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Ich nehme es mal vorweg, es geht hier natürlich nicht um eventuelle Kneipentouren und die Suche nach … ähm ja … Nein, es geht viel mehr um das Spiel „Monster Hunter Freedom Unite“ beziehungsweise um das Phänomen „Monster Hunter“ ansich.

Monster Hunter sagt hier vielen vielleicht nicht so viel und ich schätze auch Videospieler sind nicht unbedingt alle mit dem Spiel in Berührung gekommen. Jedenfalls hierzulande. In Japan ist das ganz anders. GANZ anders. Da ist das Spiel regelrecht Kult. Jedenfalls wenn man sich so die Verkaufszahlen anschaut. Da verkauft sich Monster Hunter nämlich auf der PSP wie geschnitten Brot.

Zu dem Thema gibt es auch einen sehr lustigen „Official Phenomenon Trailer“ auf youtube zu bestaunen, in der ein Engländer versucht Monster Hunter zu erklären. Wirklich nett gemacht.

Monster Hunter bzw. Monster Hunter Freedom ist so eine Art …. Action Rollenspiel. Wobei es eigentlich wenig Story hat (jedenfalls ist mir noch keine untergekommen) wie bei einem gewöhnlichen Rollenspiel, sondern eher das ausführen von Missionen beinhaltet. Und in diesen Missionen jagt man Monster. Wie der Name im Prinzip schon impliziert. Das ist komplexer und schwieriger als man denken mag. Man hat eine größere Auswahl an Waffenkategorien und muss dann, je nach Mission, ein oder mehrere Monster jagen. Es gibt auch Missionen wo man bestimmte Gegenstände finden muss oder Schätze sucht. Und nebenbei sammelt man halt auch jede Menge Items um daraus eine bessere Rüstung zu basteln. So ein Monster zu finden, lahm zu legen ohne gefressen zu werden und dann auch als Beute kampfunfähig zu machen, dauert dann auch tatsächlich so seine Zeit und ist nicht in einer halben Minute abgefrühstückt.

Der aktuellste (jedenfalls hierzulande) Teil der Serie heißt „Monster Hunter Freedom Unite“ und ist erhältlich für die Playstation Portable. Nach einem sehr ausführlichen und guten Tutorial kann man sich dann als Jäger bzw. Jägerin auf machen um Missionen zu bestehen. Dass kann man entweder im Single Modus machen oder gemeinsam mit bis zu vier anderen. Gemeinsam mit andere geht in der Regel nur ad hoc, das heißt, man muss mit den anderen in einem Raum sein. Dazu muss man erst einmal Menschen kennen die eine PSP besitzen, das Spiel haben, in der Nähe wohnen und gewillt sind mit einem zu spielen. Soll aber sehr sehr lustig sein. Es gibt dann noch die Möglichkeit über die Playstation 3 mit der PSP online gegen andere zu spielen, aber dazu benötigt man auch erstmal eine PSP. Oder über ein Programm Namens XLink Kai, was aber wohl recht kompliziert einzurichten ist.

Wer niemanden kennt der kann natürlich auch im Singleplayer spielen. Das ist allerdings, zumindestens am Anfang, nicht so sehr leicht. Am Anfang weil man natürlich noch nicht so viele Items hat und auch noch nicht die Erfahrung mit der eingesetzten Waffe sammeln konnte.

Ich habe mir auch „Monster Hunter Freedom Unite“ gekauft. Habe das Tutorial gespielt und muss sagen dass das schon ein wirklich schickes Spiel ist. Für eine Handheldversion sieht es fantastisch aus. Es hat schöne Musik, es ist extrem umfangreich … und erst einmal schwer. Zumindestens für mich so als Anfänger im Singleplayer. Aber aller Anfang ist ja bekanntlich schwer und so muss ich wohl noch ein bisschen üben. und üben. Und sammeln. Und jagen. Und sammeln ….

Und dabei verstehe ich schon was die Japaner an dem Spiel finden. Auch wenn ich es jetzt nicht so hypertoll finde dass ich davor stundenlang vor dem Geschäft stehen müsste um eines der ersten Exemplare zu bekommen. Aber es hat durchaus etwas fesselndes. Ein undefinierbarer Sucht- und Spaßfaktor der einen dazu treibt immer weiter spielen zu wollen. So ein bisschen Sammlertrieb. Und ich kann mir auch gut vorstellen dass es zu mehreren noch mehr Spaß macht.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 19. Oktober 2009 und wurde abgelegt unter "Daddeln". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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