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Kategorie: Für die Ohren

Das neunte Thema von 52 Games beschäftigt sich mit dem „Klang„. Also Mukke im Sinne von Soundtracks oder Soundsampler. Was halt auf die Ohren geht.

Musik in Videospielen ist für mich ja immer sehr wichtig. Ich selbst besitze auch mehrere Soundtrack-CDs. Am liebsten mag ich dabei eigentlich Orchestrale Musik ala Zelda oder Final Fantasy.

Daher verweise ich in meinem Beitrag einfach mal auf einen älteren Blogpost von mir, den ich mal über mein absolutes Lieblingsstück im Videospielbereich geschrieben habe. Nämlich der Opernszene “Aria Di Mezzo Carrattere” (oder auch „Maria und Draco“) aus dem Best.Final.Fantasy.Ever Final Fantasy VI für den GBA u.a. Komponiert von Nobuo Uematsu ist das a) ein tolles Stück und b) ist es auch fantastisch ins Spiel eingebunden. Ich würde das Stück auch gerne mal live sehen. Man sollte sich davon auf Youtube unbedingt die fantastische Orchesterversion anhören bzw. noch besser kaufen und genießen. Final Fantasy hat natürlich auch so sehr gute Stücke raus gebracht, aber das ist definitiv mein Liebling.

a. Irgendwie habe ich das Gefühl ich habe zu viel Zeit mit Frauenfußball gucken verbracht. Und wenn ich nicht geguckt habe, dann bin ich zu einem Spiel gefahren oder ich habe darüber geschrieben. Okay, ich habe auch ein wenig andere Dinge in meiner Freizeit betrieben, aber so an und für sich … Aber dass ist ja (fast) vorbei. Fürs erste. Schade eigentlich.

b.Out with Dad„, die kanadische Webserie um ein lesbisches Mädchen und ihren Vater, geht in die zwei Staffel. Wie schon zuvor sehenswert und absolut zu empfehlen. Die Folgen kann man übrigens übrigens auch mit deutschem Untertitel ansehen, wie das geht steht hier.

c. Beim großen Versandhändler meines Vertrauens gibt es derzeit eine Menge MP3-Alben für kleines Geld. Da musste ich dann doch das ein oder andere erstehen. Unter anderem habe ich einfach blind zu dem Soundtrack der US-Serie Games of Thrones gegriffen, komponiert von Ramin Djawadi. Ich kenne die Serie selbst nicht, habe bisher aber nur gutes über Serie und Romanvorlage gehört. Und nach einer kurzen Hörprobe habe ich dann einfach mal zugeschlagen. Und ich bin wirklich wirklich angetan. Schöner Soundtrack, sagt mir ehrlich zu. Wenn die Serie hierzulande ausgestrahlt wird, werde ich sie auf alle Fälle auch gucken.

d. Ich spiele immer noch den ersten Teil von Uncharted auf der Playstation 3. Und das seit einer gefühlten Ewigkeit. Okay, die Ewigkeit ist nur etwas über 12 Stunden. Angeblich ist das ja so ein kurzes Spiel. Bei mir scheinbar nicht. Ich bin auch offenbar nicht kurz vorm Ziel. Das liegt wohl daran, dass ich fast jede Schießpassage (und das sind gefühlt 90 % des Spiels) x mal spielen muss um durch zu kommen, weil ich irgendwie es nicht gebacken kriege. Aber nach 10 Versuchen und verschiedenen Taktiken gehts dann irgendwann doch weiter. Ich bin einfach nicht talentiert für Shooter jeder Art.

e. Wenn ich mal zum lesen kommen, dann lese ich mittlerweile den dritten Band der „Das Rad der Zeit“ Buchserie von Robert Jordan. Das ist eine seeehr lange Buchreihe. Aber eine schöne. Wobei ich wohl nicht alle Bänder an einem Stück durchlesen werde.

f. Auf der Wii läuft derzeit meistens Wii Fit Plus. Ich bewege mich echt zu wenig. Ich sollte mal wieder Sport machen, aber Zeit und Motivation und naja, ihr kennt das ja vielleicht. Jedenfalls stelle ich jetzt mehr oder minder regelmäßig auf das Balance Board. Mein Wii Fit Alter entspricht leider immer noch nicht meinem echten Alter, aber ich nähre mich. Ich will jetzt nicht behaupten dass ich schon viel fitter bin, aber ich merke schon das einige Übungen mir leichter fallen und man ein wenig mehr Kondition hat. Jedenfalls bei den Übungen.

g. Auf dem 3DS läuft derzeit der vierte Zelda Teil in der Gameboy Color Version. Ich habe The Legend of Zelda – Links Awakening bisher nur auf meinem alten weißen Gameboy gespielt. Die Gameboy Color Fassung ist wohl nicht sehr anders, ist aber in der Tat schöner anzuschauen. Erst recht auf dem 3DS. Mit Hintergrundbeleuchtung und Analog-Stick. Ich liebe ja das Spiel, allerdings, in Zeiten wo auch Handhelds schon recht viele Buttons haben, fällt einem erst auf wie nervig es bei dem Zelda-Teil war ständig das Item wechseln zu müssen, weil es ja nur A und B gab. Und dafür muss auch noch der schwammige Start-Knopf gedrückt werden. Ansonsten aber ein Klassiker.

h. Kurz noch zum 3DS. Der hat jetzt auch einen Videokanal, der ist nett, aber bisher auch eher unspektakulär. Ich hätte statt uninteressanten Clips von Zaubertricks ja gerne Game Trailer, aber naja, vielleicht wird das ja noch.

i. Die Serie Hand aufs Herz mit dem Pärchen Jenny und Emma (von den Fans liebevoll Jemma genannt) wird von Sat. 1 eingestellt. Ich gebe zu, ich habe ein paar Folgen mit den beiden gesehen, konnte aber mit der Serie nicht so warm werden, auch wenn die beiden schon ganz niedlich waren. Schade natürlich für die Fans der Serie und des Liebespaares, die scheinbar auch recht international versträut waren. Zumindestens sind die Schauspielerinnen Kaisa Borek und Lucy Scherer in die alljährliche Hot Liste von afterellen.com gekommen. Für alle Interessierten möchte ich da gerne auch die Interviews und Berichte bei Rosalie & Co. verweisen. Mel hatte nämlich die Chance u.a. die beiden Darstellerinnen zu interviewen. Die Clips und Folgen kann man dann auch auf der offiziellen Seite von Sat. 1 angucken.

a. Die Gruppen für die Frauenfußball WM 2011 sind ausgelost worden und heute wurden auch die Anstoßzeiten bekannt gegeben. So weiß man jetzt auch, wer in der Vorrunde in welcher Stadt wann spielt und gegen wen die deutsche Nationalelf antreten darf. Ich finde mit Frankreich, Kanada und Nigeria haben sie aber ein gutes Los gezogen. Ich freue mich auf alle Fälle.

b. Ich höre aktuell „Warten auf Oho“ von Robert Rankin als Hörbuch. Lustig, sehr sehr lustig. Der Sprecher Oliver Rohrbeck macht seinen Job mehr als fantastisch. Wirklich tolles Hörbuch.

c. Nadine Angerer, die Nummer 1 im Tor der Deutschen Fußballerinnen, hat in einem Interview mit der Zeit auf eine Art und Weise mit einem imaginären Schulterzucken erklärt dass sie beiden Geschlechtern nicht abgeneigt sei und dieses ganze Outing im Fußball Thema eher albern findet. Ja. Ich freue mich ja eigentlich nur dass der Gaydar aktuell ganz gut funktioniert. Irgendwas muss ja laufen. Nationaltorhüterin scheint jedenfalls ein Job zu sein wo das Coming Out kein großes Thema seien muss, denn Uschi Holl hatte sich im Sommer ja auch öffentlich mit ihrer Freundin verpartnert. (via eurout)

d. Ich spiele immer noch Dragon Quest IX. Mittlerweile bewege ich mich aber auf das Story Finale zu. Aber selbst danach gibt es ja noch unzählige, wirklich unzählige von Neben- und Zusatzmissionen und ja, für ein Handheldspiel hat das wirklich unendlich Content. Ich liebe dieses Spiel.

e. Aber irgendwann muss auch mal gut sein, denn Micky Epic ist ja mittlerweile schon draußen und ich weiß gar nicht wann ich das spielen soll. Sieht aber toll aus und macht bisher auf alle Fälle viel Spaß.

f. Ich war immer noch nicht den neuen Harry Potter Film gesehen, dafür habe ich mir aber schon den wirklich sehr schönen Soundtrack geholt. Komponiert von Alexandre Desplat und entsprechend der Stimmung des Buches auch sehr düster. Düsterer als seine Vorgänger, aber auch gewohnt Harry Potter. Mir gefällt er, wobei ich den Feuerkelch-Soundtrack von Patrick Doyle bisher eigentlich immer noch am besten fand.

g. Ich sollte echt noch einmal Zeit zum backen finden. Überall lese ich nur von Backkünstlern.

h. Grey’s Anatomy ist ja drüben in Amerika in die wohlverdiente Winterpause gegangen. Es gab aber in der letzten Folge wohl doch noch eine schöne „Tür-Szene“ zwischen Callie und Arizona. Schön. Ich mags im Fernsehen ja etwas komplizierter und dramatischer, besonders wenn es mal realistisch ist. Bin gespannt wie es weiter geht. (via Rosalie&Co)

i. Ich weiß immer noch nicht was ich schenken soll. Keinen Plan, ich bin so unkreativ dieses Jahr. So sehr unkreativ.

.. dann möchte ich gerne, dass das Opernstück „Aria Di Mezzo Carrattere“ (oder auch „Maria und Draco“) aus dem Spiel Final Fantasy VI mein Hochzeitslied ist. Aus dem BESTEN Final Fantasy bisher, meiner Meinung nach, aber das ist gerade gar nicht Gegenstand der Diskussion. Also das Lied in der Kirche und später dann zum Tanz, so am besten gestaffelt, ist ja ein langes Stück. Gut, bei der Kirche wäre ich eventuell auch zu Zugeständnissen bereit, aber so allgemein finde ich es einfach passend.

Ich fürchte unter diesen Bedingungen werde ich wohl nie heiraten, jedenfalls nicht meine Freundin, aber man muss ja auch mal Ziele im Leben haben. Und ja, es heißt bei mir dann nicht „Hochzeit“, sondern ich gehe eine „eingetragene Lebenspartnerschaft“ ein (ich finde persönlich ja, das hört sich mehr nach Grundstückskauf als den Bund fürs Leben an, aber das ist nur meine persönliche Meinung) und kann diese Verbindung kirchlich höchstens segnen lassen und das auch nur wenn ich jemanden finde der das auch macht.

Darauf gekommen bin ich, als ich bei der Gamer-WG, einem sehr sympatischen Videospielepodcast, die Folge zur Videospielmusik gehört habe. Da kam dann auch Final Fantasy VI vor, allerdings mit dem Terra Theme. Ich hab das Spiel – welches absolut fantastisch ist und mein persönlicher Serienfavourit (jaja, ich wiederhole mich) – damals auf dem Gameboy Advance gespielt und war schon dort total gefesselt von der Opern Szene, in der man mit einer Figuren – Celes einer ehemaligen Kommandantin des bösen Imperiums die aber dann doch zu den guten gewechselt ist (nur so am Rande bemerkt) – spontan in der Oper aushelfen muss. Celes sieht nämlich so aus wie die reguläre Sängerin, die aber durch Abwesenheit glänzt. Dafür muss man dann den Operntext „lernen“ und an den richtigen Stellen in der Oper den gewünschten Text vervollständigen, was nicht sonderlich schwer, aber spaßig im Gesamtcontext ist. Ich fand persönlich ja immer das Celes als Charakter eigentlich nicht so wirkte als könne sie Opern singen, aber im Spiel macht sie eine gute Figur. Abgesehen davon das ich das Spiel ohnehin toll fand, war die Szene mein persönlicher Höhepunkt und gehört auch allgemein zu meinen, Lieblingsvideospielmomenten. Auch wenn die GBA Grafik natürlich nicht das Non-Plus-Ultra war, war ich damals schon absolut gefangen von der Szenen, die absolut stimmungsvoll gemacht wurde. Zudem kommt hinzu, dass ich auch gerne mal Opern sehe und höre. Und die Musik von Nobuo Uematsu kann da auch gut mithalten finde ich. Ich hab mir dann auch gleich Distant Worlds I, einer Sammlung von Final Fantasy Stücken die mit einem Orchester aufgenommen wurden, geholt und höre die CD seitdem rauf und runter. Wenn Final Fantasy VI für den Nintendo DS oder 3DS portiert wird, muss ich mir das Spiel auch schon alleine für dieses Werk kaufen. Vielleicht wird es ja auch irgendwann einmal in meiner Stadt in der Orchesterversion aufgeführt.

Und damit ihr seht wieso ich so begeistert bin, hier ein Ausschnitt aus der Szene in dem Spiel. Schön, oder? Die Orchesterversion ist natürlich noch toller, aber mit dem Hintergrund dass das hier doch eher älteres Videospiel ist, natürlich nicht so beeindruckend.

Es gibt ja Hörbücher die hört man so nebenbei, weils nett ist was nebenbei zu hören. Dann gibt es Hörbücher die hört man zuende weil man es irgendwie zuende hören will, aber richtig fesseln tut es einen nicht. Und dann gibt es Hörbücher bei denen man es gar nicht erwarten kann sie weiter zu hören. Wo man statt Bus zu fahren geht, um bei dem netten Spaziergang noch ein bisschen was von der Story mitzunehmen. Wo man wieder viel zu spät einschläft weil man eben „kurz“ noch eine halbe Stunde hören will. So erging es mir bei der Hörbuchfassung von Eliabeth George’s „Am Ende war die Tat„, die ich gestern zuende gehört hatte.

Ich war ja am Anfang wirklich sehr skeptisch, da ich sonst ja eigentlich immer die Krimis mit Lynley/Havers gewohnt war und ansich auch nicht viel herausragendes zum Buch gehört hatte. Deswegen war ich natürlich umso überraschter dass es mich tatsächlich sehr gefesselt hat.

Inhaltlich geht es eigentlich die ganze Zeit um den Jungen und seine Familie der Lynleys Frau Helen in „Wo kein Zeuge ist“ erschossen hatte und wie es dazu gekommen ist. Und während man die Geschichte hörte, hatte ich immer das Gefühl, wie bei einem unvermeindlichen Autounfall zu beobachen: Man sieht es kommen, man weiß es im Prinzip schon dass es unvermeidbar ist, man kanns nur nicht ändern, auch wenn man schreien möchte; „Nein, weich aus Leitplanke“.

Der Charakter des Joel ist dabei aber auf eine extrem sympatische Art beschrieben und ja, er hatte so etwas tragisches heroisches. Und auch wenn man weiß was passiert hofft man irgendwie immer noch ein kleines bisschen. Mehr möchte ich dazu natürlich nicht verraten.

Gelesen wird das Hörbuch übrigens von „Tator Hauptkommissarin“ Sabine Postel, die ihren Job wirklich toll macht und der man vermutlich auch gerne zuhören würde wenn sie Rezepte für Rührei vortragen würde.

Ich kann das Buch bzw. das Hörbuch auf alle Fälle weiter empfehlen und würde es auch jederzeit wieder kaufen.

Ich habe vor einigen Jahren mal das schöne, wirklich schöne Ballett von Sergei Sergejewitsch ProkofjewRomeo und Julia“ gesehen, nach dem gleichnahmigen Stück von William Shakespeare. Da jedem wohl das weltberühmte Stück ein Begriff ist, brauche ich zu der Handlung des Balletts wohl wenig Worte verlieren. Wie es halt ist: Romeo und Julia verlieben sich, doch die Liebe steht unter einem nicht besonders guten, um nicht zu sagen ziemlich schlechten Stern. Die Geschichte beweist wie stark und vor allem schwierig Liebe doch seien kann und das man sich doch manchmal besser in ein wenig Geduld fassen sollte.

Aber die Geschichte kennt man ja wie gesagt, wichtiger ist doch in diesem Fall die Musik. Und die erinnert, mich jedenfalls, ein bisschen an Tschaikowskis Ballett Stücke und moderner Filmmusik wie in Harry Potter. Eins der Stücke die besonders großen Eindruck auf mich gemacht haben ist „Tanz der Ritter„. Durch last.fm bin ich mal wieder auf das Ballett von Prokofjew gestoßen und hab mir „Tanz der Ritter“ auch gleich als mp3 auf amazon geholt. Schön dass das heute so schnell und einfach geht. Und nun wird das natürlich rauf und runter gespielt. Ich finde das Stück hat so etwas herrlich düsteres und spannendes was aber dennoch mit leicht romantisches Untertönen daher kommt. Und der Anfang hat ein bisschen was von Star Wars finde ich.

„Romeo und Julia“ gehört sicherlich zu den bekannsten Werken von Prokofjew. Ich muss gestehen ich kenne auch daneben nur noch sein Ballett „Cinderella“ und die Oper „Die Liebe zu den drei Orangen„. Und natürlich „Peter und der Wolf„.

Ach, ich könnts den ganzen Tag hören …. okay, tu ich auch gerade …. Schön ….

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