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Kategorie: Allgemein

2011 29 Mai

Umzugsanekdote I

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Ich befinde mich gerade im Umzugsprozess. Heißt, ich ziehe bald aus meiner Wohnung aus und ziehe bald in eine andere Wohnung ein. Das bringt viel Arbeit und Stress mit sich. Und ein paar Momente wo man doch geneigt ist mit dem Kopf zu schütteln.

Hier eine kleine Anekdote. Wir haben die Wohnung bereits in die wir ziehen wollen gefunden, haben Sie allerdings noch nicht bezogen sondern renovieren noch fleißig. Damit uns Handwerker und Co. aber auch finden, haben wir am Samstag schon mal unseren Namen auf Klingel und Briefkasten angebracht.

Wir bringen also die Schilder an und etwa eine Stunde später klingelt es an der Tür. Wir sind verwundert, denn bisher kennt kaum einer die Adresse. Und es hat sich auch niemand angekündigt.

Es ist eine Dame von der GEZ der aufgefallen ist (beim täglichen Rundgang am Samstag?), dass ein neues Klingelschild an der Tür ist, mit Namen die noch gar nicht bei der GEZ gemeldet sind. Natürlich sind wir bei der GEZ gemeldet, aber noch nicht am neuen Wohnort denn außer Putzzeug, Farbe und Tapete steht da noch nicht besonders viel, was sollen wir da mit der GEZ? Der komplett kahle Flur sprach wohl dann doch für sich und so zog die gute Dame wieder von dannen. Vermutlich klingelt sie dann nächste Woche wieder. Wann kommt nochmal die Reform?

Die Zeugen haben es allerdings am Samstag noch nicht geschafft schnell mal vorbei zu kommen um zu bekehren, die waren nicht da. Vielleicht missionieren die aber auch am Samstag nicht.

Ich war heute bei der Behörde meines Vertrauens, Formalitäten erledigen.

Ich also in die Eingangshalle, zur Info, gefragt wo ich für das was ich möchte hin muss, Auskunft erhalten. Ich sollte in den ersten Stock fahren. Ich wollte also zum Fahrstuhl gehen und mal drücken, aber, ging gar nicht, denn es war ein Paternoster – oder auch Personen-Umlaufaufzug.

Cool dachte ich, hatte ich vorher nur in alten Filmen gesehen. Das nerdige Spielkind in mir grinste auch schon breit. Der Angsthase in mir betrat den Aufzug aber mit Vorsicht. So ein Paternoster ist nix für Träumer oder Menschen mit ganz schlechten Reaktionszeiten, denn da muss man wirklich aufpassen wann man das Beförderungsmittel betritt und auch wieder verlässt. Auch wenn die Fahrt ansich natürlich eher unspektakulär war, das nerdige Spielkind wäre gerne noch einmal hoch und runter gefahren, hätte aber vermutlich albern ausgesehen außerdem schloss das Amt auch bald, deswegen hab ichs gelassen. Aber ich find gut, dass es sowas noch gibt.

Heute ist Palmsonntag, der Tag der die Karwoche einläutet. Oder auch der Tag an dem der Einzug Jesu in Jerusalem gedacht wird. Dort wo er auf einem Esel in Jerusalem eintraf und vom Volk gefeiert wurde – was dann ja später lautstark seinen Tod veranlasst hat. Aber die Geschichte kennt ihr ja vermutlich.

Und eigentlich will ich damit sagen, dass mit der Karwoche auch die letzte Woche der Fastenzeit ansteht. Endlich. Ich habe beim Süßigkeiten-Fasten gut durchgehalten. Ich habe auf den Kuchen meiner Mutter verzichtet, sehr zu deren Missfallen (auch wenn Sie mich dann die ganze Zeit damit aufgezogen hat) und bei einem Wochenendseminar habe ich auch nein zu dem unglaublich leckeren Schokokuchen, den Nussecken, den Schokoküssen (die angeblich besonders lecker sind … wieso sagt man mir das???) und den Keksen gesagt. Wieso gibt es auf Seminaren immer so unglaublich viele Süßigkeiten. Und ich wusste nicht dass bei der Arbeit so viele Leute sind die plötzlich ihren Süßkram feilbieten. Hatten die das vorher schon? Ich habe zweimal Schokolade geschenkt bekommen ohne sie anzurühren.
Meine Freundin muss ihrer Mutter noch beibringen dass ich am Karfreitag und am Samstag auf die leckeren Torten die es an solchen Feiertagen so gibt verzichten muss, dann habe ich glaube ich fast allen wichtigen Leuten mit meiner Fastenzeit vor den Kopf geschlagen. Gott sei dank gibt es die Kuchen und die gute Torte meiner Großmutter erst am Montag, die würde ein Fasten auch nicht durchgehen lassen.

Ansonsten war das fasten aber nicht schlimm. Also so im normalen Alltag esse ich halt ein Brot mehr oder etwas Müsli oder viel Obst. Ich esse seit neustem wirklich viel Obst … von irgendwas muss ich mich ja ernähren. Aber das tut einem ja auch gut. Insgesamt ist es auch sehr angenehm und ich will nicht sagen dass ich die Zeit genossen habe, denn das habe ich ja nicht, aber ich finds gut dass ich relativ diszipliniert und ohne dauernde Süßigkeitenträume 6 Wochen ohne Süßigkeitenregal verbracht habe. Und bald ist ja auch schon Ostern.

Unter der Kategorie „Dinge die mich an Facebook echt extrem nerven“ fällt bei mir in letzter Zeit vor allem diese Frage-Spielchen. Ich weiß nicht ob ihr das kennt, aber es gibt eine App in diesem Sytem, die es meinen Facebook-Freunden erlaubt, zufallsgenerierte Fragen zu meiner Person zu beantworten. So wie „Findest du das Bioschokolade in Lack und Leder gut aussieht?“ oder „Findest du Bioschokolade riecht schlecht?“. Lauter solche Fragen wo ich meistens nicht weiß ob ich die Antwort überhaupt (auf diese Art) wissen möchte.

Aus mir nicht bekannten Gründen habe ich leider eine Menge Leute in meiner Freundesliste die solche Fragen gerne beantworten. Und dann werde ich immer mit Benachrichtigungen malträtiert wer welche Fragen beantwortet hat. Wenn ich allerdings die Antworten sehen möchte, muss ich die App selbst nutzen – oder so. Was ich natürlich unterlasse. Ich ignoriere das ganze. Ärgern tue ich mich aber trotzdem darüber, weil man die Facebook Startseite selten mal lesen kann ohne dass diese Fragen auftauchen, egal ob zu mir oder zu anderen.

Früher hat man ja wenigstens sich nur gedacht dass jemand unangenehm riecht oder das der Person wenigstens im Vertrauen gesagt (okay, das ist der Idealfall, manchmal sagt man es ja auch anderen muss ich zugeben, aber so ist der Mensch ja nun …) heute veröffentliche ich es scheinbar auf meinem Facebook Profil damit das jeder lesen kann. Bin ich die einzige die diese Art der Kommunikation nicht unbedingt als Fortschritt empfindet? Macht ihr da gerne mit, interessieren euch die Antworten oder nervt euch das auch eher?

Wie schon im letzten Jahr und in dem Jahr davor und in dem Jahr davor beteilige ich mich an der Fastaktion „7 Wochen ohne“. Naja, beteiligen ist etwas übertrieben, denn an das Thema halte ich mich eigentlich nie richtig, aber „fasten“ tue ich. Nicht richtiges Fasten, aber ich verzichte auf etwas was mir schwer fällt bzw. mache etwas was mir nicht leicht fällt. Dieses Jahr verzichte ich auf Süßigkeiten und Knabberzeug. Darunter fällt im Prinzip alles was man so im Supermarkt im Süßigkeitengang findet. Also „7 Wochen ohne Süßigkeitenregal“. Was ich ab und zu esse ist dann doch Marmelade oder auch so eher zu Mahlzeiten gehörende Dinge wie Apfelmus und Joghurt. Aber keine Schokolade, kein Kuchen, keine Gummibärchen, keine Chips, keine gesalzenen Erdnüsse (normale sind natürlich okay).

Ich muss zugeben, am Anfang viel mir das auch schwer, weil ich immer wieder Hunger auf nenn Schokoriegel verspürt habe. Und so richtig lustig ist es auch nicht wenn alle Kuchen essen, nur man selbst ne Kiwi oder gar nichts ist. Aber so mit der Zeit, ich muss sagen, mittlerweile fällt es mir immer leichter. Klar, Schokolade reißt mich natürlich noch, aber Früchte sind auch okay und hey, Ostern ist ja auch nicht soooo lange hin. Also nicht wirklich, naja, doch ein bisschen, aber bisher geht’s noch. Ich vermisse es tatsächlich auch immer weniger.

Das eigentliche Thema der Aktion ist übrigens dieses Jahr „7 Wochen ohne Ausreden“ oder „Ich war´s“. So das Freiherr von und zu Guttenberg Gedenkthema. Obwohl das Thema natürlich schon viel länger feststand als die Plagiatsaffäre alt ist. Ich finde die Idee aber gut, mal zu versuchen sich nicht rauszureden und mal, auch wenn es unerfreulich ist, die Hand zu heben und zuzugeben wenn etwas nicht gut gelaufen ist. Ich versuche das selbst für mich auch so zu handhaben, nicht nur in der Fastenzeit, das funktioniert natürlich nicht immer und manchmal gewollt nicht, aber generell versuche ich sowohl vor mir als auch vor anderen eigentlich immer offen mit meinen Fehlern und Taten umzugehen.

So, und nachher esse ich dann ein schönes Brot … mmmmh, lecker, genau das was ich jetzt brauche. Wer möchte schon Snickers.

Mich gibt’s noch. Ich muss zugeben, ich habe mich in letzter Zeit etwas rar gemacht. Derzeit ist arbeitsmäßig alles etwas stressig und so viel es mir schwer mich aufs bloggen zu konzentrieren. Also habe ich einfach mal nicht gebloggt – sondern nur in der Blogosphäre gelesen. Immer wenn ich Zeit hatte und was schreiben wollte war da diese Leere im Kopf und irgendwie fand ich dann auch immer etwas anderes womit ich mich beschäftigen konnte. Aufnahmen von Glee gucken, das neue (und auch mein erstes) Pokemon spielen, lesen oder Uncharted auf meiner neuen Playstation 3 spielen. Sachen wo man nicht lange nachdenken muss.

Aber nun ist genug pausiert. Ich versuche wieder etwas aktiver zu werden. Immerhin hänge ich doch an meinem kleinen Blog und hab noch so viel zu verkünden und berichten.

Ja, ich weiß, heute ist kein Adventssonntag, aber präsentieren wollte ich es nun trotzdem, mein Adventsgesteck. Ich hatte noch nie ein eigenes Adventsgesteck. Dank meiner Freundin hab ich jetzt eins, wofür ich sehr dankbar bin. Und wie man es sieht nutze ich es ja auch. Toll oder? Ich finde es süß.

Und damit es zeitlich wenigstens ein bisschen passt: Einen frohen Nikolaus-Tag. Ich hoffe ihr hattet ein wenig was im Stiefel (oder Socken oder Schuh) und genießt die restlichen 18 Tage die uns noch bis zu den Feiertagen bleiben.


Bye the way, bin ich eigentlich die einzige die mal wieder völlig überfordert mit der Geschenkefrage ist und für den Großteil der Verwandtschaft noch nicht einmal eine Idee hat?

Am vergangenen Donnerstag wurden vom Richterwahlausschuss drei neue Richter für das Bundesverfassungsgericht berufen (via freitag.de)!
Eine davon, die Richterin die die Grünen nominieren durften, ist die Juristin, Gender-Forscherin und Feministin Prof. Dr. Susanne Baer (ja, für die Titel hat sie jetzt nicht jahrelang gearbeitet damit ich sie hier vergessen). Susanne Baer ist nicht nur engagiert was das Thema Gleichberechtigung angeht, nein sie lebt auch noch offen lesbisch und ebnet der queeren Gemeinschaft nun einen weiteren Weg zur alleinigen Weltherrschaft. Wenn das mal kein schönes Beispiel für „It gets better“ ist.

Gut, heißt ja nun erst einmal nichts, immerhin hat unser Außenminister ja auch gegen die steuerliche Gleichstellung der Lebenspartnerschaft gestimmt (via feylamia).
Frau Prof. Dr. Baer macht da durchaus berechtigte Hoffnung, dass Sie zumindestens was das Thema angeht, immerhin hat sie sich z.B: dafür ausgesprochen den §3 GG um die sexuelle Identität zu erweitern. Zudem ist das ja eine ‚unparteilich‘ Position, die nicht an die Interessen einer Partei (oder der Koalitionspartei) gebunden ist.
Ich finde es jedenfalls schön für Sie und ihre Mit-Richter und hoffe das man vielleicht auch ein bisschen mehr zu diesem Thema in Zukunft hören wird.

In den USA hatte vor einiger Zeit das Projekt „It gets better„“ gestartet. Das Projekt wurde, nach dem mehrere schwule und lesbische Jugendliche (bzw. Jugendliche die man einfach dafür hielt) sich aufgrund von Ausgrenzung und Mobbing das Leben nahmen, von Dan Savage ins Leben gerufen, um den Jugendlichen Mut zu machen und Ihnen zu sagen das sich später viel mehr Möglichkeiten bieten und dann alles … besser wird. So finden sich auf der Seite des Projekts viele Videos von Menschen die ihre Geschichte erzählen und damit diskriminierte Jugendlichen auf der ganzen Welt sagen, das sie nicht alleine sind, dass es Menschen gibt die ihnen ihre Hilfe anbieten möchten, das sie so wie sie sind etwas besonderes sind (wie jeder Mensch) und das später „alles gut wird“. Ein tolles Projekt mit einem ergreifenden Hintergrund und einer bewegenden Nachricht. Zu dem Projekt (bzw. zu der Idee) haben sich zudem auch prominente Vertreter gesellt, wie Ellen deGeneres, Neil Patrick Harris oder auch Hillary Clinton und Präsident Obama. Oder auch das Video des evangelischen Bischofs Gene Robinson.
Sehr bewegend, und deswegen habe ich es jetzt auch eingebettet, war auch das Video von dem Abgeordneten Joel Burns

„It gets better“ ist zwar nicht „Alles wird gut“, aber die Aussage ist eine ähnliche. Immerhin möchte man ja nicht vermitteln dass es irgendwann „ein bisschen weniger schlimm“ oder „schon ertragbar“ wird, sondern eben in der Zukunft gut oder wenigstens prinzipiell angenehm werden soll. „Alles wird gut“ oder „It gets better“ ist für mich die geistige Schwester von „Hoffen und harren ….“. Was letztendes auch der Kritikpunkt an diesem eindrucksvollem Projekt, denn Menschen wie Barack Obama könnten natürlich mehr tun als nur Videos veröffentlichen und auch politisch Änderungen schaffen. Aber das kommt vielleicht noch. Und wenn man ehrlich ist, es hat sich ja auch schon viel getan, sei es nun hier oder in den USA. Und so … wird es auch besser.

Der Bernd möchte in seiner Blogparade auf seinem Bonsai-Blog wissen, was denn die Lieblingszimmerpflanze der Blogger ist. Da ich ja auch ein, zwei Pflänzchen in der Wohnung stehen habe (die noch leben), dachte ich mir, mache ich mal mit und inspiriere vielleicht andere zu dieser tollen Pflanzensorte.

Meine Lieblingspflanze ist ein Kroton.

Der Kroton ist ein Wolfsmilchgewächs, was man wohl daran merkt dass es einen milchige Flüssigkeit absondern kann, die allerdings giftig ist und nicht zu sich genommen werden sollte. Also keine Pflanze für kleine Kinder.

Wie man sieht ist der Kroton eher bunt, das hängt mit den Lichtverhältnissen des Standortes zusammen. Bekommt der Kroton eher wenig Licht, bleiben die Blätter grün (so ist auch der Ursprungszustand), bekommen die Blätter viel Licht, werden Sie gelb bis rot. Das tolle an dieser Pflanze ist aus meiner Sicht also, dass Sie je nach Platz total unterschiedlich aussehen können. Der Kroton in meinem Büro ist z.B. deutlich röter als dieser hier und der Kroton der in meinem Fitnesstudio steht, ist eigentlich komplett grün geblieben.

Auch von Vorteil ist, dass der Kroton wirklich recht pflegeleicht ist. Ab und zu mal Wasser geben, fertig. Er mag es auch wenn man die Blätter besprüht. Düngen muss man nicht so wirklich, er wächst sonst nämlich ganz schön. Angeblich bis zu 90 cm.

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