Das Buchhörnchennest

Buchen musst du suchen … Zeugs, Bücher, Videospiele und sonst so

Wenn mich jemand fragen würde, was mir denn bei Bioware einfallen würde, würde ich vermutlich leuchtende Augen bekommen und ihm antworten, dass mir da zum Beispiel das großartige Spiel „Baldur’s Gate“ einfallen würde oder das ebenso tolle (besonders für mich als echten Fan) „Star Wars: Knights of the Old Republic„. Natürlich gibt es noch andere hochkarätige Titel wie „Neverwinter Nights„, „Jade Empire“ oder „Mass Effect„, aber die stehen derzeit leider nur auf der Liste von Spielen die ich unbedingt einmal spielen muss. Also Bioware verbinde ich mit einer RPG-Schmiede die bisher eigentlich meistens echte Perlen hervorgebracht hat.

Wenn mich jemand fragen würde, was ich mit Sonic verbinden würde, würde mir wohl als erstes Worte wie Sega, Jump ’n‘ Run, Mario in blau und schnell oder Olympische Spiele einfallen. Ich muss zugeben Sonic bzw. die Spiele dazu haben mir nie wirklich zugesagt. Sonic war mir immer zu … schnell. Schon die Spiele auf dem Mega Drive, von denen ja einige wirklich gut waren (jedenfalls die die ich gespielt habe) waren nie so mein Fall. Ich muss auch zugeben dass ich noch nicht einmal Sonic Adventure für das Dreamcast wirklich gemocht habe. Irgendwie … naja, ich weiß nicht. Hinzu kommt das die Sonic Spiele in letzter Zeit (und wenn ich sage in letzter Zeit meine ich damit in den letzten paar Jahren) nicht unbedingt dafür bekannt waren dass sie so allgemein der große Wurf waren. Jedenfalls nicht soviel mir da zu Ohren gekommen war.

Sowas fragt mich natürlich niemand, aber so wollte ich einfach mal einleiten zu dem letzten Spiel was ich auf meinem schicken Nintendo DS durchgespielt habe. Das heißt nämlich „Sonic Chronicles: Die dunkle Bruderschaft“ und ist das Projekt für einen Handheld das von Bioware entwickelt wurde. Untypisch für Sonic, aber typisch für Bioware ist Sonic Chronicles weder ein Jump n‘ Run noch Sportspiel, sondern ein rundenbasierendes Rollenspiel (kurz RPG). So ein bisschen wie das Mario RPG, nur eben mit Sonic und etwas anderem Gameplay. Und ohne Prinzessin.

And the Story goes on
Story … Story … ähm ja … genau … die gibts. Knuckles ist verschwunden. Knuckles ist der einzig noch verbliebende Ameisenigel und Schützer der Chaos-Emeralds. Außerdem ist er auch ein Kampfkumpane von Sonic. Grund genug für Sonic ihn, zusammen mit weiteren Freunden wie Amy und Tails, zu suchen. Anders als bei Mario wird hier zumindestens nicht gleich die Prinzessin gerettet. Hört sich nicht sonderlich spannend an, ist es anfangs auch nicht. Aber ich verrrate jetzt schon einmal dass da die Story nicht aufhört. Mehr will ich aber nicht sagen. So richtig spannend und tiefgründig ist die Geschichte aber meiner Meinung nach nicht, also wer da etwas wie Final Fantasy vor Augen hat wird eher enttäuscht sein. Wobei man in den Gesprächen mit anderen auch entscheiden kann ob man mehr Hintergrundinformationen haben möchte oder nicht. Da ich sonst wenig mit dem Sonic Universum zu tun habe fand ich es aber schön mal die ganzen Charaktere kennenzulernen, was teilweise auch ganz lustig ist. Ich sage teilweise denn manchmal ist es auch eher langweilig. Dem Witz und Charme der Mario Rollenspiele hat das ganze leider nicht, was schade ist, aber was Sonic vielleicht auch nicht hergegeben hätte.

Spiel das Spiel mit dem Igel hier …
Das Genre ist, wie ich ja Eingangs schon erwähnte ein Rollenspiel. So darf man dann auch über diverse Weltkarten gehen und sich dem Kampf mit den Gegnern stellen. Dabei steuert man auf der Weltkarte Sonic oder einen seiner Freunde (immer nur einen) mit dem Stylus, ähnlich wie bei Zelda. An manchen Punkten kann man bzw. muss man dann auch bestimmte Aktionen ausführen, wie z.B. eine Wand hochklettern. Das tut man recht einfach über einen Aktionsbutton. Um den ausführen zu können muss man aber gerade mit einem Charakter unterwegs sein der dies auch kann. So kann zum Beispiel nur Amy Rose dicke Fellsbrocken mit einem Hammer der Stufe 3 zerschlagen. Dies ist insbesondere im späteren Verlauf des Spiels wichtig wenn man sich sein Team aus einem Haufen von Freunden (und anderen Leuten) aussuchen muss. Die Gegner auf der Karte sieht man immer, das heißt es gibt keine Zufallskämpfe und man könnte eigentlich den Kämpfen aus dem Weg gehen. Eigentlich, weil oft die Gebiete so eng sind dass man einen Kampf nur sehr schwer umgehen kann. Und eigentlich auch, weil wenn man nicht kämpft, kriegt man auch keine Erfahrungspunkte und ohne Erfahrungspunkte kann man nicht leveln und ohne leveln besiegt man letztendlich keine Gegner. Beim Leveln steigen übrigens nicht nur die allgemeinen Werte wie Lebenspunkte etc., sondern man kann auch charakterspezifische Aktionen auswählen oder stärken. Und die brauch man dann im Kampf.
Wo wir auch beim Thema sind. Wie gesagt, rundenbasiert, das heißt man hat so die üblichen Auswahlpunkte wie einen normalen Angriff, einen Spezialaktionen (Angriffe oder halt Heil- und Unterstützungsaktionen) oder auch Abwehren (wobei man dann wieder Punkte für die Spezialattacken gewinnt). Das übliche. Weniger üblich sind die Spezialaktionen. Jeder Charakter hat seine eigenen, einige greifen dabei an, einige Heilen. Das ganze Läuft dann auf dem Touchscreen ab, indem man auf bestimmte Punkte am Bildschirm tippen muss, bzw. bestimmte Linien folgen soll und ähnliches. Das ganze sieht dann in etwa so aus wie bei dem Spiel Elite Beat Agents. Ich muss dazu sagen dass ich das Spiel nicht besonders mag. Dementsprechend ist das auch für mich einer der Nachteil. Zumal die Toleranz bei den Aktionen nicht besonders hoch ist und man sich schnell vertippen kann wenn man nicht schnell genug ist. Das hat bei den meisten Spezial-Angriffen zur Folge dass sie etwas schwächer werden, ebenso dringen dann Spezial-Angriffe der Gegner, die man ebenso blockt, mehr oder weniger durch wenn man die Aktionen nicht richtig meistert. Bitter ist es aber erst bei Aktionen wie dem Heilzauber, bei dem bei dem kleinsten Fehler die komplette Aktion fehlschlägt und keine Heilung erfolgt. Zwar kann man durch ein wenig Übung es schon so hinbiegen dass man die meisten Aktionen meistert, aber frustig finde ich das System so trotzdem. Allgemein finde ich jedoch das Spiel, sei es nun das wandern auf der Weltkarte oder das Kampfsystem gelungen und ich habe das Spiel so auch wirklich gerne gespielt.

Für Ohren und Augen
Die Musik in Sonic Chronicles war …. naja, von ganz nett über okay bis hin zu nervig. Eigentlich spiele ich solche Spiele auch gerne mal ohne Sound, allerdings war dies hier durch die Spielmechanik schlecht, da man durch erfolgreiche oder nicht-erfolgreiche Aktionen gut über den Sound auszumachen sind.
Grafisch fand ich das ganze sehr ansprechend. Schöne Hintergrundgrafik, schön gezeichnete Charaktere. Einzig das Menü fand ich etwas fad gestaltet, aber das war zu verkraften.

Licht und Schatten … bei Tageslicht
Ansich muss ich sagen, dass Sonic Chronicles ein wirklich nettes Rollenspiel ist. Aber eben nur nett. Nicht grandios. Ich fand den Schwierigkeitsgrad (trotz der Spezialaktionen) nicht sehr hoch, aber auch nicht zu lasch. Man war schon gefordert. In der Mitte des Spiels fand ich es teilweise schonmal ganz knifflig da alle Charaktere so einigermaßen durch zu bekommen und an vielen Stellen erschwert das Spiel es einem auch auf eher unschöne Art (niedrige Toleranz bei den Aktionen, zu Enge Passagen, Ringe zum Einkaufen von Items sind nur in limitierter Form vorhanden). Die Story war ansich schon Abwechslungsreich, aber letztendlich auch nicht so dass Sie einen ans Gerät gefesselt hätte. Die Charaktere sind nett und haben Charme aber wirklich tiefgründig wirkten sie auch nicht unbedingt. Schön fand ich dass alle Missionen festgehalten waren, so konnte man auch nach längerer Pause sehen was man gemacht hat bzw. was man aktuell tuen muss. Auch schön fand ich die Möglichkeit immer speichern zu können.

Die letzten Worte
Letztendlich muss ich mich mal wieder fragen ob ich a) Das Spiel wieder kaufen würde und b) ob ich es auch weiterempfehlen kann. Also ich würde es definitiv nochmal kaufen. Ich hatte gut 30 Stunden Spaß und da ich das Spiel zum Angebotspreis erworben hatte fand ich die Investition schon lohnenswert. Empfehlen würde ich es wohl auch, wenn man denn ein Faible für leichte Rollenspielkost hat und sich auch mit einem Kampfsystem was Elemente von Elite Beat Agents einhaltet abfinden kann. Das charakteristische „Schnelle“ in Sonic fand ich, kam rein spieltechnisch wenig zum Tragen, wer es also gerne rasant mag wird hier vielleicht vom Titel enttäuscht sein, ich fand das aber gut.

So, nachdem ich endlich aus dem Urlaub zurück gekehrt bin, dachte ich mir, nehme ich auch gleich an einer weiteren Blogparade teil. Diese ist von Christian und geht um Social-Networks und welche man denn nutzt und wofür eigentlich. Das ist im Prinzip auch schon die ganze Fragestellung.

Und damit fange ich auch einfach mal an. Ich muss zugeben, dass ich doch schon das ein oder andere Social-Network ausprobiert habe, bzw. mich hab dazu überreden lassen. Die wenigsten Dienste nutze ich aber wirklich regelmäßig oder sogar intensiv.
Die Liste in chronologischer Reihenfolge sortiert nach dem Datum meiner Anmeldung (soweit ich mich daran erinnern kann oder es ersichtlich ist).

1. meinVZ/studiVZ
Das VZ ist wohl das erste was ich wirklich in Sachen Social-Network gemacht habe. Ich finde die Idee ansich auch ganz nett. Gerade die Gruppen und die damit verbundenen kleinen Mini-Foren gefallen mir. Ich nutze den Dienst öfters um mit Freunden etc. in Kontakt zu bleiben oder mal in Gruppen nach bestimmten Dingen zu gucken. So richtig intensiv nutze ich meinVZ aber dennoch nicht.

2. Lokalisten
Bei Lokalisten bin ich weil eine Bekannte von mir da mal eine Einladung geschickt hat. Ich kenne da aber nur eine Hand voll Leute wirklich und ja, also es dümpelt mehr so vor sich hin muss ich zugeben.

3. Myspace
Auch so eine „Meld dich da doch mal an“ Nummer. Ich hab da einen Account der aber auch seit ewig und drei Tagen nicht mehr angefasst wurde. Ich schätze für Musiker und andere Künstler macht Myspace irgendwie Sinn, aber mir sagt dieser Dienst nicht wirklich zu.

4. Twitter
Der Dienst den ich als einzigen wirklich viel oft und regelmäßig nutze. Twitter ist so was wie SMS in die ganze Welt entsenden. Dabei ist Twitter einfach, schnell, unkompliziert eingerichtet, relativ anonym (wenn man das denn will) und macht aus meiner Sicht einfach Spaß. Man kann mit Bekannten auf der ganzen Welt kommunizieren, lesen was Stars und Sternchen so schreiben oder sich über Newstweets up-to-date halten. Ich nutze das ganze auch gerne mal unterwegs, über das mobile Internet, da gestaltet sich das auch recht problemlos.
Etwas störend sind leider die doch recht häufigen Ausfälle des Dienstes oder das mal einfach so Nachrichten verschwinden etc. Ich finde an sich identi.ca, eine Open Source Variante von Twitter, von der Idee netter, aber ich kenne auf identi.ca wirklich niemanden, und so macht das dann ja auch wenig Sinn.

7. bip.fm und last.fm
Wenn man mal Musik hört und seine Mitmenschen an seinem Musikgeschmack teilhaben lassen will sind blip.fm (wie Twitter, nur das man eben Musik in die Welt verbreitet) und last.fm (trackt im Prinzip die eigene gehörte Musik, so kann man zum Beispiel auch Empfehlungen bekommen). An sich keine schlechte Idee, ich nutze es aber zugegebenermaßen auch eher unregelmäßig, wobei ich noch nicht einmal sagen könnte wieso dem eigentlich so ist. Was mich auf die Idee bringt mal wieder etwas mehr von last.fm in Anspruch zu nehmen.

5. XING
Da bin ich auch. Xing nutze ich um sich geschäftsmäßig zu präsentieren und Kontakte zu halten, meist zu ehemaligen Kommilitonen. Ich finde es ist durchaus ein sinnvoller Dienst und eigentlich auch einer den man schon etwas ernster nehmen sollte wenn man denn angemeldet ist.

6. Facebook
Ja, wie studiVZ/meinVZ. Nur komplizierter. Und internationaler. Und ein wenig durchdachter. Also ansich gefällt mir der Facebook schon, aber, ja es gibt meistens ein ABER, ich finde ihn nicht besonders benutzerfreundlich. Irgendwie komme ich damit nicht immer zurecht und ich würde eigentlich nicht von mir behaupten dass ich oft Probleme mit Computer- oder Webanwendungen habe. Ich hab da aber auch meine paar Kontakte die halt über studiVZ nicht abgedeckt sind. Ich schau da ab und an mal rein, aber sehr stark nutzen tue ich es ebenfalls nicht. Dafür habe ich vielleicht auch nicht genug Freunde in dem Dienst.

So, das waren meine ganzen Social-Networks. Wobei man sagen muss, heutzutage hat man ja das Gefühl das jede zweit größere Seite auf der man sich befindet ein kleines Social-Network ist. Schon alleine mit Drupal oder Buddypress und ihren Community-Funktionen kann man da ja ne Menge machen. Bei Seiten wie afterellen.com macht das auch durchaus Sinn. Nicht dass ich das da groß nutzen würde, aber man hat zumindestens die Möglichkeit.

Ach ja, die Blogparade vom Christian geht noch bei zum 10. September und er verlost unter allen Teilnehmern einen 10 Euro iTunes Gutschein. Nicht dass ich das vergesse zu erwähnen.
Und welche Social-Networks nutzt ihr?

Es war hier ja in letzter Zeit recht ruhig. Okay, richtig ruhig. Grabesstill. Das lag nicht daran dass ich keine Lust mehr hatte zu bloggen. Oder zu twittern. Sondern daran, dass ich im Urlaub war. Nicht sehr weit, aber immerhin Urlaub. Und zwar war ich in unserem schönen Nachbarland, den Niederlanden, also known as Holland. *Klugscheißermodus ein* Wobei Holland ja nur eine Provinz (sowas wie ein Bundesland) der Niederlande ist, in dem wir aber auch nicht waren *Klugscheißermodus aus*.

Also wir waren in den Niederlanden. 10 Tage bei wirklich aller bestem Wetter. Unglaublich guten Wetter. Best.Holland.Urlaub.Wetter.Ever. Und ich habe schon oft Urlaub in den Niederlanden gemacht. Aber so gut war das Wetter noch nie. Eigentlich immer Sonnenschein, immer Standwetter (wir waren an der Nordseeküste). Es war gerade zu langweilig perfekt.

Wie so oft im Ausland gibt es auch in unserem holländischen Nachbarland Dinge die es bei uns eher nicht gibt, bzw. seltener. Nennen wir es Spezialitäten oder einfach nur Besonderheiten. Naja, nicht alles sind Spezialitäten, aber das hört sich gut an finde ich.
Damit man von denen auch etwas in der Heimat hat haben wir auch ein paar mitgebracht. Und die würde ich gerne hier vorstellen.


1. Brot, Brot, danke für das fluffige Brot
Ich weiß ja nicht viel über die holländische Brotkultur, aber dafür dass sie gerne schweres Vollkornbrot essen, steht sie wohl nicht. Wir haben für die Rückfahrt einen Laib Brot gekauft, den meine Freundin liebevoll „Fluffy-Brot“ nannte. Sieht ein bisschen aus wie Toast, hat auch eine ähnliche Konsistenz finde ich. Jedenfalls ist das kleine Mini-Vollkornbrot vom Supermarkt um die Ecke deutlich schwerer als der ganze große Laib vom Fluffy-Brot. Meine Freundin, die auch in den Niederlanden studiert hat, erzählte dann auch dass das Brot ein Grund war ab und zu während des Studiums rüber nach Deutschland zum Einkaufen zu fahren. Also ich kanns verstehen. Gut schmecken tut es übrigens trotzdem, ist halt nur nicht besonders …. reichhaltig. Halt „Fluffy-Brot“.


2. Da haste was drauf
Passend zum Brot hat sich meine Freundin dann auch Vollmilch-Hagelslag gekauft. Das gibt’s scheinbar auch hier zu finden, ist aber in der Abteilung für Backwaren ansässig (und nicht für Frühstückaufstriche) unter dem ordinären Namen Schokoladenstreusel. Meiner Freundin schmeckts aber ganz gut und das ist ja die Hauptsache.


3. Für den Durst
Für mich ja immer das Getränk im Holland-Urlaub: Cassis. Das ist im Prinzip auch nur eine Scharze-Johannisbeerenlimonade. Gibt es aber merkwürdigerweise nicht in Deutschland. Ich finds lecker. Und wir haben uns auch gleich zwei Flaschen Sirup zum selbst Mixen gekauft.


4. Kaffeemaschine ohne Kaffee
Ich hab ja eine Senseo um meinen morgendlichen Kaffeedurst zu befriedigen. Meine Freundin mag keinen Kaffee, deswegen hatte sie bisher auch wenig von der Senseo. Jetzt haben wir für sie extra Padhalter und Pads für Kakao gekauft den es in Holland ganz normal im Supermarkt gibt. Mal sehen wie es schmeckt.


5. Für die Schleckermäuler
Weil ich gerne süßes esse und ich auf Weihnachtsmärkten etc. nur ungerne an einem Stand mit Poffertjes vorbeigehe, habe ich mir einfach eine Poffertjespfanne gekauft. Aus Gusseisen (irre schwer). Und mehrere Packungen Fertigteig. Zum Glück ist meine Freundin ja des niederländischen mächtig. Ich muss zugeben, es ist nicht so einfach wie gedacht. Also die geborene Poffertjesköchin bin ich noch nicht. Aber vielleicht wird das ja noch. Genug Teig zum Üben habe ich ja.



So, das waren die Mitbringsel aus meinem Urlaub. Es gibt natürlich bestimmt noch viele andere tolle Sachen, aber man will ja nicht übertreiben. Ich hoffe Ihr hattet auch einen angenehmen Urlaub und nette Sachen die ihr habt mitbringen können.

Ich habe mal wieder einen etwas älteren Beitrag aus meinem alten Blog-Mottenkiste geholt, abgestaubt, kurz bearbeitet und stelle euch das hiermit wieder zur Verfügung. Das war auch damals meine erste Buchrezension auf meinem Blog.

Ich fange mit meinem ersten Buch an das ich rezensieren möchte (Immerhin sollte ich auch mal etwas mehr dem Thema meines Blogs entsprechen). Vor nicht allzu langer Zeit habe ich ein Buch was ich von meiner Freundin geliehen bekommen habe rausgekramt und angefangen zu lesen. Es heißt O wüsste sie dass sie es ist! und wurde geschrieben von Daniela Schenk. Es hat 272 Seiten und kostet 14,90 € (zugegeben, nicht wenig). Der Titel könnte dem ein oder anderem bekannt vor kommen denn es ist ein Zitat aus ShakespearesRomeo und Julia“. Und das Stück spielt auch keine unerhebliche Rolle in dem Buch. Das ganze ist ein lesbischer Roman und erschienen im Ulrike HELMER Verlag.

Aber zuerst … worum es eigentlich -kurz- geht:
Emilia, buntgekleidete Halb-Inderin und aufgewachsen in einer Schlosserei nur unter Männern, liebt (unnütze) Erfindungen und ihren Hund. Zara ist blind, zynisch, legt in ihrer Freizeit Musik auf (wo sie auch meistens gleich noch Frauen mit abschleppt) und hat eine Oma die gerne Romeo und Julia in ihrem Altenheim aufführen möchte. Zu Letzterem lässt sich Zara überreden, was sie gemeinsam mit Emilia als Regisseurin inszeniert. Ein Projekt mit einigen Hindernissen. Ein recht bunter Freundeskreis, zwei Grundverschiedene Frauen, Irrungen und Wirrungen sorgen dabei für viel Schwung und jede Menge (Gefühl-)Chaos.

Hört sich lustig und interessant an. Ist es auch. Geschrieben wird abwechselnd aus Emilias und Zaras Perspektive. Die beiden Frauen sind sehr unterschiedlich, was das ganze durchaus spannend macht. Wirklich schön sind auch die Freunde und Verwandte der beiden wie z.B. der junge Poet Rilke2 (Emilias Nachbar), René (Zaras Mitbewohnerin und ihr „Auge“), die drei „Väter“ aus der Schlosserei und natürlich Zaras Oma. Nicht zu vergessen das wirklich lustige Theaterprojekt und die ganzen Ausflüge die Emilia mit der nicht besonders erfreuten Zara macht. Romatik natürlich inbegriffen. Viel mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht verraten. Ich kann das Buch auf alle Fälle empfehlen. Der Schreibstil ist dabei flüssig zu lesen und sehr locker. Es macht Spaß die beiden Frauen zu begleiten. Die Geschichte hat zwar ein paar längere Momente (wie ich finde), ist aber dennoch die meiste Zeit spannend.

Show ▼

„O wüsste sie das sie es ist!“ ist übrigens das zweite Buch von Daniela Schenk. Ihr Erstling „Julia und Satine“ kann ich auch nur empfehlen (finde ich persönlich auch eine ganze Spur besser als ihr zweites Buch). Den dritten Roman „Wir 4Ever“ fand ich auch einen tucken besser, wobei er ja irgendwie versuchte den Fokus auf vier verschiedene Frauen zu legen, aber das schreibe ich bestimmt später einmal mehr. Das neue Buch (Nummer 4) von Daniela Schenk „Diejenige welche“ erscheint Ende August diesen Jahres, hört sich ebenfalls recht interessant an und ist natürlich auch schon vorbestellt.

Ich mach ja immer noch gerne bei Blogparaden mit und ich trinke immer noch gerne Kaffee, so wie gerade eben und neulich habe ich auf blog-parade.de eine weitere nette Blogparade zu diesem Thema gefunden. Also Thema ist „Der Kaffee am Morgen“ und Roberto veranstaltet sie indem er 5 Fragen rund um das Thema Kaffee stellt. Und die beantworte ich mal so.

1. Kochst du morgens bewusst Kaffee oder weil es einfach dazu gehört?
Mmmmh, teils teils, also irgendwie ist das schon eine Art Ritual was man da meistens macht, andererseits bereite ich den Kaffee zu weil ich Kaffeedurst habe. Also sowohl als auch. Verständlich?

2. Kochst du normal in der Kaffeemaschine oder zum Beispiel mit einer French Press?
Ich koche meinen Kaffee meistens in meiner Senseo. Das ist für mich recht handlich und einfach. Außerdem mag ich den Pad-Kaffee ganz gerne trinken.

3. Marken-Kaffee oder No-Name vom Discounter?
Ich würd ja gerne sagen fair gehandelter Kaffee, aber ich hab noch keine fair gehandelten Pads gefunden. Ansich trinke ich aber eher Marken-Kaffee wenn ich ehrlich bin weil ich mir einbilde das der besser schmeckt.

4. Hast du eine Lieblingstasse? Wenn ja, würd ich gern ein Photo von ihr sehen 🙂
Nein, eine Lieblingskaffeetasse habe ich leider nicht. Dafür einen Lieblingstee-Becher. Von der „Ich eskaliere gleich“ Tour von Johann König auf der der Name des Programmes steht.

5. Milch, Zucker oder Schwarz?
Milch! Auf jeden Fall Milch. Am liebsten frische mit einem hohen Fettanteil. Ab und zu auch Zucker. Wenn keine Milch da ist dann aber auf jeden Fall mit Zucker. Ganz schwarz mag ich meinen Kaffee eigentlich nicht.

Gut das waren meine Antworten. Wer noch mitmachen will kann dies bis zum 1.8. auch noch tun. Also, was ist mit euch? Seit ihr auch Kaffee-Junkies?

Ich habe seit einiger Zeit ein Stöckchen zum Thema Kinderserien durch die Bloglandschaft geistern sehen. Dankenswerterweise hat auch jemand beim werfen an mich gedacht, nämlich der alex. Danke alex. Weil ich das für ne lustige Idee halte und ich gefühlt als Kind auch viel zu viel Zeit vor der Kist verbracht habe befasse ich mich auch gleich damit. Sinn und Zweck des Stöckchens scheint es wohl zu sein, die Top 5 der Kinderserien- und Sendungen aufzulisten. Das tue ich hiermit, jedenfalls an die Serien an die ich mich noch erinnern kann.

5. Die Schlümpfe
Sie waren klein, blau, einer hatte einen Bart, die Frauenquote war nicht besonders hoch und sie hatten ständig Stress mit dem älteren Herrn aus der Nachbarschaft und seiner Katze. Die Rede ist von den Schlümpfen, die ich als Kind heiß und innig geliebt habe. Wobei ich Schlumpfine eigentlich immer gut fand. das hätte mir zu denken geben sollen. Ich fand die Serie hat auch dadurch gewonnen das später Jung-Schlümpfe dazu kamen (unter denen wiederum ein Schlumpfenmädchen war).

4. Li-La-Launebär
Ne echte Serie ist es ja irgendwie nicht, aber ich hab die Sendung wirklich gerne gesehen. Der Li-La-Launebär gehörte auch zu dem Unterhaltungsprogramm was ich recht früh sehen durfte ohne das meine Eltern sich allzu große Sorgen gemacht haben. Nette Sendung mit einem Bären und dem Metty.

3. Hurricanes
Eine Serie über ein internationales Fussballteam. Ich habe dazu auch Figuren gesammelt wie nichts gutes. Irgendwie fand ich die gut die Serie, auch wenn das Intro der Hurricanes (Clip) nervig war.

2. She-Ra
Sie war ja irgendwie das weibliche Gegenstück zu Hi-Man. Also ich fand She-Ra (Clip) ja immer unheimlich cool und ich habe das unglaublich gerne gemeinsam mit meiner Schwester gesehen. Hi-Man natürlich auch, aber She-Ra war irgendwie besser.

1. Darkwing Duck
Zweo, eins, Risiko … Darkwing Duck (Clip). Mein absoluter Favourit, jedenfalls so rein vom Gedächtnis her, ist Darkwing Duck gewesen, der Schrecken der die … okay, ich bekomme es nicht mehr ganz zusammen, aber auch da habe ich jede Folge herbeigesehnt. Hach war da schön damals.

Okay, das war meine Liste. Da ich das Stöckchen schon öfters gesehen habe und ich irgendwie den Überblick verloren habe lass ich es mal schön gesittet liegen und vielleicht mag es ja jemand aufnehmen und selbst verwenden. Also, bedient euch.

cgjfqm3bsa (for technorati, ignoriert das einfach)

Nachfolgender Blogbeitrag wurde von mir bereits einmal ins Internet gestellt und zwar auf meinem alten Blog. Ich will nun nicht alle meine alten Beiträge hierher schleppen, aber so eine Handvoll wollte ich schon noch retten, damit sich die Arbeit die hinter dem Beitrag verbirgt auch gelohnt hat. Nun also mein erster alter Artikel unter der Kategorie „Ausgegrabenes“. Wer ihn damals noch nicht gelesen hat, dem hoffe ich, gefällt er nun.

‚Ich möchte nun mal ein Hörbuch vorstellen. Und zwar ist es das von mir vor einiger Zeit gekaufte „Lesbisch für Anfängerinnen: Willkommen in der WG!“ von Celia Martin. Gesprochen wird das Buch von Christiane Marx. Die Gesamtlänge des Hörbuchs beträgt 6 Stunden und 58 Minuten (jedenfalls sagt dass die Abspielsoftware). Herausgebracht hat die CD der Butze Verlag. Soweit ich weiß kann man das Hörbuch auch nur als Hörbuch, und zwar als MP3-Hörbuch, erwerben. Die Geschichte gibt es nicht als Buch, genauso wenig wie normale CD´s angeboten werden oder eine Audible Datei. Kosten tut das ganze 16,95 € (UVP), was für ein Hörbuch in der Länge ein angemessener Preis ist, finde ich.
Nachdem ich das Hörbuch bekommen habe, habe ich es auch gleich komplett angehört. Was wohl schon viel über den Suchtfaktor des Hörbuches aussagen dürfte.

Zum Inhalt des Hörbuches:Tina fällt aus allen Wolken als sie mitkriegt wie ihr langjähriger Freund Burkhard sie, zum wiederholten male, betrügt. Hals über Kopf flüchtete sie aus der gemeinsamen Wohnung in eine reine Frauen-WG. Die stellt sich recht schnell als WG nur für Lesben raus und entsprechend groß ist auf beiden Seiten der Schock, denn eine Hetera wollten die Damen dort eigentlich nicht haben und Tina kannte Lesben bisher scheinbar auch fast nur vom Hören-Sagen. Trotzdem einigt man sich darauf dass Tina bleiben kann. Und schnell freundet sie sich mit den Frauen in ihrem neuen Umfeld an. Da ist der romantische aber leider erfolglose Schussel Suse. Die Kampfsportlerin Lilly die mit der Stewardess Claire zusammen ist. Die taffe Marta die nicht so auf Gefühlsgequatsche steht und dafür jede Menge Frauen abschleppt. Sozialarbeiterin Käthe die zwar nicht in der WG wohnt, aber trotzdem immer da zu seien scheint. Und immer wieder muss sich Tina neu outen … als heterosexuell. Auch Doris, die beste Freundin von Tina, findet sich nach anfänglicher Skepsis schnell ein. Und da sind da noch die Gefühle für Burkhard die Tina nicht loslassen, der Untermieter von Suse´s Oma der immer wieder in die Stadt muss und die neue Bekanntschaft Astrid.

Was schnell beim hören auffällt dass die meisten Charaktere sehr überzeichnet wirken und geradezu nach dem Wort „Klischee“ schreien. Allgemein sind die meisten der lesbischen Frauen dort recht Männerfeindlich und dass das eine reine Lesben-WG seien soll/muss spricht wohl auch Bände. Was mich normalerweise eigentlich etwas stören würde, funktioniert in diesem Hörbuch aber erstaunlich gut. Eben dadurch dass die Frauen sind kommt es oft zu komischen Situationen, gerade weil Tina oft erst von sich aus sagen muss dass sie gar nicht lesbisch ist (und sich auch manchmal gar nicht traut das zuzugeben). Die meisten der Charaktere wirken dabei wirklich sympatisch. Wirklich sehr gut gelungen fand ich aber Tina als Charakter, weil ihre ganze Entwicklung und ihr Handeln eigentlich fast immer nachvollziehbar wirkt, jedenfalls aus meiner Perspektive. Schön dass Tina auch, im Gegensatz zum Rest der Gruppe, relativ liberale daher kommt und versucht sich auf neues einzulassen.

Allgemein zum weiterführenden Inhalt habe ich natürlich auch was zu sagen, das wird aber mal in die Spoilertags gesetzt (einfach auf das Dreieck klicken wers lesen will), damit nicht jeder gleich Inhalte erfährt die er gar nicht wissen will.
Spoiler:Show ▼

Etwas zwiegespalten war ich bei der Stimme von Christiane Marx. Ich kann mir die Sprecherin gut bei einem Mädchenroman vorstellen und ein wenig erinnerte mich die Stimme von ihr an die Bibi Blocksberg Hörspiele die ich früher immer gehört habe. Da das Hörbuch aber für erwachsene Menschen ist fand ich das anfangs etwas irritierend. Man gewöhnte sich aber schnell dran. Allgemein habe ich es auch als sehr angenehm empfunden dieser Stimme fast sieben Stunden zu lauschen. Ich fand das Christina Marx einige Figuren wirklich gut getroffen hatte, wie etwa Marta oder auch Gregor. Und Hauptcharakter Tina. Bei einigen Charakteren fand ich ihre Stimminterpretation hingegen nicht so gelungen, etwa bei Astrid oder Suse. Aber das ist vermutlich auch eine Frage des eigenen Geschmacks, wie so vieles im Leben.

Als Format für das Hörbuch dient eine MP3-CD. Das heißt, MP3 Dateien die auf einer einzigen CD sind können entweder an einem MP3-fähigen CD- oder DVD-Player abgespielt werden oder direkt auf den PC gebracht werden um sie von dort auf MP3-Player und ähnliches zu bringen oder in normale Audio CD´s umzuwandeln. Wer ein MP3-fähiges Abspielgerät hat und auch gerne benutzt ist da ganz klar im Vorteil. Leute die sowieso immer Hörbücher erst umwandeln um sie auf dem MP3-Player zu hören ersparen sich so lästige arbeit. Wer lieber CD´s benutzt hat das nachsehen. Ich persönlich finde diese Lösung eigentlich sehr praktisch, da ich statt 10 CD´s nur eine habe und eh, wenn ich alleine höre, immer meinen EiPott oder mein Handy benutze. Wenn meine Freundin mit hört, ist das allerdings unpraktisch, denn wir hören gerne im Auto und da kann man nur normale CD´s hören.
Ich habe die MP3-CD dazu genutzt sie gleich auf das N95 zu bringen. Das bot sich an, da der iPod ja lieber AAC mag und sowieso schon ziemlich voll war. Klappte auch recht gut und schnell. Nur die Titel musste ich noch in einer Wiedergabeliste sortieren da ich sonst Kapitel 10 nach Kapitel 1 hätte hören müssen.
Leider hat die CD auch kein schönes Booklet mit Informationen zu Autorin und Sprecherin, sonder nur ein einfaches farbiges Blatt drinne, aber gut, dafür ist es ja auch nicht so teuer und schöne Booklets findet man ja heutzutage eh immer seltener.

Von der Autorin Celia Martin habe ich bisher nur eine Kurzgeschichte auf der, ebenfalls im Butze Verlag erschienenen, Kurzgeschichten-Hörbuch-CD „Lesbisches Allerlei“ gefunden. Die Kurzgeschichte hatte mir nicht wirklich gefallen. Ich bin froh dass ich sie erst nach diesem Hörbuch gehört habe.

Ein Fazit zum Schluss: Würde ich dieses Hörbuch empfehlen? Definitiv ja. Jeder der gerne Hörbücher hört, gerade welche die auch lustig, leicht und romantisch sind, würde ich dieses Hörbuch sofort ans Herz legen. Viel Situationskomik, nette Charaktere und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Rangiert es weit oben in meiner Hörbuch-Hitliste? Eher nicht, da ich eigentlich lieber spannendes höre. Also mehr Krimi´s und Thriller. Auch als Buch würde es wohl keine Topplatzierung einnehmen. Aber es ist nett, witzig, hat mich so weit gefesselt dass ich es fast in einem Stück durchhören musste und es ist eines der wenigen deutschsprachigen lesbischen Werke die es zum hören gibt. Ich hoffe der Verlag bringt auch weiterhin gute lesbische Hörbücher raus damit es weiter was auf die Ohren gibt.

Weil es gerade so schön ist die nächste Blogparade an der ich gerne Teilnehmen möchte. Dieses mal zum Thema Kaffeekultur. Der Arne vom Barista Blog stellt nämlich in seiner Blogparade ein paar Fragen zur „Kaffeekultur bzw. Kaffeesubkultur„.

Um rauszufinden was denn nun für den einzelnen Blogger Kaffeekultur ist hat Arne sich ein paar Fragen ausgedacht die ich einfach, in gewohnter Manier, beantworten möchte.

Gehört die Zubereitung für dich mit zur Kaffeekultur oder ist sie nur Mittel zum Zweck?
Mittel zum Zweck wenn ich ehrlich bin. Ich zelebriere das nicht besonders und ich verbinde bei der Zubereitung auch jetzt nicht wirklich irgend etwas. So ein Pad in den Automaten legen ist auch irgendwie nix besonderes. Ja, ich weiß, das macht man natürlich anders und viel besser, aber das kann ich nicht.
Anders als bei Tee beispielsweise, wo ich wirklich drauf achte wie was zubereitet wird und ich dabei auch als Teil des ganzen sehe. Ist halt auch heterogener als Kaffee find ich, jedenfalls vom Zubereiten.

Welche Wirkung hat Kaffee auf dich?
Ich müsste Lügen, aber ich muss gestehen, dass ich weder einen echten aufputschenden Effekt verspüre, noch einen beruhigenden. Manchmal bilde ich mir ein ich fühle mich morgens nach dem Kaffee etwas fitter, aber ich vermute selbst eigentlich eher dass ich mich für die Zubereitung ansich schon genug bewegen muss, um wach zu werden. Ich würde von mir auch behaupten dass ich nach dem Konsum von Kaffee immer noch gut schlafen kann. Für mich ist Kaffee ein gut schmeckendes Heißgetränk.

Kaffeekultur oder Subkultur, sind Kaffeekapseln, Kaffeepads und Instantkaffes auch Teil der Kultur?
Ja für mich gehört dass auch bereits Kultur, denn immerhin wird so auch Kaffee erzeugt. Der schmeckt vielleicht auch anders und wird halt eben einfacher zubereitet, aber letztendlich ist es für mich Kaffeepads etc auch Kaffee und damit Teil der Kaffeekultur.

Welche Veränderungen würdest du dir für die Kaffeekultur im deutschsprachigen Raum in den nächsten Jahren wünschen?

Mehr fair gehandelten Kaffee. Von mir aus auch fair gehandelte Kaffeepads. Auch in den Coffeeshops. Ganz ehrlich, Kaffee kostet seit Jahren, ach was sag ich, Jahrzehnten das gleiche. Und wir wissen ja alle dass die meisten Kaffeebauern nicht unbedingt gut bezahlt werden. Was sollen die auch für 3 Euro je Kilo abbekommen?

Was ist für dich ein absolutes Kaffee No-Go?
Erkalteter Kaffee. Brrrrr. Also, ich meine … das schmeckt doch nicht. Schon lauwarmer Kaffee ist nicht mehr bekömmlich. Höchstens Eiskaffee, aber das ist ja wieder was anderes.
Genauso wie schwarzer Kaffee ganz ohne Zucker oder Milch. Ne, also Milch muss schon rein. Oder wenigstens Zucker.
Ansonsten trink ich aber auch Sirup im Kaffee (mmh, Vanille) oder geeist (nicht zu verwechseln mit kaltem Kaffee) und was es eben so in Kaffeeläden zu kaufen gibt.

So, das waren meine Antworten zum Thema. Noch mehr Kaffeejunkies unter uns die aber dennoch zu faul sind sich vernünftigen Kaffee zuzubereiten?
Zu gewinnen gibt es bei der Blogparade auch was, nämlich so eine Kaffeekanne wo man den Filter so runterdrückt. Kaffeepressen nennt sich das scheinbar. Vielleicht hab ich ja mal wieder Glück. Wer weiß.

Damit nicht der Eindruck entsteht ich blogge jetzt nur noch über Frauenfussball und weil mein Blog ja Buchhörnchennest heißt, dachte ich, ich blog mal wieder ein wenig über Bücher. Und da ich schon lange nicht mehr an einer Blogparade teilgenommen habe, dachte ich ebenso ich mach auch da mal wieder mit. An einer Blogparade über Bücher am besten. Genauergesagt in diesem Fall über „Sommerbücher„. Also Bücher die frau im Sommer liest, bzw. im Sommerurlaub. Die nette Idee zur Blogparade hat die Lilly auf lillyberry.de und als Anreiz verlost sie übrigens auch eine Kleinigkeit, nämlich eine Leseklammer.

Thema wie gesagt das „Lesen im Sommer“. Das ganze ist in ein paar nette Fragen verpackt, die ich der Übersicht halber einfach mal so der Reihe nach beantworten möchte.

Ändert sich Euer Leseverhalten in dieser Jahreszeit?
Nein, eigentlich ändert sich mein Leseverhalten nicht sonderlich in der wärmeren Jahreszeit, würde ich mal behaupten.

Lest ihr also mehr oder weniger oder habt ihr Lieblingsgenres für den Sommer?
Vielleicht lese ich ein bisschen mehr, weil es im freien mehr Spaß macht zu lesen als drinne zu hocken und Videospiele zu spielen oder so. Andererseits kann man im Sommer auch viel mehr andere Sachen machen als im Winter oder fühlt sich dazu eher motiviert. Ich denke es ist da von der Menge her ähnlich mit einer postiven Tendenz zum eher mehr lesen.
Ansonsten hab ich eigentlich keine saisonal abhängigen Lieblingsgenre, ich lese manchmal im Sommer ganz gerne lustige Romane, vielleicht etwas eher als im Winter, wo dann auch mal ein schwerfälliger Roman besser reinpasst, aber dass ich nun ganz andere Bücher bevorzuge kann ich nicht sagen.

Lest ihr gern draußen, und falls ja, wo? Im Garten? Am Strand? Am See? Auf dem Balkon?
Ja, ich lese gerne draußen. Im Garten. Oder am Strand wenn ich da bin, wobei mir da natürlich manchmal der Sand stört. Der ist nicht so gut für die Bücher. Die fettige Sonnencreme ist wohl auch nicht unbedingt förderlich wenn ich es mir recht überlege.
Im Park nebenan, da sitze ich auch gerne, begleitet von einem guten Buch und dem geschnattere der Enten.
Wenn das Wetter schön ist und man bei natürlichem Licht im Sonnenschein in der frischen Luft … ja … doch … da lese ich gerne.

Was sind Eure ultimativen Sommerbücher? Habt ihr gute Tipps für andere Leser?
Da gäbs vermutlich viele. Mir würden auch ein paar einfallen, aber ich denke, ich beschränke mich mal auf eins.
Also ich lese, zum Beispiel, sehr gerne im Sommer, da sich die beiden Protgonistinen im Urlaub kennen lernen, das Buch „Julia und Satine“ von Daniela Schenk. Süß, sehr sehr witzig und ja … sonnig. Ein lockerer Liebesroman mit viel Witz (falls das noch nicht angekommen ist?) und sympatischen und leicht neurotischen Figuren. Für mich sowieso eines der besten Bücher überhaupt wenn man mit der Richtung was anfangen kann. Ich habs schon mehrmals gelesen und es ist mein persönliches Best.Summer.Book.Ever.

Und fahrt ihr dieses Jahr in den Urlaub? Falls ja, wohin geht es? Werdet Ihr Bücher mitnehmen? Wie viele?
Ja, ich fahre in den Urlaub. Unter anderem fahre ich eine Woche an die Nordsee. Dort nehme ich dann immer einen großen Stapel Bücher (so an die 8 bis 10) mit, von den ich dann gedenke auch mindestens die Hälfte zu lesen. Was ich in der Regel auch gut schaffe. Meistens eher mehr. Kommt auf die Dicke der Bücher an. Und so sieht dann mein Urlaub aus, entspannt am Strand sitzen und lesen. Und lesen. Und lesen.

So, das war mein Blogbeitrag. Und damit wünsche ich schonmal den Leuten die demnächst Ferien bzw. Urlaub haben, alles gute, auf das was sie suchen, sei es nun Entspannung, Ruhe, Party oder Abenteuer, finden mögen.

Wieder etwas verspätet, aber letztendlich doch möchte ich hier in öffentlicher Form meine Freude darüber verkünden das der FCR 2001 Duisburg das Frauen DFB-Pokalfinale in Berlin gewonnen hat. Mit 7:0! SIEBEN zu NULL. Nicht gegen irgend einen Drittliga-Verein, sondern gegen Turbine Potsdam. Turbine Potsdam. Sieben zu Null gewonnen! ….
Okay, ich denke jetzt hat es jeder verstanden. Oder? Okay, einmal weils so schön ist. WIR sind nicht nur UEFA Womens Cup Sieger sondern auch DFB-Pokal Gewinner. Also der FCR. Leider war ich nicht live dabei, nicht in Berlin und noch nicht mal vorm Fernseher, aber wozu gibts denn das Mobile Internet und SMS?

Uefa-Cup und DFB-Pokal gewonnen. Wenn das nicht eine erfolgreiche Saison ist. Ich muss zugeben selbst ich als Fan hätte das am Anfang kaum für möglich gehalten. Der Frauenfussball FCR Fan Blog drückt das da doch recht passend aus.

Für das Tripple hat es dann aber letztendlich aber leider doch nicht gereicht. Da ist der FCR Duisburg in der Frauenbundesliga knapp (mit einem Punkt) an der Meisterschaft vorbeigeschliddert. Da Bayern München aber mit 0 Punkten Unterschied und einem knapp schlechteren Torverhältnis noch knapper an der Meisterschaft vorbeigerutscht ist hat es Duisburg nach einer wirklich spannenden Saison auf den dritten Platz geschafft. Hiermit möchte ich dann auch gerne Turbine Potsdam gratulieren, die die Meisterschaft dann letztendlich, knapp aber verdient, gewonnen haben. Schön fand ich übrigens dass man die Spiele von Duisburg, Potsdam und München nochmal live bei DFB-TV verfolgen konnte. So konnte man sich dann auch bei der Meisterschalen Übergabe darüber ärgern dass die Frau die die Ansprache gehalten hat von einem spannenden Titelkampf zwischen Turbine Potsdam, Bayern München und dem MSV Duisburg gesprochen hat. Mmmmh.

Dann bin ich auch wahnsinnig auf die EM gespannt und fiebere kräftig mit. Und mal schauen wie die nächste Saison läuft. Aus Duisburg gehen ja viele Spielerinnen … und wenig kommen. Mal schauen wie das wird. Und mal schauen mit wie viel verschiedenen Trikots der FCR nächste Saison aufläuft. Also alleine diese Saison kann ich mich spontan an 4 verschiedene erinnern. Oder ich hab was mit den Augen oder ich zähle falsch (weiß-grün als Standart, rot als Auswärtstrikot, blau beim Spiel gegen München, schwarz beim DFB Pokal Finale). Ich mag ja das rote muss ich zugeben. Ach ja, ich freue mich.

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