch. Also kurz informiert und mich entschieden es den meisten anderen gleich zu tun und das Plugin WPtouch zu installieren. Das ist eigentlich für Touchscreen-Handys wie dem iPhone oder Android, aber auf meinem kleinen N95 (ohne Touch) funktioniert es z.B. auch ganz prima durch einfaches scrollen.

Also, kurz installiert, aktiviert, fertig. Bin mit dem Ergebnis auch durchaus zufrieden und freu mich meinen mobilen Leserinnen und Lesern jetzt auch eine schnellere und ressourcenschonendere Themevariante fürs Handy bieten zu können. Wer auf dem Handy lieber das normale Theme mag, kann das übrigens auch ganz leicht zurück schalten.

Und kaum hatte ich es installiert, hab ich z.B. auch bei Antje von famlog.de gelesen, dass Sie es doch sehr begrüßen würde mehr Blogs mit WPtouch oder ähnlich hilfreichen Plugins zu finden, da ist das Kommentieren auch gleich einfacher.

Nach Grey’s Anatomy möchte ich mich hier auf meinem kleinen bescheidenen Blog auch noch anderen Serien widmen. Bzw. erst einmal einer Serie. Einer deutschen Seifenoper. Nach dem Weggang von Carla und Stella aus Verbotene Liebe (viele schöne englischsprachige Artikel dazu gibt es auf Enchanted Women von MeL) ist es recht ruhig, um nicht zu sagen, einsam und leer, in der deutschen lesbischen Soaplandschaft geworden. Man könnte auch sagen, da gibt es nix mehr. Als ich neulich auf der Seite cootv.de stöberte bemerkte ich, dass sich das wohl ändern könnte … bei Marienhof … was ich dann auch Fluchs zu gucken begann.

Worum es eigentlich geht …
Marienhof ist, genau wie Verbotene Liebe, eine tägliche Seifenoper in der ARD, welche in dem fiktiven Kölner Stadteil Marienhof spielt. Anders als bei Verbotene Liebe läuft hier aber kein Adel auf, sondern es handelt sich eher um normale Menschen mit normalen Berufen, die in Bäckereien, Hotels, Krankenhäusern und Kneipen arbeiten. Die Serie läuft seit 1992 und hatte auch schon einige lesbische Pärchen, wobei Billie und Andrea eigentlich die einzigen sind, die ich so halbwegs aktiv mitverfolgt habe. Nun kommt eine neue Gastdarstellerin in den Ort (Quelle: wunschliste.de) und mal schauen ob sich das ändert.

In den Hauptrollen …
Juliette Gagnon (gespielt von Maike von Bremen, bekannt aus u.a. GZSZ) ist halb Französin und beschäftigt sich von Berufs wegen mit der Herstellung von Pralinen. Wobei das für sie nicht irgend ein Prozess ist, sondern Kunst. Man hat das Gefühl sie kommt nicht nur aus Frankreich, sondern von einer anderen Welt. Sie wirkt etwas abgerückt, was wohl daran liegt dass sie Künstlerin ist. Sie hat etwas sinnliches und elegantes. Praktisches Denken und Geschäftssinn scheinen aber scheinbar nicht so ihre große Stärke zu sein.
Daneben ist ist Kerstin Töppers (Maike Billitis). Die Besitzer der Backstube „Back Dat“ ist eher pragmatisch und derzeit mit Raul Garcia zusammen. Nebenbei hat Kerstin auch eine Tochter (und ein Enkelkind wenn ich das richtig verstanden habe) die derzeit aber in Cambridge lebt.

Und daneben
Spanier Raul Garcia (Micro Wallraf) besitzt mit seinem Bruder Carlos Garcia (Alfonso Losa) das Lokal Cafés „Daily’s“. Raul ist mit Kerstin zusammen. Bruder Carlos ist hingegen Single und scheint so eine Art Seriencasanova zu sein.
In Kerstins Bachstube arbeitet auch ihre Freundin Heidi Torg (Verena Mörtel). Heidi ist eher …. kräftig gebaut, was durchaus nicht negativ gemeint ist. Sie scheint starkes Interesse an Carlos zu haben der das entweder nicht gut findet oder einfach ignoriert oder … keine Ahnung. Jedenfalls sind die beiden kein Herz und eine Seele.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – Folgen 3734 – 3739
Wir sehen Juliette das erste mal im „Dailys“ sitzen. Wo sie auch Carlos Garcia das erste mal entdeckt …. und sofort ganz angetan zu seien scheint. Leider kann er den Moment nicht wahrnehmen, denn er muss Baguettes für sein Café besorgen, was er nur sehr ungern tut, da er dafür ins „Back Dat“ muss wo Kerstin und Heidi sind. Zurückgekehrt sieht man seinen Bruder Raul aber schon mit der Dame plaudern. Von ihm erfährt Carlos auch dass die Dame Französin ist. Hört sich für Carlos scheinbar toll an. Er ist sichtlich begeistert. Zu mehr als ein paar plumpen und nicht besonders erfolgreichen Flirtversuchen reicht es aber erst einmal nicht. Bei einer weiteren Begegnung (allerdings nicht im Café) spricht er sie erneut an und erfährt so auch dass sie Pralinen herstellt. Er empfiehlt ihr das „Back Dat“, wird dann aber auch gleich vom Tisch verbannt. Bruder Raul ist hingegen nicht so besonders begeistert von Carlos unentweckten Flirtversuchen. Für ihn ist Heidi scheinbar eher ein Thema. Begeistert ist er auch nicht davon dass er seiner Freundin Kerstin von Carlos Idee erzählen muss, die weiß ja von nix, aber tuen tut er das trotzdem. Die ist kritisch, will aber erstmal gucken.

Juliette kommt auch tatsächlich in den Laden. Allerdings beschließt sie wohl erst einmal incognito zu testen und bestellt erst einmal, in dem Stehcafé, drei Kuchen zum dort essen, was dann doch etwas merkwürdig wirkt. Raul, der von seinem Bruder vorgeschickt wurde um zu ergründen ob es schon zu einem Geschäft gekommen ist, klärt das ganze aber auf und enttarnt die merkwürdige Kundin dann auch als die Pralinenherstellerin. Kerstin und Heidi sind von der Art nicht besonders angetan. Ich kenne das auch eher so das Lieferanten sich erst einmal vorstellen. Juliette lässt dennoch erst einmal eine Praline da. Die muss Raul essen, da die anderen keine Lust haben nach Juliettes auftritt. Der tut zuerst so als sei er vergiftet worden, sagt dann aber dass die Pralinen fantastisch schmecken.

Zurück im Café, wo Juliette wieder sitzt (scheint nur ein Café zum sitzen dort zu geben) spricht Raul sie an und sagt wie begeistert er von den Pralinen ist. Er denkt Kerstin müsse sie wirklich probieren und kriegt von Juliette wieder eine etwas größere Packung die er dann auch später im „Back Dat“ abliefert.

Die Mädels sind immer noch recht kritisch, probieren aber dennoch. Und sind auch angetan. Kersten probiert auch eine Praline in Herzform die eine recht … anregende Wirkung zu haben scheint, jedenfalls eilt sie wohl gleich nach Hause zu Raul und steckt ihm auch eine Praline in den Mund, was dazu führt dass die Pasta im Backofen rasch vergessen ist und die beiden sich auf den Weg Richtung Schlafzimmer machen. Was da wohl drinne ist? Also in den Pralinen! Muss man für sowas nicht auch Zutaten angeben?

Trotz Juliettes etwas suspekter Art ist man sich im „Back Dat“ scheinbar einig und beschließt ab sofort zusammen zu arbeiten. Dabei gräbt Carlos, in Front von Kerstin und einer ziemlich vergrämten Heidi, kräftig weiter. Juliette gibt ihm dennoch einen Korb. Sie sei nicht der richtige für ihn. Er sieht das wohl eher anders, zieht aber dennoch von dannen. Heidi ist sichtlich erleichtert, fragt allerdings später, beim gemeinsamen Anstoßen und Du-Anbieten, nochmal zur Sicherheit nach. Aber Juliette hat wirklich kein Interesse.

Die Zusammenarbeit entwickelt sich dann aber doch als schwieriger als Gedacht. Juliette ist nämlich eine echte Künstlerin und scheint es mit der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit nicht so genau zu nehmen. So kommt sie gleich am ersten Tag mal so gar nicht und auch am zweiten Tag ist sie zu spät dran. Ein Umstand der Kerstin, fantastische Pralinen hin oder her, doch ziemlich gegen den Strich geht. Da interessiert es sie auch nicht das Schokolade so seine Zeit braucht und dass das halt ein Kunstwerk ist und kein Produkt. Auch die Philosophie hinter dem Süßkram scheint Kerstin und Heidi eher verborgen zu sein und jedenfalls nicht so wichtig wie ein geschäftsmäßiges Verhalten.
Beim Verkauf selbst gibt es dann auch extra Beratung (eine viel zu lange Beratung wie Kerstin findet) und Juliette weiß dann auch manchmal besser was dem Kunden schmeckt oder nicht, so das Heidi und Kerstin sie immer wieder bremsen müssen.

Insgesamt eine langsam beginnende aber dennoch ganz interessante Storyline. Kerstin ist Juliette nicht besonders gewogen, Juliette hat kein Interesse an Carlos und dafür lieben aber alle ihre Kunstwerke Pralinen. Ich mag ja irgendwie Kerstin muss ich zugeben, die hat sowas .. bodenständiges und ehrliches. Das Ding mit den Pralinen find ich jetzt nicht so super interessant und auch ein Stückchen … merkwürdig, aber naja, mal gucken wie es weitergeht. Übrigens weiß ich jetzt wieder warum ich sonst keine Seifenopern mehr gucke. Aber das kommentiere ich mal nicht weiter.
Durch dieses Französische, dem Essen und Juliettes etwas verträumter Art wirkt es auch ein bisschen wie eine Mischung aus „Chocolat“ und „Die Fabelhafte Welt der Amelie„. Jedenfalls erinnert mich die Musik von letzterem doch immer sehr stark an die Szenerien.
Achso, für alle Interessierten besteht auch noch die Möglichkeit die Folgen auf daserste.de im Stream anzugucken. Netter Service.

Und keine Angst, ich werde jetzt nicht nur noch über Serien bloggen.

Trotz der Serienwinterpause bemühe ich mich mal die Calzona Recaps zu der sechsten Staffel von Grey’s Anatomy zu vervollständigen. Callie Torres und Arizona Robbins (aka Calzona) haben zwar in Folge 6.06 „I Saw What I Saw“ wenig miteinander zu tun gehabt, aber dafür sah man sie dann wieder gemeinsam in Folge 6.07 „Give Peace A Chance“. Über die ich jetzt beide schreiben möchte. Bei letzteren führte übrigens Chandra Wilson (spielt in der Serie Dr. Miranda Bailey) regie.

**ACHTUNG SPOILER**
(Zum weiter lesen bitte auf „Show“ klicken“)

Show ▼

Ich möchte hiermit allen Leserinnen und Lesern meines kleinen bescheidenen Blogs ein frohes neues Jahr wünschen und hoffe ihr seit alle gut reingekommen.

Ich habe vorhin ein wenig an einem Grey’s Anatomy Beitrag getippt und meine liebste Freundin neben mir fragte mich, ob ich nicht was interessantes schreiben könnte. Da ich ihr Interesse an Grey’s Anatomy kannte wusste ich dass das sie nicht interessierte. Was also interessant sei, wollte ich von ihr wissen. Das wusste sie natürlich auch nicht. Naja, aber über Silvester dürfe ich schreiben, auch wenns keinen Interessiert. Das tue ich dann einfach mal.

Wir haben Silvester gewohnt ruhig verbracht. Das heißt, zuhaus, vor dem Fernseher. Zuerst gab es irgend eine Schmonzette die wir uns angesehen habe. Danach dann, wie jedes Jahr, ‚Ein Herz und eine Seele‚, mit der Silvesterpunschfolge („Das ist Punsch du dusselige Kuh! Punsch! Punsch! Punsch!“). Jedes mal wiede herrlich, auch wenn man ja irgendwie schon fast mitreden kann. ‚Dinner for One‚ durfte natürlich auch nicht fehlen. Wobei, ich muss mich ja outen, so toll find ich das persönlich eigentlich nicht. Aber irgendwie gehört es ja dazu.

Dann gabs natürlich den Countdown (von Hamburg auf dem NDR) und es wurde angestoßen. Das Geknalle haben wir vom Fenster aus beobachten können. Schön im warmen und vor allen in sicherer Entfernung. Danach haben wir, aus mir jetzt nicht mehr ganz nachvollziehbaren Gründen, die 50 besten Partyhits so als Chartsshow mit Kommentaren gesehen. Naja, der schlafmangel und die allgemeine nächtliche Umnachtung. Viel mehr war dann auch nicht. Vorher gabs ja wieder Familienessen (wenn auch aus anderen Gründen), aber den Abend selber haben wir eigentlich am liebsten ruhig und gemütlich.

Echte Vorsätze habe ich fürs neue Jahr eigentlich auch nicht gefasst. Ich würde gerne wieder etwas mehr und regelmäßiger bloggen und auch gleichzeitig wieder etwas mehr zum Lesen kommen. Außerdem habe ich mir vorgenommen wieder etwas mehr Ordnung zu halten, muss man weniger suchen.

Und wie habt ihr gefeiert? Ruhig oder wart ihr unterwegs? Habt ihr Vorsätze gefasst?

Das Jahr. Ende des Jahres erinnert man sich meistens eh nur an die letzten paar Monate so richtig. Was weiß ich schon noch vom März? War da auch jemand gestorben? Oder geboren? Oder haben welche geheiratet? Und dann kommen die Jahresrückblicke. Und dann erinnert man sich wieder. Als Bloggerin versuche ich das auch für meinen Blog mal einen kurzen Blick zurück zu werfen und zwar auf meine kleinen (medialen) Highlights. Und deswegen gibt es nun meinen kleinen persönlichen Highlight Rückblick 2009. So auf den letzten Zügen des Jahres sozusagen. Dabei richtige ich mich nicht immer nach Erscheinungsdatum (wobei, meistens doch) etc. von Büchern, Filmen und was ich sonst so gesehen habe, sondern was ich dieses Jahr so alles mitgenommen habe. Also, fange ich einfach an.

Bestes gespieltes Videospiel 2009
DRAGON QUEST IV

Ich habe Mitte des Jahres Dragon Quest IV gespielt und muss sagen dass, obwohl es eher ein altbackenes Spielsystem hat und man ewig lange leveln muss, doch ein wirklich fesselndes Spiel ist. Die Story ist, wenn auch nicht besonders imposant, schön zu spielen. Was aber wirklich toll war, ist das man durch die verschiedenen Episoden irgendwie einen Bezug zu allen Personen bekommt und nicht nur alleine zur Protagonistin (oder Protagonisten, je nachdem was man nimmt). Und des Soundtrack …. und überhaupt … schönes rundes Spiel. Und bald muss ich endlich mal mit Teil V anfangen.

Bestes gelesenes Buch 2009
HIOB’S BRÜDER – REBECCA GABLÉ

Okay, ich habs erst zu Weihnachten bekommen, aber das Buch hatte mir wirklich so gefesselt, dass ich kaum noch davon los kam. Und obwohl das Buch mit knapp 900 Seiten recht lang ist habe ich es innerhalb weniger Tage durchbekommen. Und irgendwie bin ich wieder auf den Trichter gekommen wie schön historische Romane doch eigentlich sind. Toll, wirklich tolles Buch. Fast auf einer Augenhöhe mit dem, ebenfalls von Rebecca Gablé stammenden, „Das Lächeln der Fortuna„.

Beste gesehene Serie 2009
DOKTORS DIARY – STAFFEL 2

Also ich habe durch einen Tipp mal angefangen Doktors Diary zu sehen. Ich gebe zu, so richtig viel hatte ich mir eigentlich nicht versprochen als ich die Pilotfolge der 2. Staffel sah. Wieso weiß ich nicht, denn ich war wirklich restlos begeistert und habe mir natürlich gleich die erste Staffel auf DVD gekauft. Und später auch die zweite, als sie rauskam. Mittlerweile habe ich auch meine kleine Schwester angesteckt die diese Serie ebenso heiß und innig liebt wie ich. Also wer gerne mal eine gut gespielte und lustige deutsche Serie sehen mag, sollte sich Doktors Diary angucken.

Am liebsten benutzte Linux Programm 2009
BLUEFISH

Ich weiß nicht wieso ich es noch vorher entdeckt hatte, denn ich habe sonst immer nur einen einfachen Texteditor verwendet, aber ich mag Bluefish. Schönes, einfach gestaltet Programm, ideal zu erstellen und bearbeiten von HTML Dokumenten.

Am liebsten gehörte CD 2009
HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZ OST

Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber ich liebe ja eigentlich immer die Soundtracks der Harry Potter Verfilmungen und ich finde sie werden auch jedes Jahr besser. Und dieses Jahr habe ich wirklich gerne und sehr intensiv den Soundtrack zum letzten Film gehört von Nicholas Hopper. Wirklich sehr schön.

Am liebsten gesehener Film 2009
HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZ

Gut, passend zum Soundtrack auch der Film. Ich persönlich fand die Verfilmung von „Harry Potter und der Halbblutprinz“ sehr gut. Natürlich ist er nicht mit dem Buch vergleichbar und natürlich schneidet dass Buch da immer besser ab und wenn man ehrlich ist, ist der Film für Nicht-Kenner des Buches auch manchmal schwer nachzuvollziehen, aber ich finde es ist dennoch eine sehr gelungene Verfilmung die wie immer auch durch ihre Darsteller und das Harry-Potter-Feeling glänzen kann.

Sportliches Highlight 2009
FCR DUISBURG 2001 WIRD UEFA WOMEN’S CUP SIEGER

Also natürlich habe ich die sportliche Leistung nicht erbracht (da würde hier auch gar nix stehen), aber ich war live und in farbe mit dabei als der FCR das erste mal in seiner Vereinsgeschichte den Uefa Womens Cup gewonnen hat. Das wird ihnen dieses Jahr nicht gelingen, da heißt das Teil nämlich nun UEFA Women’s Champions League. Aber ich hoffe das gewinnen Sie, denn der FCR ist noch im Wettbewerb, genauso wie im DFB Pokal (den sie letztes Jahr ebenfalls gewonnen haben).

So, das war mein kleiner Medien-Rückblick. Allgemein habe ich das Jahr 2009 als angenehm empfunden. Mal schauen was im nächsten Jahr kommt. Hoffentlich weniger PC Probleme, viele gute Spiele, tolle Bücher und der FCR gewinnt die Meisterschaft. So ungefähr.

Ich wünsche auf jeden Fall allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs, allen die zufällig hier herrein geschneit sind und eigentlich und überhaupt allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und man sieht sich dann ja 2010 wieder.

2009 20 Dez.

Kartenschreiberin

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Neben Adventskalender liebe ich es auch in der Adventszeit, kurz vor Weihnachten (also jetzt!) Karten zu schreiben. Weihnachtskarten. Mit Weihnachtswünschen. Und Neujahrswünschen. Und meistens auch einem kleinen Text, etwa dem Friedensgruß. So zeigt man anderen dass man an sie denkt … und man kann Karten schreiben. Da steh ich ja ein bisschen drauf. Und wenn man Glück hat, dann kriegt man auch selbst ein paar Karten zugeschickt. Und mal ganz im ernst, wer kriegt nicht gerne Karten zugesandt?

Neben den normalen Karten aus Pappe, die ich ja bevorzuge, da sie auch viel persönlicher sind, gibt es auch die Möglichkeit so genannte ECards zu verschicken. Die haben den Vorteil dass sie a) meist umsonst sind b) auch keine Versandgebühren kosten und c) sofort ankommen (wenn man dass denn will). Das ist dann ganz schön auf den letzten Drücker oder wenn man viele Karten zu verschicken hat. Oder auch seine Internetbekanntschaften bedenken will. Letztes Jahr hatte ich z.B. ein paar über den eurOut Adventskalender ein paar virtuelle Karten verschickt (dieses Jahr wars Tür 15 glaub ich … für welche die noch suchen). Davor die Jahre habe ich gerne die eCards mit dem Schaf genommen.

So, und nun gehe ich Karten schreiben … muss mich ja sputen.

2009 6 Dez.

Schönen Nikolaustag

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Vor etwa 1700 Jahren (wenn ich jetzt richtig gerechnet habe) wirkte ein Mann namens Nikolaus als Bischof in Myra (das liegt in der heutigen Türkei). Nikolaus ist, zu mindestens für die Katholiken, ein großer Heiliger und Schutzpatron von u.a. dem Seefahrer. Um seine Person ranken sich allerhand wundersame Legenden (meistens haben sie mit Rettungen oder Bekehrungen zu tun). Wahr ist aber scheinbar tatsächlich, dass er aus reichem Haus stammt und sein Geld an die Armen verteilt hat. Dieser Mann verleiht dem 6. Dezember, dem Nikolaustag, seinen Namen und seine Bedeutung.

Und da heutig dieser Tag ist wünsche ich allen einen schönen Nikolaustag, einen besinnlichen 2. Advent und hoffe ihr hattet auch eine Kleinigkeit im Stiefel gefunden.

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