Das Buchhörnchennest

Buchen musst du suchen … Zeugs, Bücher, Videospiele und sonst so

Gestern im Supermarkt.

Wir waren einkaufen, denn die Vorratsschränke waren leer und wollten befüllt werden. Im Angebot war auch Fruchtgummi. Meine Freundin hatte sich bereits ein paar Packungen für uns ausgesucht und schien fertig.

Sie: „Möchtest du auch Fruchtgummi haben?“

Ich: „Mmmh, ich schau mal was es so gibt.“

Sie: „Da unten sind grüne Frösche.“

Ich: „Hmmmm ..“

Ich suche, sie steht daneben.

Sie: „Nimm doch die grünen Frösche, die magst du doch gerne.“

Ich: „Ne, ich möchte lieber etwas saures haben.“

Ich ziehe eine Tüte mit Saurem Fruchtgummi aus einem Karton.

Sie: „…“

Ich: „…“

Sie (rhetorisch): „Kann ich noch eine Packung mit grünen Fröschen nehmen?“

Wieso sie die nicht gleich genommen hat? Keine Ahnung. Frauen! Und ich bin vermutlich genauso schlimm.

In etwas weniger als einem Monat, nämlich am 22.02.2012 beginnt die Passionszeit, bzw. auf evangelisch „7 Wochen Ohne„. Nachdem ich nun letztes Jahr wirklich ganz tapfer und vollständig auf Süßigkeiten verzichtet habe (okay, mit einer Ausnahme, da habe ich noch im Halbschlaf was Süßes vom Bäcker gekauft) denke ich nun darüber nach was ich dieses Jahr machen könnte.
Ich überlege das ja wieder zu machen, aber um ehrlich zu sein, das hat mich bei der Kuchen backenden Verwandschaft schon sehr unbeliebt gemacht („Wie, du isst keinen Kuchen mit?!?!? Auch keine Plätzchen? Und der Nachtisch????“). Ich wollte eigentlich dieses Jahr auf Fleisch verzichten, das könnte aber den Urlaub etwas verkomplizieren. Videospiel-Verzicht wäre eine Alternative die ich aktuell in Betracht ziehe, dann muss ich auch weniger in den besagten Urlaub mitschleppen. Das Aktionsmotto „Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz“ kann ich irgendwie so schwer umsetzen. Ich könnte sieben Wochen versuchen mal die Dienstleistung meines Fitnessstudios ernsthaft in Anspruch zu nehmen. Oder was gesundes Essen. Ich könnte anfangen irgendetwas kluges zu lesen, z.B. jeden Tag ein Gedicht. Oder ein Märchen. Oder ein Stück aus einer Oper anhören. Ach ich weiß nicht.

Ich hab mich rar gemacht in letzter Zeit, jedenfalls als Blogschreiberin. Das wollte ich immer ändern, aber so richtig Zeit und vor allen Dingen auch den freien Kopf zum schreiben habe ich selten gefunden. Rückblickend verbinde ich das Jahr 2011 mit vielen schönen Dingen, aber vor allen Dingen auch mit Stress und wenig Zeit.

2011 bin ich umgezogen, habe meine Fern- zu einer Nahbeziehung gemacht, habe dadurch natürlich auch den Arbeitgeber gewechselt und habe einen großen Umzug hinter mir. Die 6 Stunden Zugfahrt die ich fast jedes Wochenende hatte, fehlen mir ein wenig, denn das war die Zeit wo ich lesen konnte, DS spielen oder wo ich mal Zeit fand ein wenig für meinen Blog vorzuschreiben.

Dafür habe ich natürlich viel gewonnen, insbesondere natürlich das Privileg mit dem Menschen den ich Liebe zusammen leben zu können. Aber Zeit, gehört nicht zu den Dingen, jedenfalls gefühlt.Wir sind immer noch viel unterwegs und haben auch mehr zu tun als zuvor. Und das wird wohl auch nicht besser.

Mit einem Blick zurück habe ich

– Viel Fantasy gelesen
Mit dem Rad der Zeit 1 bis 8 habe ich so viel Fantasy gelesen wie nie zuvor. Nebenbei immer mal wieder lesbische Gegenwartsliteratur, etwas Star Wars, aber hauptsächlich stand mir der Sinn eher nach Fantasy. Mal schauen wie sich das weiter entwickelt.

– Wenig portabel gespielt
Durch den Wegfall meiner Bahnfahrten, spiele ich auch seltener auf meinem DS oder nun 3DS. Dafür mehr zuhause, Uncharted 1 habe ich endlich durch bekommen, derzeit bin ich bei Assassins Creed 1, Super Paper Mario und etwas Fifa. So richtig viel Zeit habe ich aber auch dort nicht finden können. Auf dem Handheld wird Zelda gespielt, zwischenzeitig war es auch mal Final Fantasy Tactic Advance 2 und andere Titel, wobei das halt deutlich nachgelassen hat. Dafür gab es mit dem 3DS wenigstens einen neuen Handheld bei mir zuhause.

– Ich habe Glee auf dem TV für mich entdeckt
Ich liebe diese Serie heiß und innig. Außerdem bleibe ich natürlich noch Grey´s Anatomy treu und gucke derzeit How I Met Your Mother. Mord mit Aussicht gab es leider nur in der Wiederholung, aber auch das ist ja grandios.

– Am liebsten die Glee Cast CDs und Podcasts gehört
Viele Lieder kenne ich eigentlich nur über die Serie. Zudem mag ich Adele und immer noch meine Videospiel- und Filmsoundtracks. Highlight war da natürlich der letzte Harry Potter Soundtrack. Zudem war ich das erste mal in einer Wagneroper. 4 Stunden Dauerarien sind doch recht happig. Ansonsten habe ich eigentlich mehr Podcast gehört als Musik.

Für 2012 möchte ich wieder mehr bloggen. Ich würde auch gerne mal einen Podcast starten, habe aber Angst dass ich dafür auch nicht den Kopf und die Zeit habe, wobei vielleicht ist das ja einfacher kann, da man dort keine Worte niederschreiben muss.

Ich wünsche all meinen Leserinnen und lesen einen guten Rutsch ins neue Jahr und wir sehen uns dann 2012 wieder.

2011 31 Okt

Tee-Trinker-Stöckchen

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Bei abraxandria habe ich ein schönes Stöckchen zum Thema Tee gefunden und da ich Tee ja liebe, habe ich es mir einfach mal gekrallt, lag da ja so.

Also Tee …

1. Wie trinkst du Tee am liebsten?

Kommt auf den Tee an. Schwarzen Tee am liebsten mit Kluntje und Milch, die meisten anderen Teesorten pur, also ohne Süßungsmittel oder Milch.

2. Was sind deine Lieblingssorten?
Derzeit Darjeeling und und leicht limonige Kräuterteemischungen. Eine lange Zeit lang war es Rooibos Vanille.

3. Welche Sorten magst du nicht?
Tees mit Bananen-, Erdbeer oder Cocosgeschmack. Oder Teesorten mit zu viel Aroma. Ansonsten trinke ich fast alles.

4. Lieber Teemischungen oder Teebeutel?

Ich nehme eigentlich fast immer losen Tee.

5. Wann trinkst du Tee? Zu welchen Gelegenheiten?

Immer. Für mich ist Tee in der Regel meine Hauptflüssigkeitszufuhr. Ich trinke ihn bei der Arbeit, zum Frühstück am Wochenende, zwischendurch …

6. Wie und wann hast du das Teetrinken für dich entdeckt?

Keine Ahnung, meine Mutter hat uns schon immer Tee gemacht. Aktiv selbst gekauft habe ich ihn dann bei meinen ersten Praktikas im Studium.

7. Wie bewahrst du deinen Tee auf?

In kleinen Blechdosen.

8. Wo kaufst du deinen Tee?
In Drogeriediscounts, im Biosupermarkt, eigentlich da wo ich gerade eine leckere Sorte sehe, bzw. wenn ich gerade welchen nachkaufen muss.

9. Wie sieht deine Lieblingsteetasse aus?
Diese weiße Tasse mit roter Beschriftung ist meine Lieblingstasse.

10. Wie viele verschiedene Sorten hast du?
Bei der Arbeit je eine Sorte losen Schwarz-, Grün-, Früchte- und Kräutertee. Dazu dann Rotbuschtee und Kamille (ebenfalls lose) und noch was gegen Erkältung plus ein paar Beutel mit verschiedenen Wellnessstees. Also ungefähr 12 Stück. Zuhause haben wir (nach aktueller Zählung) ungefähr 18 verschiedene Teesorten stehen, auch die ganze Palette von verschiedenen Sorten Schwarz- und Kräutertees, Lapachotee, Grüner Tee, Früchtetee, Yogitee … was man eben für einen ausgewogenen Teehaushalt so benötigt.

a.) Nach kurzen literarischen Abstechern in andere Genre bin ich wieder beim Rad der Zeit Zyklus gelandet. Wieso habe ich mir nur das erste Buch von meinem Kollegen ausgeliehen? Ein echtes Suchtmittel. Mittlerweile bin ich bei Band 7 und immer noch gefesselt.

b.) Nach dem Buch werde ich aber wohl dann „Marie anderswie“ von Carolin Schairer lesen. Das liest aktuell meine Freundin und danach darf ich. Ich freue mich drauf. Da kann zugegebenermaßen der Wiedergeborener Drache Rand (siehe Punkt a.) nicht ganz mithalten. Ich muss mich also beeilen.

c.) Aktuell spiele ich Super Paper Mario auf der Wii (ist nett, kann aber dem N64 Teil und den Mario und Luigi Teilen auf den Handhelds bei weitem nicht das Wasser reichen) und Assassins Creed (naja, bisher nicht so ganz mein Fall) auf der Playstation. Altaïr ist mal echt ein nicht besonders sympatische Egomane. Seitdem ich nicht mehr so viel Zug fahre spiele ich auch immer weniger Handheld spiele. Muss ich mal wieder mehr tun, hab doch noch so viele tolle Spiele für den DS.

d.) Zum Thema spielen. Ich überlege schon was ich denn die Weihnachtsfeiertage bzw. meinen Urlaub zwischen den Jahren so spielen kann. Dragon Quest 8 auf der PS2 oder Dragon Quest 6 auf dem DS? Oder (und das ist wohl am wahrscheinlichsten) das neue Zelda auf der Wii. Mal schauen. Gesellschaftsspiele könnte ich eigentlich auch mal wieder spielen. Und zwischendurch immer mal wieder eine Partie Bildschirmfußball gegen meine Freundin.

e.) Neulich im großen Supermarkt werden die Eltern des „Kleinen Kevin*“ (*Name geändert) am Info-Tresen ausgerufen. Drei mal. Mit nicht kurzen Abständen dazwischen. Wie kann man sein Kind verlieren und es dann scheinbar nicht nur nicht suchen sondern auch das Ausrufen überhören? Oder war das finden der richtigen Mettwurst wichtiger? Keine Ahnung. Nach dem dritten mal wurde das Kind aber nicht mehr ausgerufen, da haben die Eltern ihn scheinbar abgeholt.

f.) Lesetipp: Bei L-Talk gibt es einen sehr schön zu lesenden Artikel zu Piratinnen – auf dem Wasser und in der Partei.

g.) In Zeiten Mobilen Internets find ich es ja immer anstrengend wenn ich in meinem Feedreader immer Artikel haben die nicht Fulltext sind. Richtig nervig ist dann auch immer wenn die Blogs und Newsseiten dann noch nicht mal eine mobile Seite anbieten können und man sich mit den Originalseiten rumplagen muss auf dem kleinen Gerät.

h.)
Wir waren vorausschauend und haben schon vor einer Woche Süßigkeiten für Halloween besorgt. Damit die klingelnden Kinder auch was kriegen können ohne lange zu suchen und zu improvisieren.

i.) Mein Ubuntu wird immer instabiler und so richtig zufrieden bin ich damit nicht mehr. Zumal GNOME ja nun wegfällt. Muss mir mal wirklich eine Alternative suchen.

Das vergangene Wochenende war ja sonnig und lang, deswegen habe ich gleich das nächste Buch durchgelesen. „Tod in Wolfsburg“ ist geschrieben von Manuela Kuck und ein Regionalkrimi der in – wie der Titel schon verrät – in der niedersächsischen Stadt Wolfsburg spielt. Erschienen sind die rund 200 Seiten im September 2010 im Emons Verlag.

Käuflich erworben und auch recht schnell gelesen habe ich den Krimi, weil ich a) die Romane von Manuela Kuck sehr gerne lese und b) weil ich mit Wolfsburg etwas verbinde. Ich hatte nämlich viele Jahre in Wolfsburg zu tun. Ja, ich weiß…. Ich hab es aber verkraftet, was einen nicht umbringt härtet einen ab, wie es so schön heißt. Apropos umbringen…

Der Inhalt kurz zusammen gefasst:
BKA-Sonderermittlerin Johanna Krass – der Name ist ein wenig Programm – wird nach Wolfsburg beordert um als neutrale Betrachterin einen wenige Monate alten Fall wieder aufzurollen. Die 15-jährige Karen landete mit vielen Drogen im Blut nach einer scheinbar durchfeierten Nacht auf Bahngleisen am Mittellandkanal und wurde vom Zug erfasst. Ein Unfall denken viele, ihre Großmutter sieht das anders und „stolpert“ bald darauf vor einen Bus. Ob etwas an der Behauptung der älteren Dame dran ist und ob der Zusammenstoß mit dem Bus vielleicht ebenfalls ein Unfall war, soll Kommissarin Krass nun herausfinden.

Der Krimi ist angenehm geschrieben und lässt sich gut und flüssig lesen. Kein Stolpern über schlechten Schreibstil oder ähnliches. Die Story ist kurzweilig und spannend und hat mich immer am Ball bleiben lassen. Manuela Kuck kann halt schreiben, das zeigt sie auch hier. Zwar waren gewisse Zusammenhänge in dem Fall schnell klar beziehungsweise auch wirklich offensichtlich, allerdings fehlten der Kommissarin (und der Leserschaft) oft die nötigen Puzzleteile der essentiellen Fragen, was gut gelöst war. Schade war allerdings dass der Klappentext schon relativ viel verraten hat.

Da ich die Region kenne, hatte ich viele Handlungsorte auch gleich vor Augen, auch wenn ich die Porschestraße etwas anders beschrieben hätte, aber vielleicht war ich auch schon zu lange nicht mehr Werktags in der Stadt. Generell hätte die Handlung aber auch überall spielen können nur mit anderen Straßennamen. Ich denke Leser ohne Ortskenntnisse konnten sich die jeweiligen Gebiete schon gut vorstellen.

Etwas oberflächlich und dadurch leider nicht so gelungen fand ich die Personen der Handlung. Johanna Krass – die aus der Region kam – war ruppig, undiplomatisch und sowohl optisch als auch von der Handlungsweise nicht unbedingt das was man von einer BKA-Beamtin erwartet, aber sehr viel mehr erfuhr man auch nicht. Klar, ein bisschen Familiengeschichte war auch mit dabei, aber generell fand ich konnte man die Protagonistin eigentlich nicht richtig fassen. Wenn ich ehrlich bin, fand ich sie relativ austauschbar und wenn der nächste Krimi von Manuela Kuck mit jemand anderen ist, würde mir das auch nicht wirklich auffallen. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Die restlichen Personen waren mehr oder weniger tief beschrieben. Vom gewalttätigen Handlanger über ein weiteres Opfer bis zum Vater der Toten war alles dabei und auch meist recht sinnhaft und nachvollziehbar dargestellt. Ich hätte mir trotzdem etwas mehr Hintergrund gewünscht z.B. bei der Polizeibeamtin Brenan die Johanna Krass bei den Ermittlungen half. Im großen und ganzen war es aber ein rundes Bild.

Insgesamt fand ich den Krimi wirklich gelungen und werde mir den zweiten Wolfsburg-Krimi „Wolfstage“ sicherlich demnächst auch zulegen. Für alle die gerne kurz gehaltene Lokal-Krimis mag kann hier sicherlich bedenkenlos zugreifen.

Nachdem die letzten 6 Bücher die ich gelesen habe alle zu der Fantasy-Reihe „Das Rad der Zeit“ gehörten, wollte ich mal wieder etwas anderes, weniger fantasy-lastiges lesen. Ein Blick in unser Bücherregal ließ mich schließlich zu „Lass keine Fremden ins Haus“ von Carolin Schairer greifen. Der Roman ist im Juni diesen Jahres im Ulrike Helmer Verlag erschienen und bietet 290 Seiten in einem ansprechend gestalteten Taschenbuch. Ob das Taschenbuch auch abseits vom äußeren ansprechend ist, darüber möchte ich nun schreiben.

Inhalt mal ganz grob:
Laura ist 36 Jahre jung, lebt alleine in Wien und hat einen Job für den sie gnadenlos überqualifiziert ist. Um ihre Sozialkontakte aufzuzählen benötigt man noch nicht einmal alle Finger an einer Hand. Die sind ihr auch nicht so wichtig, denn ihre Hobbys sind Krimis lesen und Weinflaschen sammeln. Ihr Leben ändert sich schlagartig als sie – in einem Anfall von Hilfsbereitschaft – eine wunderschöne aber merkwürdige und vor allen Dingen obdachlose Frau kurz vorm Erfrieren von der Straße aufliest. Und direkt in ihre Wohnung bringt. Und nicht nur Geister die man rief wird man schwer wieder los. Zumal die attraktive unbekannte Frau mehr Probleme zu haben scheint als ein fehlendes Heim. Und will man Geister eigentlich wirklich immer loswerden? Ich meine Fremde.

Ich muss vorweg kurz erzählen dass ich die ersten 40 Seiten des Buches über mehrere Tage verteilt so pö-a-pö gelesen habe. Ich war in Gedanken immer noch bei „Das Rad der Zeit“ und der Anfang hat mich irgendwie auch eher verwirrt als alles andere. Die restlichen 250 Seiten habe ich dann an einem Freitagnachmittag „verschlungen“ nur unterbrochen vom schnellen einkaufen, kochen und essen. Und das auch nur, weil der Blick meiner Freundin immer finsterer wurde, sonst wäre es vermutlich auf eine Tiefkühlpizza und Einkaufen am nächsten Samstag hinausgelaufen.

Was ich damit sagen will ist, das Buch hat mich unheimlich gefesselt. Die zarte Liebesgeschichte berührt, ohne jedoch zu aufdringlich zu werden. Es gibt Krimielemente, wenn auch ein wenig offenkundig vorgebracht
Im Großen und Ganzen geht es aber hauptsächlich um zwei Frauen, die anfangen ihr Leben zu hinterfragen (bzw. hinterfragen müssen) und zu ändern. Und das durchaus so, dass es immer realistisch bleibt.
Achtung Spoiler
Show ▼

Das ganze lässt sich wunderbar flüssig und angenehm lesen. Es wird eigentlich nie langweilig, ich habe nicht einmal versucht ein paar Seiten vor zu blättern um zu gucken was demnächst passiert (unschöne Marotte von mir). Schade dass es so kurz ist, ich war richtig traurig als die Geschichte zu Ende war.

Wer lesbische Romane mit einem Hauch von Krimi gerne mag (oder nur lesbische Romane oder lesbische Krimis) oder gerne schöne Bücher liest, dem kann ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Würde ich Sterne verteilen, wäre das nun 5 von 5 Sternen. Ich bin auf alle Fälle sehr angetan und sollte schleunigst die zwei Bücher von Carolin Schairer lesen, die ich noch nicht gelesen habe.

Ich war am vergangenen Wochenende das erste mal auf der gamescom (früher Gamesconvention) in Köln (früher Leipzig) gewesen. Die für mich nun erstmalige räumliche Nähe zu der Veranstaltung, die günstigen Konditionen und dass ich tatsächlich an diesem Wochenende nichts vor hatte, trieben mich bei Tau und Tag an einem ausnahmsweise mal sonnigen Samstag nach Köln. Meine Freundin murmelte auf die Frage ob sie mitkommen wollte irgend etwas von Albtraum, da habe ich sie lieber nicht mit genommen. Man sollte das gemeinsame Beisammensein ja doch nicht überstrapazieren.

Schon in meiner S-Bahn sah ich den ersten Mitbesucher, gut zu erkennen an dem T-Shirt mit Donkey Kong. Am Hauptbahnhof hätte ich das gesuchte Gleis auch anhand der zahlreichen pubertären Jungen – die sich teilweise sogar gamescom T-Shirts oder Bändchen erkenntlich zeigten – auch ohne die genaue Gleisnummer zu kennen finden können. Der Zug war dem entsprechend gut gefüllt, wenn nicht sogar überfüllt, denn ab Düsseldorf durfte schon keiner mehr einsteigen. Um mich herum fröhliche Besucher die sich (teilweise auch nur mit Halbwissen) über Spiele und Hardware unterhielten. Ich habe meine Zeit statt mit lesen damit verbracht Mario Kart DS zu trainieren, man möchte ja vorbereitet sein und sich der Menge anpassen.

Auf der gamescom angekommen stellte ich mich erst einmal in eine lange Schlange an um ein USK-Bändchen zu bekommen, damit ich auch, falls ich das wollen würde, Spiele antesten konnte. Angeblich durfte man ja kein Spiel ohne Bändchen spielen, egal wie alt man aussah. Drinnen durfte ich auch noch mal für den Einlass anstehen. War aber alles in einem überschaubaren Rahmen, nebenbei spielte ich auf meinem 3DS die Streetpass Spiele. Ich habe auf dem 3DS an diesem einen Tag natürlich 5 mal so viele Miis getroffen als in den vergangenen Monaten seit Release zusammen.

Nach einem kurzen Schlendern durch die erste Halle, machte ich mich dann auf dem Weg zum User Treffen von Planet3DS. Ich war pünktlich, brauchte aber ein bisschen um die Gruppe von Menschen (teilweise gekleidet in portablegaming Polo-Shirts) mit 3DS Handhelds in der Hand im richtigen Teil der Halle auszumachen. Nachdem ich mich beim offenkundigen Leiter der Aktion angemeldet hatte, setze ich mich rasch und holte 3DS und DS sowie meine Kopfhörer raus, die Geräte die mich in den kommenden 3 Stunden beschäftigen sollten. Es gab beim User Treffen ein kleines Turnier in dem gegeneinander Super Street Fighter IV 3DS, Mario Kart DS und Bomberman gespielt wurde. Was auch unglaublich lustig und nett war und mir viel Spaß gemacht hat. Leider war ich nicht sehr erfolgreich. Street Fighter war noch so in Ordnung, Mario Kart schloss ich mit dem letzten Platz ab und in Bomber Man kam ich auch nicht unter die besten 3 meiner Gruppe. Naja, das nächste mal. Vielleicht hätte ich doch ein wenig mehr üben sollen … oder überhaupt üben. Einen Trostpreis gab es aber trotzdem und zwar Bejeweled Twist für den Nintendo DS. Muss ich noch antesten. War auf alle Fälle eine coole Veranstaltung.

Danach ging es weiter durch die Hallen die ich alle mal durchstreift habe. Da die Messe voll war, konnte man natürlich viele Dinge die man gerne angesehen hätte nicht sehen. Beziehungsweise nicht wenn man nicht eine Menge Wartezeit einplanen wollte und so wichtig war mir das alles dann doch nicht. Ich hätte gerne mal die PSVita in der Hand gehalten oder Uncharted 3, das neue Star Wars The Old Republic oder den neu erscheinenden Zelda Teil gespielt, aber muss ich halt noch warten.

Am meisten interessiert hat mich dann eigentlich der Nintendo-Stand. Da gab es auch viel zu sehen und anzuspielen. Mit nur kurzer Wartedauer konnte ich einige der neuen 3DS-Titel testen.
Zum Beispiel:
Mario Kart 7. Spielt sich wie ein Mario Kart, ist ja auch eines. Wieso Sie den Teil nicht Mario Kart 3DS nennen, weiß ich nicht, aber nett schaute es aus, mit dem 3D Effekt und den Zusatzfunktionen wie das fahren unter Wasser und Co. Freue ich mich auf alle Fälle drauf.
Kid Icarus Uprising. Erinnerte mich irgendwie an eine Mischung aus Moorhuhn und Wing Commander. Jedenfalls war die Demo ein reiner Rail Shooter in dem man einfach auf alles schoss was sich bewegte. War nicht so meines muss ich zugeben. Aber vielleicht sieht die Vollversion ja auch anders aus.
Super Mario Land 3D. Würde ich am ehesten mit Super Mario 64 vergleichen. Halt ein (echtes) 3D Mario. Spielte sich schön. Ist halt Mario.
Luigis Mansion 2. Das war ein Titel auf den ich mich wirklich freue. Der Nachfolger des Gamecube Titel Luigi’s Manison. Spielte sich anfangs etwas holperig, da man relativ viel auch den 3DS selbst bewegen muss und die Steuerung doch sehr komplex wirkte, machte aber auf alle Fälle viel Spaß und sah toll aus.

Ansonsten fiel auf, dass es auf der Messe größtenteils wirklich schlimm aussah. Überall lag Müll rum, Berge an zerrissenen Prospekten waren auf dem Boden verteilt zusammen mit leeren Getränkeflaschen und sonstigem Abfall. Fand ich etwas daneben, denn in den meisten Fällen tut es ja nicht besonders weh mal ein paar Meter mehr zu gehen um seinen Müll in einer der zahlreichen Mülltonnen loszuwerden. Die Geräuschkulisse war auch extrem und zwar weniger wegen der Spiele, sondern weil an jeder Ecke irgend ein Hersteller seine Lagerbestände in sogenannten „Shows“ unter die Leute brachte. Das sah dann so aus, das eine große Gruppe von Leuten sich vor einer kleiner Bühne versammelten wo ein Mann (meistens flankiert von eher dürftig bekleideten Damen – wieso auch immer) in die Menge Sachen schmiss. Und die schmiss er in die Ecke der Menge, wo die Leute am lautesten den Namen des Unternehmens oder des Produkt riefen. Wessen Gimmick ich will, dessen Lied ich sing oder so ähnlich.

Auf dem Rückweg war die Bahn dann auch wieder voll. Ich habe Final Fantasy Tactics A2 auf dem Rückweg gespielt. Da hat mich der Podcast Breakfast@Manuspielt vor kurzem dazu animiert mal wieder das Spiel für meinen DS aus dem Schrank zu holen.

Insgesamt war es ein interessanter Tag. Das wirkliche Highlight war natürlich das Usertreffen gewesen. Ohne das wäre es vielleicht auch ein wenig langweilig geworden, aber so konnte man schön gemeinsam spielen (auch wenn die Spiele schon älter waren). Ob ich nächstes Jahr wieder hinfahre … mal sehen.

Bei Abraxandria hab ich ein nettes Stöckchen gefunden zum Thema Web 1.0 (alt bzw. klassisch) gegen Web 2.0 (mobil, sozial und so weiter). Finde ich witzig, deswegen mache ich gleich mal mit.

CDs oder mp3-Player?
MP3 Player. Ich kaufe mittlerweile auch Alben öfters im MP3 Format und benutze den MP3 Player definitiv öfter als die Stereoanlage zuhause.

Festnetz oder Mobiltelefonie?
Zum telefonieren eher Festnetz. Ist billiger und die Sprachqualität ist auch besser.

Handy oder Smartphone?
Smartphone. Ich wüsste gar nicht mehr wie ich ohne mein Alleskönner-Desire auskommen sollte.

Notebook oder Tablet-PC?
Netbook? Also bisher habe ich noch keinen echten Anschaffungsgrund für einen Tablet-PC gesehen. Auch wenn das iPad natürlich reißt, aber dafür sind mir die Ausgaben doch zu hoch.

Buch oder E-Book-Reader?
Also besitzen tue ich eigentlich fast nur Bücher. Ich hab nur ein paar Free E-Books. Ich finde den Kindle aber schon attraktiv, allerdings, mit dem deutschen Preissystem in Sachen Bücher halt noch nicht attraktiv genug.

Buch oder Hörbuch?
Ich mag beides, aber so letztendlich hab ich es lieber vor Augen, also das Buch.

Brettspiel oder Spiel-Konsole?
Spielekonsole! Ganz eindeutig, nichts geht über meine Wii, meinen 3DS, meine PS3 ….

Tagebuch oder Weblog?
Blog! Tagebücherschreiben ist mir zu …. einsam.

Bargeld oder EC-Karte?
Ansich eher EC.

Poesiealbum oder Social Network?
Ich mochte Poesiealben noch nie. Dann schon lieber Facebook und Co.

Kabel-/Satelliten-TV oder IpTV?
Ähm, derzeit haben wir noch DVBT, wobei ich zu IpTV schon …. hinarbeite. Also Überredungskünste versuche.

Videothek oder Online-Videothek?
In die Videothek, wobei ich noch nicht einmal sagen könnte wieso.

Ladengeschäft oder Online-Shop?
Ansich lieber online. Ich kaufe ungerne ein, aber so am PC, da ist das gemütlich, man fühlt sich nicht so gehetzt, kann vergleiche anstellen …

Brief oder E-Mail?
E-Mail. Briefe vergessse ich immer abzuschicken. Mails sind auch günstiger und überhaupt.

Straßenkarte oder Navigationsgerät?
Auch wenn ich es ungerne zugebe, lieber Navi. Schon alleine weil das nervige falten weg fällt.

Duden oder Online-Duden?
Online-Duden. Ich weiß gar nicht wo mein normaler Duden im Moment steht.

Pizza-Zettel mit Anruf oder Online-Pizza-Bestellung?
Online, seit dem bestelle ich auch viel viel öfters. Ein Fluch.

Briefmarke oder Online-Frankierung?
Briefmarke. Ich muss doch noch die heimische Poststelle unterstützen.

Papierrechnung oder Online-Rechnung?
Mittlerweile eher online. Papierrechnungen liegen sowieso nur rum.

Und zuletzt: mehr offline oder mehr online?
Wenn ich am PC arbeite. Online *g*. Sonst habe ich ja jemanden der lieber offline ist, dass heißt, immer vorm PC hängen ist nicht.

Raus kommt dann *zähl* 13 mal für neue Technologie und 7 mal für die alte. Kommt das hin? Egal, ich bin ein Kind des Web 2.0 das immer mit Smartphone in der Hand durch die Gegend rennt, Handheld spielt statt Karten und kein Poesiealbum pflegt. Bin ich jetzt jung und technisch auf der Höhe oder einfach nur ein unverbesserliches Spielkind?

Stöckchen lass ich dann mal liegen, wer mag.

2011 22 Jul

Wie aus dem Lehrbuch

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Heute morgen hat sich meine vermeintlich bessere Hälfte den Finger versucht abzusägen in der Hoffnung die neue weiße Küche durch möglichst viele Blutspritzer zu bereichern in den Finger geschnitten. Und mit geschnitten meine ich nicht kurz über die Haut gekratzt, sondern ordentlich reingeschnitten, so dass es auch gleich richtig schön geblutet hat.

Kompetent wie ich bin, habe ich sie natürlich gleich verbunden und ihr – statt dem gewünschten Pflaster – gleich einen kleinen Verband verpasst, damit sie nicht alle 5 Minuten durchblutete Pflaster wechseln muss.

Und heute Nachmittag sitzt der Verband immer noch wie eine Eins.

Ist doch wie aus dem Lehrbuch für Erste Hilfe, oder? Der Fingerverband. Wenigstens ist meine Freundin bei mir gut versorgt. Auch wenn sie das noch nicht zu schätzen weiß und sich für die Rettung auch noch beschwert was denn die Kollegen von ihr denken werden.

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