Das Buchhörnchennest

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So, Ostern ist schon ein paar Tage vorbei, aber ich wollte trotzdem noch einmal über meine Fastenerfahrungen dieses Jahr schreiben. Anders als die Jahre zuvor habe ich mir ja eher vorgenommen etwas zu tun anstatt nur etwas zu lassen. Und anders als die Jahre zuvor hatte ich auch gleich mehrere Sachen auf dem Programm. Und das hat unterschiedlich gut geklappt.

Am leichtesten ist mir das Frühstücken jeden Morgen gefallen. Das habe ich tatsächlich, bis auf eine Ausnahme, jeden Tag geschafft. Mal mehr mal weniger, habe ich jeden Morgen etwas zu mir genommen, je nach Zeit und Hunger. Aber immer so dass es auch als Frühstück durchgekommen wäre, also nicht nur ein Schokoriegel. Das war zwar eine Überwindung morgens einen Tuck früher aufzustehen um noch etwas zu essen, aber ich habs mir ja vorgenommen gehabt. Ich muss zugeben, dass ich das dann nach Ostern wieder aufgegeben habe, einfach aus zeitlichen Gründen und weil ich tatsächlich früh morgens wenig hunger verspüre. Ich denke aber ernsthaft darüber nach einen Müsliriegel oder eine halbe Schüssel Cornflakes wieder einzuführen, gerade weil ich jetzt ja auch wieder vermehrt Fahrrad fahre und da etwas Energie in Form von Nahrung gebrauchen kann.

Nicht bzw. schlecht geklappt hat dann das frühe ins Bett gehen geklappt. Irgendwie fiel mir Abends immer noch was ein was ich noch machen musste/wollte/sollte/konnte. Der Geist war will … nein, eigentlich noch nicht einmal das …

Das mobile Internet habe ich schon relativ in der Anfangsphase zu „Leben ohne mobiles Twittern“ umgemünzt, was ich dann, abgesehen von einem Fussballspiel kurz vor Ostern, ebenfalls einhalten konnte. Ganz aufs mobile Internet wollte ich dann ja nicht verzichten, aber wie ich irgendwann mal erwähnt hatte, ich musste mich nicht schon im Bus darüber informieren wer gerade mit dem Hund unterwegs ist um allen mitzuteilen was ich heute Abend zu gucken gedenke. Mobiles Twittern tue ich auch heute wieder seltener. Vielleicht war das nur so ne Phase.

Im Nachhinein muss ich sagen das Maxi in ihrem Kommentar zum Masterplan durchaus schon zurecht darauf hingewiesen hat das 3 Fastenziele nicht wenig sind. Für nächstes Jahr nehme ich mir jedenfalls wieder nur eins vor, was ich aber auch deutlich ernsthafter angehen will.

Ich hab in der Fastenzeit auch nicht nur meine eigen Ziele etwas vernachlässigt sondern auch meine Freundin boykottiert. Die hatte nämlich Schokoladenfasten und ich musste einmal eine Schokoladentorte machen die Sie probieren sollte. Im März. Mir zuliebe hat sie es auch wirklich gegessen, auch wenn Sie mir das natürlich immer noch hält. Und im Urlaub hab ich ihr ausversehen mal einen Kakao mitgebracht. Das wurde mir auch zugebenermaßen zurecht ein wenig übel genommen.

Und habt ihr es alle geschafft? Wurdet ihr auch „gestört“ wie meine Freundin oder wart ihr so schwach wie ich? Einigen fiel es ja doch etwas leichter als mir habe ich festgestellt.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 18. April 2010 und wurde abgelegt unter "Allgemein". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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