Das Buchhörnchennest

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Vor einiger Zeit waren wir mal in Wedel bzw. Schulau. Nun werden sich viele sicherlich fragen wo zum Teufel liegt Wedel oder Schulau und was gibt es da so besonderes dass wir dort extra hingefahren sind. Wedel ist in der Nähe von Hamburg. In Wedel gibt es einen Ortsteil mit dem schönen Namen Schulau und dort steht die Begrüßungsanlage „Willkomm-Höft“ mit der alle Schiffe auf der Elbe begrüßt bzw. verabschiedet werden. Wenn ein Schiff nach Hamburg kommt, bzw. aus Hamburg fährt, wird die Durchfahrt mit der jeweiligen Nationalhymne des Landes begleitet. Und in dem dort angrenzenden Lokal kann man dann auch mithören, woher das Schiff kommt, bzw. werden dort alle technischen Daten des Schiffes per Lautsprecherdurchsage erklärt. Eine feine Sache. Hat auch so was … hanseatisches. Leider war an dem Tag an dem wir dort waren, das Wetter eher ungemütlich und da wir an einem Sonntag nach Schulau gefahren sind, kamen nicht viele Schiffe vorbei. Naja, beim nächsten mal vielleicht.
Sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen wenn man in der Nähe ist und das Wetter mitspielt.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 2. November 2010 und wurde abgelegt unter "Weit weit wech". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

4 Kommentare

  1. Zimtapfel:

    In Rendsburg am gibt es am Nord-Ostsee-Kanal auch sowas, nennt sich Schiffsbegrüßungsanlage und ist ziemlich witzig. Und Die Lage am Kanal hat den Vorteil, das da gefühlt alle paar Minuten ein Pott vorbeikommt, bei jedem Wetter.
    Und direkt nebenan liegt auch noch die Rendsburger Eisenbahnbrücke mit der Schwebefähre untendran, ebenfalls unbedingt einen Ausflug wert.
    🙂

  2. Bioschokolade:

    Das hört sich gut an. Auch irgendwie „belebt“. Bei uns kamen ja leider eher wenig Schiffe vorbei. Muss ich mir merken.

  3. Katja:

    An die Anlage am Nord-Ostsee-Kanal musste ich auch direkt denken und daran, dass mir ein Freund vor längerer Zeit erklärte, dass dort die Redewendung ‚etwas türken‘ ihren Ursprung hätte. Als die Anlage neu war wurde da wohl noch live von einer Kapelle gespielt und als zum ersten Mal ein türkisches Schiff vorbeikam, hatten sie keine Noten für die türkische Hymne. Die Band spielte also, des Mondes in der Flagge wegen ‚Guter Mond du gehst so stille‘, hat also ‚getürkt‘.

    Es gibt noch mehr mögliche Ursprünge für die Redewendung habe ich mittlerweile mitbekommen, aber diese mag ich immer noch am liebsten. 🙂

  4. Bioschokolade:

    @Katja: Lustige Geschichte, das mit der Redewendung. Wusste ich noch nicht.
    Ich glaub ich muss mir die Anlage wirklich mal angucken, wenn ich mal etwas weiter nach Norden komme.

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