Das Buchhörnchennest

Buchen musst du suchen … Zeugs, Bücher, Videospiele und sonst so

2010 15 Feb.

7 Wochen ohne: Masterplan

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Ich habe vor 10 Tagen ja Überlegungen angestellt, was ich denn bei der Fastenaktion „7 Wochen ohne“ dieses Jahr machen könnte. Nun habe ich glaube ich was gefunden.

Nach Videospielabstinenz 2008 und Süßigkeitenentzug 2009 habe ich mich nun für folgendes Programm entschieden:

  • Einschränkung/Verzicht auf Mobiles Internet. Ich brauche eigentlich nicht im Bus oder in der Mittagspause nochmal wissen wer mir gemailt hat oder was meine Feeds sagen. Und übers Wetter twittern brauch ich auch nicht immer. Permanente Erreichbarkeit stresst auch.
  • Das tägliche Frühstück jeden Morgen. Gut, hört sich doof an, machen ja viele, ich aber aus Hektik nicht. Dabei ist doch Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages. Also wieso verschieben oder drauf verzichten?
  • Und zu Letzt nehme ich mir vor, Abends rechtzeitig ins Bett zu gehen, damit ich morgens nicht so groggy bin und frisch und fröhlich aus dem Bett hüpfen kann.

Irgendwie fühle ich mich in letzter Zeit gestresst. Was wohl auch an mir selbst liegt. Vielleicht fühle ich mich ja mal etwas entspannter und ausgeruhter wenn ich bewusst darauf verzichte immer alles überall abrufen zu können und auch mal mir ein wenig Zeit nehme für mich und z.B das morgendliche Frühstück. Und morgens auf im Bus einfach nur Hörbuch zu hören. Ich versuch das jedenfalls mal. Vielleicht kriege ich es ja hin. Vielleicht klappt es ja sogar länger. Jedenfalls das mit dem rechtzeitig ins Bett gehen. Ich versuche dann mal zu berichten wie das so alles geklappt hat. Hört sich nicht viel an, aber wenn die Zeit so knapp ist, bzw. die Neugier so allgegenwärtig. Ich versuchs. Mittwoch gehts ja los.

Es geht weiter im Marienhof. Am Freitag letzter Woche (nicht wie gedacht am Donnerstag) ging es weiter mit Kerstin und Juliette und die kleine Welt der Pralinen. Dieses mal ging es schon ein wenig weiter, erste Annährungen liefen und irgendwie waren alle geistig … woanders. Aber lest selbst.

Ein kleiner Tipp am Rande, bzw. vorweg, schöne Recaps auf Englisch gibt es bei Mel und meine Recaps gibt es ebenfalls in der englischen Sprache auf eurout.org.
For the englisch readers, you can find englisch Recaps with Kerstin and Juliette on Mels Blog and eurout.org.

Nun aber endlich die Recaps der vergangenen 6 Folgen. Viel Spaß damit.
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2010 4 Feb.

7 Wochen ohne … was?

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Es ist Anfang Februar. Und das heißt Weihnachten und Neujahr liegt lange hinter uns und vor uns liegt die unsägliche Karnevalszeit und Ostern. Und dazwischen ist Fastenzeit. Die Fastenzeit erinnert an die 40 Tage die Jesus in der Wüste nach seiner Taufe Verzicht geübt hat. In der christlichen Tradition (also bei den Katholiken) hat man das früher (und heute natürlich teilweise auch) sehr ernst genommen. Bei uns Protestanten ist das weniger streng. Luther hat erkannt, dass man durch strengen Verzicht nicht unbedingt in den Himmel gelangen muss und es deswegen auch nicht notwendig ist. Jedenfalls nicht als Zwang oder um Gott zu gefallen.

Die evangelische Kirche hat vor etwa 27 Jahren aber dennoch das fasten wieder für sich entdeckt. Nämlich mit der Fasten-Aktion „7 Wochen ohne„. Darin geht es eigentlich um ein bewusstes Leben der Passionszeit, zum Beispiel in dem man sich was gutes tut oder auf Dinge wie Süßigkeiten oder zu viel Fernsehn verzichtet um seine Zeit besser zu nutzen. Die Aktion ist freiwillig und dient halt zur Findung der eigenen (spirituellen) Mitte und ist nicht dazu da um jemanden zu gefallen.

Ich finde den bewussten Verzicht, auch im Hinblick auf die Passionszeit, eigentlich eine sinnvolle Sache und mache deswegen auch schon seit zwei Jahren mit. Das heißt, ich verzichte bewusst auf etwas, bzw. schränke es doch stark ein und befasse mich in der Zeit auch durchaus mit den Inhalten der Aktion. Letzteres muss man natürlich nicht, wenn man dazu keinen Bezug hat.

Vor zwei Jahren, als ich begann, habe ich darauf verzichtet Videospiele zu spielen. Das hat auch ganz gut geklappt. Ich hatte das daddeln zwar vermisst, dafür konnte ich aber wieder mehr lesen. Letztes Jahr habe ich dann meinen Süßigkeitenkonsum rapide runtergefahren. Das war auch mal ganz gesund und ich habe gemerkt, wie schnell es doch geht, das man ohne Schokolade und Co. auskommt. Nur was mache ich dieses Jahr? Eigentlich hatte ich ja wieder an die Süßigkeiten gedacht, aber irgendwie ist das auch langweilig. Auf Kaffee könnte ich auch verzichten, aber ich fahr doch demnächst in den Urlaub und in Amerika solls doch so guten Kaffee geben … Mit Videospielen will ich nicht wieder pausieren. Fernsehen gucke ich nicht so häufig. Ich surfe oft im Internet. 7 Wochen ohne mobiles I-Net? Oder ohne Handy? Mmmh, vielleicht. Oder doch lieber kein Süßkram. Mal gucken. Ich hab ja noch etwas Zeit.

Und, fastet ihr? Wenn ja worauf verzichtet ihr? Oder ist das Humbug?

Ich habe vor kurzem bei der angehenden Regenbogenfamilie ein Stöckchen gefunden was mir ausnahmsweise mal zusagt. Und weil es da so lag, hab ich es gleich mal mitgenommen.

Das Stöckchen beinhaltet die Frage, was von den 100 in Deutschland beliebtesten Büchern man denn wirklich gelesen hat. Das Stöckchen beruht dabei auf der der Liste vond er ZDF Show ”Unsere Besten – Das große Lesen” aus dem Jahr 2004 von und oder mit Elke Heidenreich. Die Show habe ich damals lustigerweise auch gesehen habe und war schon damals erstaunt dass die Leute wirklich die Bibel (Platz 2) oder die Buddenbrooks (Platz 6) angeben. Ich hab noch nie von jemanden gehört das er gerne Thomas Mann liest, geschweige denn das als die besten Bücher betrachtet. Aber naja, vielleicht kenne ich auch nicht die richtigen Leute. Meine Nummer eins wäre übrigens die Nummer 77 gewesen.

Von den 100 Büchern habe ich dann auch nur 16 gelesen und 2 gehört. Eher magere Ausbeute muss ich zugeben. Dabei lese ich ja wirklich gerne und auch nicht wenig. Naja, kommt noch …

Also hier die Liste:

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2010 3 Feb.

Wettergemecker III

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Alle reden übers Wetter … ich natürlich auch …

Also jetzt ist es nicht zu kalt und schneien tut es im Moment auch nicht. Ich bin es mittlerweile auch gewöhnt ständig in riesige Pfützen zu treten und da die Imprägnierung der Stiefel auch nachgelassen hat, hab ich halt ein paar Ersatzsocken auf der Arbeit. Kein Problem. Die Temperaturen sind sogar ganz annehmbar.

Ansich wäre das erträglich, wenn es jetzt nicht die meisten Zeit spiegelglatt wäre. Da ich ja sowieso seit unendlich langer Zeit fast zwei Monaten kein Fahrrad mehr fahre, würde mich das auch fast nicht stören. Aber eben nur fast. Es stört mich nämlich wenn es den Busfahrer oder viel mehr alle anderen Verkehrsteilnehmer stört und ich zu Fuß deutlich schneller bin als das öffentliche Verkehrsmitel. Wenn ich schon nicht Fahrrad fahren kann und eine viertel Stunde länger zur Arbeit brauche würde ich doch wenigstens ganz gerne Bus fahren können, damit ich nicht zu Fuß gehen muss und noch einmal eine weitere halbe Stunde länger zur Arbeit brauch.

Also lieber Petrus, im Dezember war das Wetter ja noch ganz niedlich, aber langsam wird es anstrengend.

Also ich recape jetzt nicht die neuste Marienhof Folge, in der heute übrigens wieder Juliette und Kerstin zu sehen waren, sondern möchte mal auf ein paar Sachen hinweisen.

Als erstes gibt es auf der offiziellen ARD Seite daserste.de, dort wo auch die Folgen im Stream zu finden sind, ein Interview mit Maike von Bremen, der Darstellerin von Juliette. Viel über die folgende Storyline wird darin nicht verraten, außer dass es ein paar recht eindeutige Bilder gibt. Dafür find ich ist es aber trotzdem ganz interessant. Maike von Bremen erzählt in dem Interview wie selbst ihre Kochkünste stehen, wie ihr die Arbeit bei Marienhof gefällt und wie sie Juliette sieht. Kann man sich mal durchlesen. Wirkt jedenfalls ganz sympatisch die Gute.

Außerdem sehe ich das öfters mal Menschen über Tante Google bei mir ankommen, die sich für Spoiler zur Storyline von Kerstin und Juliette interessieren. Denen kann geholfen werden. Zum einen findet man die Vorschauen der deutschen Soaps auf der Soapguide Vorschau. Sehr zeitnah übrigens. Wer sich nicht durch alle Handlungen von Marienhof wühlen möchte, kann natürlich es auch etwas leichter haben. Bei cootv findet man z.B. ebenfalls Spoiler.

Und für die die es ganz kurz haben wollen haben fasse ich es ganz kurz zusammen.
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2010 28 Jan.

Fremdvergabe

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Ich hab vor zwei Tagen beim ruediger gelesen, das er bei der Aktion „Bfasdmzbhudesevwigs“ von Muriel mitmacht. „Bfasdmzbhudesevwigs“? Kann man das essen? Ist das die neue Schweinegrippe? Nein! „Bfasdmzbhudesevwigs“ ist die Abkürzung für „Beiträgefürandereschreibendiemanzugelost-bekommenhatunddieerstspätererfahrenvonwemihregastbeiträgestammen“.

Im Prinzip ist das wie das Blogwichteln zu Weihnachten. Nur ohne Weihnachten. Also man kriegt einen Blog zugeteilt, für den man einen Beitrag schreibt. Zusätzlich schreibt ein anderer Blogger einen Beitrag für Das Buchhörnchennest, den ich dann veröffentlichen werde. Dabei ist es natürlich schick wenn man der allgemeinen Thematik des Blogs nicht ganz so fern ist. Also den Lesern des Zierpflanzenliebhaberblog interessiert vermutlich nicht zwangsläufig meine Gedanken zur Gesundheitsreform.

Ich fand das jedenfalls ne lustige Sache und habe auch gleich mein Interesse zum Mitmachen bekundet. Ich finde die thematische Bandbreite meines Blogs ist auch ertragbar, so dass man eigentlich was zum schreiben finden sollte. Wer was für Das Buchörnchennest geschrieben hat wird übrigens erst mal nicht verraten.

Am 25. Februar liest man also hier einen Gastbeitrag eines unbekannten Autoren oder einer unbekannten Autorin und irgendwo im Netz steht ein Text von mir. Ich bin auf alle Fälle schon jetzt sehr gespannt für wenn ich schreiben darf und was ich hier „fremd“ veröffentlichen werde.

Wer auch noch Lust hat mitzumachen kann sich noch bis morgen, den 29. Januar 2009, bei Muriel anmelden.

2010 26 Jan.

Wettergemecker II

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Hatte ich mich letzte Woche über das Wetter beschwert? Ja, ich gebe es zu, ich war da etwas kleinlich. Schneematsche und Nieselregen sind halt nicht so besonders gemütlich. Aber da waren es Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Das hätte ich ja gerne wieder. Oder wenigstens knapp unter dem Gefrierpunkt. Wir sind ja anspruchslos. Jetzt ist es hier eisekalt. Heute morgen waren es bei mir -12 Grad. Das ist definitiv zu kalt. Man friert dauernd. Besonders wenn man Ewigkeiten auf den Bus warten muss. Kalt ist viel nerviger als nass! Sag ich jetzt wo es kalt ist. Ende der Woche wenn es wieder schneit werd ich das vermutlich revidieren und die trockene Kälte lobpreisen, aber nun … es ist zu kalt. Es muss mehr werden wärmer werden. Wenigstens ein bisschen. Und ja, ich gehöre zu den Menschen die ständig übers Wetter reden, obwohl man an dem ja doch nix ändern kann.

2010 24 Jan.

Ab jetzt registriert

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Meine vermeintlich bessere Hälfte und ich haben vor im März in die USA zu fliegen. Urlaub. Da Amerika nicht in Europa ist und erst recht nicht zur EU gehört brauch man dafür auch einen Pass. Meiner ist leider seit mehr als 5 Jahren abgelaufen, ich fürchte damit gibt man mir kein Visum und lässt mich auch nicht ins Land. Also musste ich nun einen neuen beantragen. Und da es ja keine normalen Pässe mehr gibt, muss ich den Biometrischen beantragen.

Als erstes brauch man dafür ein Foto. Da kann man nicht irgend eins nehmen, nein es muss eines sein wo man ernst gucken und weder Brille noch Haare das Gesicht verdecken. Biometrisch eben. Das bekommt man dann im Fotoladen im guten 4er Pack für knapp über zehn Euro. Jedenfalls war das bei mir so. Ich hätte es ja auch schick gefunden wenn ich nur ein Foto hätte machen können, anstatt vier, aber wurde irgendwie nirgendwo angeboten. Und ganz im ernst, wofür brauch man nochmal ein biometrisches Foto, wo man weder eine Brille aufhat noch in irgend einer Art und Weise freundlich guckt. Aber gut, hab ich halt 3 Verbrecherfotos in der Schublade liegen. Wo sie dann liegen bleiben bis ich wieder eine größere Aufräumaktion vor mir haben und mich dann nach minutenlangen überlegen dafür entscheide dass ich die nie wieder brauchen werde.

Dann geht man zu der Behörde seines Vertrauens und beantragt den Pass. Wenn man den alten Pass mitbringt geht das auch recht fix. Da muss man allerdings auch seine Fingerabdrücke hinterlassen. Also rechten Zeigefinger 3 mal hintereinander auf so ein Gerät zur digitalen Erfassung gelegt, dann das gleiche mit dem linken. So ein bisschen mulmig ist einem ja schon ein wenig dabei wenn die eigenen Fingerabdrücke dann plötzlich in irgend einer Datenbank landen. Nur weil man mal das Land verlassen möchte. Das ganze kostet dann 59 Euro (ja, irgendwie musste ich da auch schlucken, obwohl ich den Preis vorher kannte) und in einem Monat darf ich ihn dann abholen. Und dann mal gucken ob es in zwei Monaten schon die Nacktscanner gibt.

Ich habe letzte Woche wieder Marienhof gesehen. Und wieder mit dabei Juliette Gagnon und Kerstin Töppers und natürlich die Pralinen. Und mein kleiner Wochenrückblick.

Rückblickend kurz zusammengefasst
In der Woche zuvor kam Juliette Gagnon (Meike von Bremen), Pralinenkünstlerin, Halbfranzösin und das wandelnde französische Cliché auf Beinen in den Marienhof. Kaum dort angekommen lief Sie auch schon Single-Spanier Carlos über den Weg. Der war begeistert von ihr, was aber nicht auf echte Gegenliebe traf. Trotzdem folgte Sie seinem Tipp mit ihren Pralinen in das „Back Dat“ von Kerstin Töppers (Maike Billitis) einzusteigen, die das nach anfänglichen Startschwierigkeiten, aufgrund der tollen Pralinen das auch mit machte. Dabei steht es etwas im Wege das Heidi, aufgrund von Carlos Interesse an Juliette, recht eifersüchtig ist und das Juliette als (ewige und andauernde) Künstlerfrohnatur wenig von Pünktlichkeit und Geschäftssinn hält. Ob sich das besser, ob Carlos weiter baggert und ob Juliette mit Kerstin und Heidi etwas wärmer wird (bis heiß?), lesen wir gleich.

Der erste Eindruck täuscht manchmal … oder auch nicht – Folge 3740 – 3742
Es geht weiter beim Pralinenverkauf. Der wohl weiterhin eher schleppend läuft, sprich, Juliette führt immer noch lange Beratungsgespräche in denen Sie einzelne Pralinen verkauft. Da blutet ja schon vom hören das BWLer Herz und Kerstins Blicke sind dabei auch nicht besonders wohlwollend. Sie versucht nochmal ernsthaft mit Juliette zu reden aber gerade da kommt ein Kunde rein, der begeistert von der Praline ist die Juliette für ihn (gegen seinen Wunsch) ausgesucht hat und er kauft gleich 100 g. Das nimmt Kerstin natürlich erst einmal den Wind aus den Segeln. Sie und Heidi wollen wissen wie Juliette das macht. Menschenkenntnis. Ahhhja. Juliette fragt Kerstin dann spontan ob sie Kerstin nicht in ihre Pralinenkunde einweihen soll. Die ist begeistert und sagt ja. Das hätte sie vielleicht etwas eingegrenzt, wenn sie gewusst hätte dass Juliette sofort meint, denn kaum hat Kerstin ihre Zustimmung über die Lippen gebracht, zieht Juliette sie schon Richtung Wohnung. Heidi bleibt wenig begeistert allein im Laden zurück.

In der Wohnung kriegt Kerstin die Augen verbunden und muss Gewürze riechen. Juliette erklärt sie dabei. Dabei kommt sie auch auf die aphrodisierende Komponente ihrer Gewürzschränkchens zu sprechen von dem Kerstin ja die Woche davor schon probiert hat. Kerstin fragt ob man damit auch kochen könnte, was Juliette bejaht und auch gleich ausprobiert wird. Also ein Liebesessen für Raul und Kerstin. Dabei hat Juliette wieder so merkwürdige Tipps wie ‚Nicht aufräumen, das stört die Kreativität‘.

Kerstin brutzelt also vor sich hin und probiert Gewürze aus. Juliette schaut scheinbar lieber (verzückt) zu und hilft nur ein wenig. Dabei treffen sich einmal die Blicke der beiden. Und wenn ich sage treffen dann meine ich damit eigentlich, dass sie sich lange in die Augen sehen. Ziemlich lange. Bis Kerstin die Blick abwendet und Juliette scheinbar auch kurz den Moment verdauen muss. Von dem Essen möchte sie dann auch lieber nicht kosten und lehnt das Angebot von Kerstin dann doch lieber ab. Zu viele Gewürze??

Kerstin hat also schön gekocht. Dumm das man für ein romantisches Essen ja eigentlich zwei braucht und ihre andere Hälfte, der Raul, ist leider bei der Arbeit. Sein Café ist brechend voll. Das weiß Kerstin aber nicht bzw. sie ignoriert das und lockt Raul ins Café, weil sie angeblich Hilfe braucht. Der ist selbstverständlich nicht begeistert über die Tour, brennt doch im „Dailys“ die Luft und sein Bruder muss allein bedienen. Nach einem kurzen Streit verschwindet Raul wieder Richtung Arbeit und Kerstin bleibt allein mit ihrem Liebesessen zurück. Gut ist wer vorher plant.

Abends, direkt nach Ladenschloss kommt Kerstin kommt in den Laden und regt sich erst einmal bei Heidi, die während der Kochorgie alleine den Laden hüten musste, über ihren unromantischen Rüpel Freundin Raul auf. Unverschämt wie er einfach so in seinen brechend vollen Laden zurück gekehrt ist. Heidi, die wie gesagt die ganze Zeit allein im Laden war, kann Raul aber sehr gut verstehen. Und Kerstin dafür um so weniger, der dann spontan auch einfällt dass sie Heidi allein gelassen hat. Ups. Was Kerstin auch entgeht ist, dass Heidi nicht so gut auf Juliettes Gewürzkunde und Kochkurse zu sprechen ist. Sie hält davon wenig, Kunst hin oder her. Und überhaupt hat Juliette Kerstin mit dem ganzen Süßkram einen Floh ins Ohr gesetzt.

Am nächsten morgen beschwert sich Raul bei Bruder Carlos über seine unsensible Freundin. Der ist aber der Meinung, dass das von Kerstin eigentlich total romantisch war und sie ja nicht wissen konnte dass der Laden brummte. Kann man ja auch nicht vorher nachfragen, ne. Raul ist auf jedenfall überzeugt und geht zum „Back Dat“, sein Café ist gerade ja nicht so voll. In der Bäckerei entführt er dann mal so spontan seine Freundin, zum gemeinsamen Versöhnungs…..kuscheln. Heidi schafft das ja bestimmt alleine. Die hat zwar einen Termin, aber hey, in ner halben Stunde …. Da sind die beiden natürlich auch nicht wieder da. Dafür hört man dann die Versöhnungsfreude im Verkaufsraum. Heidi ist stinksauer. So richtig. Dass die beiden sich gegenseitig als Essensbrettchen benutzen erfreut sie auch nicht. Und obwohl Juliette in der Folge nicht einmal auftaucht ist interessanterweise sie an allem Schuld. Und so stellt Heidi die halbnackte und beschämt blickende Kerstin dann auch vor die Wahl: Heidi oder Juliette.

Auch später als Kerstin nochmal versucht mit der schlecht gelaunten Heidi zu reden bleibt sie bei ihrem Standpunkt. Sie kann einfach nicht mit Juliette. Die 3 Stunden die Juliette ihre Kunstwerke im „Back Dat“ an den Mann oder an die Frau bringen will, sind für Heidi drei Stunden Juliette zu viel. Just in dem Moment kommt natürlich Juliette in den Laden, allerdings erst einmal unbemerkt, während Heidi lächelnd klein bei gibt und doch bleiben will. Das Lächeln gefriert ihr natürlich im Gesicht, als sie Juliette entdeckt, die promt fragt ob über sie gesprochen wurde. Einfühlungsvermögen ist jedenfalls nicht Juliettes ausgeprägteste Stärke.

Am nächsten Tag überrascht Kerstin Heidi damit das sie schon im Laden ist und auch noch Kaffee gemacht hat. So eine Art Versöhnungskäffchen. Nur leider hat Juliette wohl einen Tag erwischt wo sie mal pünktlich ist. Mit frischen Pralinen in der Hand schneit Sie rein. Heidi versucht sich in die Küche zu verdrücken, aber Kerstin zwingt sie dazu im Verkaufsraum bei Juliette zu bleiben, scheinbar hegt sie die Hoffnung dass die beiden sich so näher kennen lernen. Da hat sie die Rechnung aber ohne den Wirt die beiden gemacht, denn Juliette, die zwar erkennt wenn jemand sie nicht mag, aber leider nicht merkt wenn man das erst einmal nicht anspricht, sagt Heidi dass sie ja nicht Juliette helfen muss wenn sie das nicht will. Und dass sie das nicht will merkt man an den dunklen Schwingungen. Das ist dann doch etwas zu viel für Heidi und sie verlässt genervt den Laden. Juliette wirkt geknickt. UndiIrgendwie hält sich da auch niemand an Arbeitszeiten.

Später sehen sich die beiden wieder. Heidi fühlt sich verfolgt. Juliette fragt wieso Heidi weggelaufen ist bzw. gleich auch ob es wegen ihr war. Zumindestens macht Juliette sich da nix vor. Naja, dann doch wieder, denn sie erklärt Heidi, die ihr tatsächlich bestätigt das sie genervt von ihr ist, dass sie das schade findet, weil sie gerne mit Heidi befreundet wäre und sie sie mag. Da ist Heidi erst mal baff. Juliette gibt zu, dass sie etwas „merkwürdig“ ist und Heidi (und ich stimme damit ihr überein) nennt es doch lieber „abgedreht“. Bevor sie allerdings weiter erörtern können, ist da auf einmal Sunnyboy Carlos, der bei Heidi für noch eisigere Stimmung sorgt und sich anbietet Juliette die Stadt zu zeigen. Juliette bedankt sich und Heidi verschwindet sofort wieder.

An der Pommesbude trifft Heidi wieder auf Juliette. Die hatte keine Lust ständig von Carlos angebaggert zu werden und hat deswegen auf eine Stadtführung verzichtet. Die schokoladeliebende Französin mit der Pralinenphilosophie und dem Köfferchen voll exklusiver Gewürze isst tatsächlich Currywurst und Pommes. Heidi wirkt dahingehend auch etwas überrascht, was Juliette auch auffällt. Sie erklärt dass sie halt nicht immer die (über-)sinliche Französin ist und der erste Eindruck täuscht. Heidi ist weiter überrascht.

Heidi: „Ach nein?“
Juliette: „Nein. Du bist ja auch nicht die überempfindliche Zicke die bei jeder Gelegenheit auf Stur schaltet!“
Heidi: „Das bin ich ganz bestimmt nicht.“
Juliette: „Das … hätte ich aber denken können.“

Das überzeugt dann auch Heidi. Juliette setzt noch einen drauf und versichert abermals ihr Desinteresse an Carlos. Danach wird dann in harmonischer Eintracht weitergearbeitet. Heidi darf sogar die Kunstwerke verkaufen. Und Kerstin ist begeistert.
Lustig wäre es übrigens gewesen, wenn Heidi jetzt gesagt hätte: ‚Doch, genau die bin ich immer. Ha, siehste.‘ Naja, das nächste. Jedenfalls ist erstmal alles gut.

Fazit
Ich muss ja zugeben dass mir die vorherige Woche nicht so gefallen hat. Juliette hat doch etwas zu aufgesetzt gewirkt. Das fand ich dieses mal besser, auch wenn sie so Sachen wie sinnlich sagen musste, ist es Maike von Bremen doch meist ganz gut gelungen eine Juliette zu zeigen, deren Fassade auch doch etwas bröckeln kann. So war sie doch etwas aus der Bahn geworfen als Heidi sie offenkundig nicht mochte. Auch dass sie das Kosten vom Liebesessen bei Kerstin ziemlich nervös ablehnte zeigt doch ganz gut, dass sie sich Juliette da selbst scheinbar nicht vertraut. Ich bin jedenfalls gespannt wie es Ende Februar dann weiter geht. Ich muss zugeben ich bin durch das Lesen der Spoiler doch ein wenig gespannt wie das ganze so wird. Vielleicht reden sie ja mal auch etwas weniger über Essen.

Wer die Folgen nicht sehen konnte kann sie übrigens auf der ARD Seite nochmal im Stream angucken. Oder auf Youtube einzelne Clips angucken.

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